Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Guten Abend.

      Ein neues Messer soll her, jetzt bin ich mir wegen der Klingengeometrie nicht ganz sicher.
      Die besten Erfahrungen habe ich mit Scandi-Schliff und balligem Schliff auf "0". Also ohne Sekundärphase. (Für mich ganz wichtig)

      Ein Hohlschliff kommt mir nicht mehr ins Haus bzw. an den Gürtel. Damit habe ich zu viele negative Erfahrungen. Wer gern Outdoor kocht, der kennt die Problematik, dass dünne Zwiebelscheiben einen Krampf in der Hand auslösen. Man muß ständig dagegen halten um gleichmäßige Scheiben zu schneiden.

      Beim Scandi ist es so dass er sich gut schleifen lässt und sehr scharf wird, beim balligen habe ich das Gefühl dass er am besten zu handhaben ist.

      Wie sind eure Erfahrungen?

      Was haltet ihr von der Sekundärphase? Weniger Ausbrüche?
      Oder seid ihr der EMinung dass ein Hohlschliff top ist? Weshalb?


      Liebe Grüße,
      Indi
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Ich find scandi beim schneiden von Nahrung nicht gerade toll. Als Schnitzmesser natürlich grandios.

      Eigentlich ist bei einem Outdoormesser, dass möglichst viel gut aber nix perfekt können soll und gut belastbar sein muss, der Flachschliff mit Sekundärfase, meiner Meinung nach das beste.
      Hieß früher AJ im Forum.


      - Die Wüste ruft -
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Aye,

      ich bevorzuge gar nix - weil ich keine Ahnung davon habe.

      Ich nehme das was ich gerade habe, ohne irgendwelche Überlegung.
      Dies gilt auch für meine Messer im Fluchtrucksack.

      Das Bushcraft -und das Survival-Dasein hängt ja wohl nicht an der Klingengeometrie..... :?

      Man investiert seine Überlegungen besser in Schuhe und Kompass. :idea:

      Schönen Abend noch! :D
      Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
      Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
      Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Ich persönlich bevorzuge, Messer mit einer relativ dicken, breiten und durchgehenden Klinge und mit einem Hohlschliff. In erster Linie, weil ich diese Messer optisch rattenscharf finde und die Klingendicke erleichtert zudem das Holzspalten. Schon mein Beimesser, dass ich um den Hals trage hat eine Klingendicke von 7mm.
      Ich lasse aber auch jedem seine Meinung, der meine bevorzugten Messer für schwachsinnig hält. Das verdirbt mir den Spaß an ihnen in keinster Weise.
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Aye Baba,

      es geht nicht um Schwachsinn.

      Vielmehr um Effektivität :!:
      Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
      Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
      Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Ich finde das es immer drauf ankommt wofur man das Messer benutzen will.
      Hochstwarscheinlich ist aber der Flachschliff der beste Allrounder.
      Ich verwende meist Messer mit Flachschliff. Ab und zu nen scandi, aber meist nur zur Holzbearbeitung.
      Messer mit convex Klinge oder mit Hohlschliff besitze ich nicht ( noch nicht ) kann also dazu nichts sagen.
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      von Sinclair » 31. Okt 2013, 00:21

      Aye Baba,

      es geht nicht um Schwachsinn.

      Vielmehr um Effektivität



      von Frisco » 31. Okt 2013, 00:35


      Moin
      Klingengeometrie hin und her, schneiden können alle Messer (zum spalten gibt es Äxte und Sägen, bzw. das Rad wurde ja auch nicht neu erfunden)...


      Eine brauchbare Axt für eine Mehrtagestour wiegt ca. 0,8-1,0kg.
      Ein Buschcraft-Messer 150-300g.

      Ich entwerfe und baue meine Messer selber. Die wiegen dann in der Regel zwischen 700 und 800g, haben dann aber eine Bauart und Gewichtsverteilung (durch Form, Kopflastigkeit und Klingendicken von bis zu 10mm), dass man damit ausnahmslos alle Bushcraft-Arbeiten durchführen und gleichzeitig so effektiv wie mit jeder trekkinggeeigneter Axt hacken kann.

      Ich baue meine Messer selber, weil ich vergleichbare Messer bisher nicht im Handel gefunden habe. Also musste ich das Rad schon irgendwie "neu erfinden" und mir selber was "effektives" bauen.

      Mein Messer ersetzt für mich Axt + normales Bushcraftmesser und spart mir so bis zu 500g Gewicht und einiges an Platz ... und ... wie in meinem ersten Beitrag hier bereits erwähnt, finde ich meine bzw. solche Messer zudem auch noch viel geiler als eine Axt und/oder "normale" Messer. Und das Auge hackt ja immerhin auch ein bisschen mit.

      Für filigrane Arbeiten habe ich dann, wie vermutlich jeder andere auch, noch ein kleines Beimesser um den Hals.

      Ich räume ein, nicht jedermanns Konzept, aber ich habe damit bisher noch nie im kurzen Hemd im Regen gestanden und dumm aus der Wäsche gekuckt.
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Aye baba,

      kratze mich gerade am Kopf..... :mrgreen:
      Ein solcher Prügel von Messer, um Holz zu hacken :?:

      Warum willst Du im Outdoor Holz hacken :?: :idea: :roll:
      Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
      Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
      Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      "Baba" schrieb:


      Ich entwerfe und baue meine Messer selber. Die wiegen dann in der Regel zwischen 700 und 800g, haben dann aber eine Bauart und Gewichtsverteilung (durch Form, Kopflastigkeit und Klingendicken von bis zu 10mm)


      Ähm, 700g? Bist Du sicher, dass du nicht eine Machete meinst?
      Und einen ganzen Zentimeter Klingenstärke? Für welche Arbeiten soll das gut sein?

      Also die meisten Arbeiten, die ich mit meinem Messer mache, sind Schnitzarbeiten. Hauptsächlich Heringe und kleine Pfähle. Mit einer so schweren, dicken KLinge kann man doch nicht schnitzen. Da wird einem ja der Arm lahm.

      Feuerholz kann man so sammeln und sich auf Länge brechen. Ganz selten, dass ich mal batone. Nur wenn ich kein trockenes Holz finde. Und bei einer 1cm-Klinge kloppt man sich doch einen Wolf, bis man das durch das Holz getrieben hat.

      Also für welche Arbeiten soll das gut sein? Türen aufbrechen?
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Mit großen Messer kann man auch gut arbeiten, siehe Glock 78.
      Dieses Messer ist meiner Meinung nach ein guter User, das einzige, was mich an dem Messer stört, ist, dass es nicht bis zum Griff angeschliffen ist.
      Doch mein absolutes Lieblingsmesser ist das Mora Companion MG, schon seit bestimmt 2 Jahren im Einsatz.
      "pain is weakness leaving the body" usmc
      Es muss wehtun! Never surrender!
      Selbstdisziplin ist es Provokationen, auch eines (alten) opas :love: , hinzunehmen.
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      :mrgreen: :mrgreen: Ich auch ! :mrgreen: :mrgreen:

      Ich mag ja große Spielzeuge - aber 10mm?

      Da hat sogar mein Trailmaster weniger und das ist schon ein Mordsklopper

      Aber mal btt

      Ich bevorzuge Droppoint , flach mit sekundärer Phase , Fulltang und einer ca.5mm Stärke für einen Allrounder.

      Meistens habe ich allerdings zwei Messer auf Tour . Eines mit Flachschliff für's feine und eines für's grobe , da mag ich eher Scandi
      Die beste Armut ist die des Geistes, denn die bekommt man als Betroffener nicht mit !
      Wissen wiegt nichts !

      Es gibt immer was zu tun... Und wenn mal nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so viel getan, dass es gut tut nichts zu tun...(Shamanironheart)
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Ein Messer mit 700-800g?
      Also am Gürtel wäre mir das echt zu schwer, das Ding zieht dir ja beinahe die Hose runter! :shock:

      Ich bevorzuge eher Messer mit Flachschliff und Sekundärfase. Gefällt mir persönlich von der optik am besten, lässt sich für fast alles einsetzen wenn die Klinge nicht zu dick ist und auch relativ einfach wieder schleifen.

      Aber um nochmals auf diesen schweren Klopper zurück zu kommen.
      Mir fällt da gerade was ein wie man so ein schweres Teil sehr bequem tragen könnte.
      Mann befestigt die Scheide des Messers an beiden Enden seines Handtuchs und hängt es sich quasi als Waffengurt über die Schulter... :mrgreen:
      Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
      (Antoine de Saint- Exupéry, 1900 - 1944)
    • Welche Klingengeometrie bevorzugt ihr, und weshalb?

      Aye und "Guten Morgen"! :D

      Sinclair hatte Ausbilder beim Militär, da hätte mir so ein Teil, vor einer Survival-Übung, erstmal 100 Liegestütze eingebracht. :idea:
      Danach hätte ich den Prügel dann wegwerfen "dürfen".

      Bye the way:
      Ein Argument, daß man damit ja prima Holz spalten kann, hätte
      sofort erneut 100 Liegestütze bedeutet.... :mrgreen:

      Friere das Messer ein, bis Du mal einen Ochsen zu schlachten
      hast.
      Dann wäre sowas natürlich allererste Wahl. 8-)
      Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
      Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
      Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)