Gewaltmarsch - Bis ans Limit -

  • Letzte Woche 100km an der Pyrenähenkannte 1500 Höhenmeter rauf und runter.Bei 28 bis 30Grad.Jetzt ne Woche Sonderurlaub.(die brauch ich auch um mich von der Nummer zu erholen)
    Wer so was freiwillig macht ist entweder nicht ausgelastet oder hat sie nicht mehr alle.
    Wenn einer der mit Mühe kaum geklettert ist auf einen Baum,schon meint das er ein Vogel wär ,so irrt sich der! (W.Busch)
  • Moin.
    @ferdy

    Durchhaltewillen klar.
    Gepaart mit der Panik: wie komme ich nach Hause.
    Danach kam dann eine gewisse Gleichgültigkeit.
    Dann habe ich mich wie von außen beobachtet und mich gewundert - es geht immer noch was.
    Schwer zu erklären.

    Wenn ich nicht fahren konnte, hatte ich Entzugserscheinungen. Körperlich.
    LG George vain

    Kann, mutt, löppt ! beer
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    George schrieb:

    Wenn ich nicht fahren konnte, hatte ich Entzugserscheinungen. Körperlich.
    so geht es mir gerade... aufgrund des ganzen Theater mit dem Vermieter und der Terminierung der Handwerker, der fehlenden Dusche und den hier im Moment immer wieder auftauchenden Unwettern... ist vernünftig Radfahren oder Wandern kaum möglich... sfagega
    Meine Fotoalben ;-)

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten
    :!:

    Ab und zu, ist Abstand zu gewinnen, die beste Annäherung.
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    Hehe,

    seit gestern kann ich da mitreden. Naja, so fast.

    Vorgeschichte dazu:

    An Christi Himmelfahrt habe ich mit Freunden eine Wanderung gemacht. Die zwei sind relativ fit und mögen nicht unbedingt Landkarten. Es gibt dann halt schon mal Umwege. Tatsächlich sind wir mit 2 größeren Pausen 27km marschiert, bzw. ich, denn mein Auto stand am ganz anderen Ende der Stadt, die beiden sind bei Km 25 etwa in einem Biergarten eingekehrt.

    Wären das nicht so gewesen, ich wäre nie auf die Idee gekommen, 27Km zu latschen, normal sind bei mir 12-18.

    Gestern dann alleine vergleichbare Tour, in der Südwestpfalz, also ziemlich Einöde, mieser ÖPNV und damit ein Rennen gegen den Busfahrplan. Da ich normal ohne Auto unterwegs bin, kommt das ständig vor. Die zweite und weitaus anstregendere Hälfte musste ich also gegen die Uhr laufen. Würde ich um 17:39 nicht in den Bus schaffe, käme der nächste um 19:39, wodurch ich dann wiederum 30 Minuten Aufenthalt in Kaiserslautern gehabt hätte, wegen Fahrplan des Busses nach Hause.

    Ich habe es als eigentlich wenig trainierter Mensch ziemlich gut geschafft. Ankunft an der Bushaltestelle: 17:24 Uhr.

    Mit einem "Gewaltmarsch" wie von euch beschrieben hat das natürlich herzlich wenig zu tun. Aber für mich ist das schon eine ziemlich gute Leistung und ich war mächtig gut drauf danach.

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    Von Gewaltmärschen kann ich wenig sagen, ich genieße die Natur lieber ganz entspannt und ruhig bei easy-10km Runden als wie ein irrer durch die Gegend zu rennen. Wenn ich Lust auf sowas habe, lese ich mir Uropas Kriegstagebuch alá 40km durch Russland durch oder gehe zur Bundeswehr.

    Ihr Senioren seit echt irre!
    “I’m the Dude, so that’s what you call me. That or, uh His Dudeness, or uh Duder, or El Duderino,
    if you’re not into the whole brevity thing.”

    — The Dude
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    Aye,

    eigentlich geht es nur darum die eigene körperliche Belastungsfähigkeit grenzwertig auszutesten.
    Hier wird soviel über Worst Case geschrieben, da ist das Wissen um die eigene Konstitution dringende Voraussetzung.
    Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
    Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
    Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
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    Sinclair schrieb:

    eigentlich geht es nur darum die eigene körperliche Belastungsfähigkeit grenzwertig auszutesten
    im Prinzip schon klar.Nur ist die eigene Leistungsfähigkeit ziemlich Tagesform abhängig.Zu hoher Berg,zu kleine Schuhe,vorher was Falsches gegessen oder so.Und davon abgesehehen;definiere Limit.leichtes Keuchen,Wadenkrämpfe,Schweissausbrüche oder Herzstillstand?
    im Worstcase ist ausserdem tunlichst davon abzusehen bis an das persönliche Limit zu gehen.Wie jeder Autofahrer weiss ist ein bisschen Reserve immer gut.
    Aber es ist natorlich immer gut wenn man seine Kondition einschätzen kann.
    Wenn einer der mit Mühe kaum geklettert ist auf einen Baum,schon meint das er ein Vogel wär ,so irrt sich der! (W.Busch)
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    Es geht in erster Linie nicht um die körperliche, sondern um die geistige Kondition.
    Also in Ausnahmesituationen ruhig und kontrolliert zu sein.
    Beim Militär war das so, das sowohl während der Baumstammetappe als auch beim Verhör immer einer neben Dir saß, der Duch darauf hinwies, das Du das selber wolltest und Du nun aber zu schwach seist. Du könntest zu jeder Zeit aufhören..
    Du bist Dir bewusst, das das Teil des Testes ist, aber nach 3-4 Tagen in einer Belastungssituation verschwimmen da die Grenzen ;-).
    Da musst Du dann ganz bei Dir bleiben, um dem Impuls nicht nachzugeben.

    Diese, hauptsächlich geistige Kondition, trainiert man nach m.E. durch solche Marschaktionen etc., aber auch durch autogenes Training. (habe ich auch beim Barras gelernt;-) )

    Mein Motto hierzu:

    "Bewegung entsteht durch Haltung."

    Im Alltag hilft mir das ständig, gerade auch im Beruf.
    Als Vorbereiteter erachte ich das ebenfalls als sehr sinnvolle Übung.


    Out
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    Aye,

    zur körperlichen Belastungsfähigkeit addiert sich natürlich auch die Psyche! 8o
    Ein nicht zu unterschätzender Teil des Körpers.
    Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
    Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
    Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
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    @Sinclair

    wozu soll es gut sein??? Es hat meiner Meinung nach nur etwas mit einem Test der Kategorie Dummheit zu tun.
    Leistungsfähigkeit zu testen ist sinnlos, wenn man nicht im Training auf irgendetwas ist.
    Ist so als würde ich heute mal probieren wieviel Liegestütze ich hinbekomme und morgen ach mal schaun...
    Jo 10 und wenns wirklich drauf ankommt mache ich wieviel doch gleich???
    Fitnesstest bekommste auch beim Hausarzt - da kannst Du auch im Vorzimmer gut und gern mit noch paar netten Damen die Nummer tauschen, weil schieben geht ja eh nicht mehr. Böse - na und...???

    Wenn ich wissen will wie weit ich mit 10kg komme, geh ich ohne Fahrrad und bloß mit ein paar Beuteln in den nächsten Ort wo es hoffentlich noch einen Laden gibt.

    Das meiste ist eh Spaß mit sehr derben britischen Humor - heutzutage muß man das aber für die Kiddies dazuschreiben...
    Nicht Raum und Zeit begrenzen unsere Möglichkeiten - allein unser Verstand läßt uns Zweifeln.
  • Neu

    @Rokno:

    Du hast den Sinn des Ganzen nicht erfasst.
    Es geht hier um Vorbereitung. Da hilft Dir der Fitnesstest überhaupt nicht weiter.
    Die eigenen Leistungsgrenzen zu erfahren und zu kennen, ist nach m.E. für das richtige Agieren in kritischen Situationen unerläßlich.

    Out

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von out ()

  • Neu

    Moin.
    Ich finde es, für mich, wichtig, daß ich weiss wie ich in Extremsituationen reagiere.
    Das kann man lernen, denke ich.

    Habe beruflich mit Logistik zu tun.
    Gepaart mit dem Wissen um meine Kondition ( mental/körperlich ) ist das schon Vorteilhaft bei einem WC. :thumbsup:
    LG George vain

    Kann, mutt, löppt ! beer