Regenschutzkonzepte

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    • Regenschutzkonzepte

      Hallo Gemiende,


      da ich noch immer kein Regenschutzkonzept für mich gefunden habe, mit dem ich gut zurecht komme, würde ich gerne wissen wie ihr euch vor Regen schützt.

      Im Somme habe ich das Prinzip "halb-wasserdichte Softshelljacke" genutzt und nach dem Regen gewartet bis alles wieder von allein trocknet.
      Jetzt in der nassen und demnächst auch kalten Jahreszeit wird das aber nicht mehr funktionieren.

      Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee, mit der auch ich zurecht komme.. :D
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      - Bisschen Nieselregen, Kurzzeitig: Nüscht

      richtig Regen:
      - Nässeschutzjacke entweder die Tru-Spec ECWCS Gen II, die landet aber wohl bald in Ablage rund, die originalen Nahttapes sind echt der letzte Rotz (siehe bushcraft-deutschland.de/viewt…55&hilit=Hardshell#p36655) . Versuche zwar grad, diese nach und nach durch neues Tapeanbügeln zu retten, aber die Gefahr, dadurch die Membrane kaputt gemacht zu haben, ist groß (Hitze plus PU-Dintexmembran= :evil: ).
      Dann hab ich noch einen Tip erhalten, die Shimano Dryshield. Kurz bei einem Schauer angehabt, hat trocken gehalten. Ein echter Langezeittest unter langen Regenbedingungen hat sich bisher leider noch nciht geboten, gerade unter Last durch Rucksack.
      - Nässeschutzhose: Hersteller unbekannt, 2-Lagen, schwarz, dicht. Bei der Hose ist mir jetzt die Atmungsaktivität eher drittrangig. Dichtigkeit vor Stabilität vor Atmungsaktivität

      Eine Überlegung ist noch ein Poncho, aber das weiß ich noch nicht.

      Die Empfehlung von Eiszeitjäger, die Carinthia Salina, gefällt mir schon sehr, sehr gut, wird aber nur dann in Erwägung gezogen, sollte die Shimano Dryshield bei Rucksack+starker Regen durchfallen...

      Da es aber, wenn ich raus wollte, nicht wirklich geregnet hat, bleibt das noch abzuwarten... Wann wünscht man sich schon echten Seuchregen her :roll:
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      British SAS Goretex Neue Version, Jacke + Hose.

      Gibt nix besseres... Aber die neue Version ist für den Normalmensch schwer bis nicht zu bekommen.

      Die alte Version geht aber auch.

      Deutlich besseres Goretex wie das von der BW....
      *Never hesitate...!*

      Es gibt immer was zu tun.. Und wenn mal
      nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so
      viel getan, dass es gut tut nichts zu tun..
      (Von mir - die andern fandens witzig. :lol: )
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      Habe nie richtige Nässeschutzjacken o.ä. gehabt...

      Für Nieselregen oder mal einen Schauer war Glatt-Fleece bzw. Weste (jetzt Softshell-Weste) immer ausreichend.

      Wenn's richtig runterkommt Ripstop Poncho drüber und fertig - da bleibt alles trocken und trotzdem luftig. Man kann sich noch bewegen drunter und hantieren, ohne dass das Wasser von der Regenschutzjacke auf alles drauf läuft usw.

      (hatte mal eine JW 3in1, aber das hat genervt - ging zwar nix durch, aber wurde bei Regen trotzdem richtig klatschnass und hing dann an einem dran wie Pest - und loswerden kannst du sie ja nicht, ist ja auch Kälteschutz... :? )
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      Für den echten Sturzregen hab' ich mir mal bei einem kleinen Ausrüster einen Nato-Poncho besorgt. Wäre nicht die Kapuze in der Mitte, könnte man den sogar als 2x2m-Tarp benutzen.

      Hat den Vorteil, daß das Heavy-Duty-Plastik des Poncho absolut nichts durchläßt. Kann man einfach überwerfen, auch hintenrum über den Rucksack, oder ohne Backpack um die Hüfte herum zusammenbinden, wodurch so was ähnliches wie Kimono-Ärmel für die Arme entstehen. Da drunter schon durchweichte Kluft dampft auch relativ schnell wieder trocken, weil der Poncho ja nirgendwo dampfdicht ist, wohl aber den Wind abhält, der die nasse Kluft auskühlen würde.

      Um die Waden wird man dann allerdings trotzdem naß, weil einem ja das ganze restlos abgeleitete Regenwasser direkt um die Füße fällt. Kann man aber auch vermeiden, indem man sich ein nettes Plätzchen sucht, um die Sintflut kurzerhand im Sitzbiwak zu verbringen.
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      Mit Wind: Poncho. Ohne: Regenschirm.
      Noch geplante Anschaffung: Beinlinge (quasi ne Hose ohne "Arsch")


      gruss
      couchcamper

      p.s. "Wäre nicht die Kapuze in der Mitte, könnte man den sogar als 2x2m-Tarp benutzen."
      Wenn das wirklich ein NATO Poncho ist, (Plasik? 2x2m? das laesst mich Zweifeln) geht das auch trotz Kapuze. Einfach zubinden, in Mawohs Thread zu Aufbauvarianten wird das schoen gezeigt.
      ‹Soltau statt sautoll!›
      Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat. (Nietzsche)
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      Also zur Zeit nutze ich auch Regenponcho (Tatonka Cape Men - mit extra Fach für den Rucksack) und bei richtig schlechtem Wetter noch Gaiter dazu...damit auch der rest der Hose trocken bleibt. Bisher bin ich damit echt zufrieden und hat sich auch schon 2-3mal bewähren dürfen vor allem beim Wandern. Leicht und klein zu verpacken....aber dafür auch nicht ganz sooooooooo atmungsaktiv...ist aber noch auszuhalten. Bessere Alternative wäre vermutlich aber noch ein Regenponcho der sich auch zum Tarp umfunktionieren lässt.
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      "Höhlentroll" schrieb:

      Bessere Alternative wäre vermutlich aber noch ein Regenponcho der sich auch zum Tarp umfunktionieren lässt.


      Das ist dann wieder die alte Frage: Wenn du den Poncho als Tarp nimmst, was ist dann dein Regenschutz, wenn du Holz holen musst...?
      Als Minimal-Set-up ok, ansonsten eher unpraktisch.
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      Hab auch länger über ne gute (teure) Schlechtwetterjacke nachgedacht. Nachdem in Norwegen dann aber auch unser einheimischer Führer irgendwann "bis auf die Buxe durch" war - trotz 700€-GoreTexPro-Gedöns, hab ich für mich eingesehen, dass jede noch so gute Membran irgendwann das Wasser durchlässt!

      Daher mein persönliches Fazit - ein ordentlicher Poncho ist immernoch besser/dichter und um einiges günstiger als Jacken, die man gegen gebrauchte Kleinwagen tauschen könnte.

      "Bewegungsfreiheit!" werden jetzt vllt manche aufschreien, aber wenns Hund,Katze,Maus regnet für Stunden und Tage - was macht man dann noch für Aktivitäten, bei denen man überaus viel Bewegungsfreiheit benötigt - mir ist da nichts eingefallen!
      Zur Not ein Stück Schnur um den Bauch und schon hat man nen schönen taillierten Regenponcho.

      Fast vergessen:
      ne Regenhose von MMB und evtl Gamaschen dazu - fertig
      meine Schuhe sind eh wasserdicht :D
      Das ist kein Regen, das ist erhöhte Luftfeuchtigkeit!!!
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      Nässeschutz ist ja immer so ne Sache...
      Es kommt ja auch darauf an, wie du dich (noch) wohl fühlst.
      Den meisten macht leichter niselregen ja nichts aus.
      Mir persöhnlich machts auch nichts aus, wenn es richtig Bindfäden regnet, solange ich abends dann ins Warme komme.
      Bei Übernachtungen im Freien ist das schon wieder was Anderes.
      Total nass in den Schlafsack o.Ä. zu kriechen mag ich auch nicht.

      Was ich mir jetzt für mich überlegt habe und womit ICH shr gut fahre muss nicht für alle das A und O sein aber ich sags trotzdem mal:
      ich brauche keine Softshelljacke mit 50000mm Wassersäule und ich halte die auch für Quatsch. Meist reicht eine (gute) wasserabweisende Jacke (habe eine von "marmot" im 'Unterwegs'Outlet bekommen. 'wasserabweisend' weil keine verschweißten Nähte etc. aber defacto Wasserdicht). Wenn ich lange unterwegs bin und mal nen schweren Rucksack dabei habe der eine hohe Wassersäule rechtfertigen würde, bin ich auch unter der schnell nass weil ich ja schwitze.
      Meine Jacke habe ich noch nicht bei Temperaturen unter -5°C testen können weil ich sie erst dieses Jahr gekauft habe und das mit der Idee sie im Sommer/Spätsommer als Eventuellen Regenschutz zu nutzen. Habe sie dann aber schnell für weit mehr genutzt weil ich gemerkt habe dass sie auch den Wind sehr gut abhält.
      Für relativ Kurze Trips in regnerischem Herbst-/Winterwetter hatte ich mir mal einen Wachsmantel (im Stil eines Dustercoats) gekauft. Der ist sehr wind- und wasserdicht; leider auch von innen weswegen man bei auch bei nicht ganz so kleinen "Anstrengung" (z.B. steiler Berg o.Ä.) schnell schwitzt. Aber für nen 3-4h Spaziergang im Revier und bei langen Angelnächten funktioniert er sehr gut.
      Ein Poncho sowie der Mantel können auch gut mit Gummi- als auch Lederstifeln z.B. Knobelbechern kombiniert werden - je nach Länge der Sachen sind dann die Beine auch weitestgehend geschützt.
      Die Tschibo Nässeschutzhose ist auch ne Sache die für mich 10 jahre gut geklappt hat ;) aber leider ist sie vor ein, zwei Jahren kaputt gegangen und ich habs irgendwie noch nicht geschafft die zu ersetzen.
      Wie gesagt muss man halt selber wissen bzw. probieren, was einem besser gefällt. Die jacke ist sehr leicht und nimmt gut zusammengepackt vielleicht etwas mehr als 2L platz weg. Der Mantel wiegt aber recht viel und nimmt etwa so viel Platz weg wie ein dünner Schlafsack.
      Der BW-Nässeschutz ist bei guter(!) Pflege eines der wie ich finde besten (ich war in Schwabo stationiert und hatte den somit quasi jeden Tag mindestens einmal an :D ) Regenklamotten die man bekommen kann. Warum ich den nicht nutze hat einfach den Grund, dass die mit einem Silikonfreien Nanospray welches u.A. Teflon enthält gepflegt werden müssen um Atmungsaktivität und Nässeschutz zu gewährleisten. Dieses Pflegespray ist damit ziemlich umweltschädlich. Wem das egal ist der fährt damit bestimmt sehr gut - ich möchte das aber nicht gern nutzen und verzichte auch weitgehend auf Gorotex (auch Teflon), was leider nicht immer machbar ist. Meine Bergstifel haben auch so eine Membran :oops:
      Aber meine Regenjacke ist aufgrund der Webstruktur dicht (so ähnlich wie das bei sympatex-produkten auch funktioniert) und die Regenhose war gummibeschichtet ebenso wie der BW Poncho.
      Je nach dem was für ne Tour ansteht - Angeln, Jagd, Wandern, ...
      und welche Jahreszeit nehm ich dann immer das mit was ich denke am besten passt.
      Vielleicht magst du das ja auch mal ausprobieren.
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      Ich schwöre auf (wasserabweisende) Oberbekleidung über Nässeschutz über Wärmeschutz (Zwiebel-Geschichte...).
      Ist am Anfang ein wenig Gewöhnungsbedürftig, aber ich habe damit mein optimales System gefunden. Poncho gibts nur bei lägerem Stillstand und Sintflutartigen Ergüssen.