Wildunfälle – Eure Erfahrungen, Meinungen, Analysen

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  • Wildunfälle – Eure Erfahrungen, Meinungen, Analysen

    Statistiken zufolge erreichte die Zahl der Wildunfälle im Jagdjahr 2012/2013 in Hessen ihren Höchststand. Registriert wurden laut Innenministerium rund 17.900 Zusammenstöße, vier Menschen wurden getötet, mehr als 25 Millionen Euro Sachschaden. Und dabei tauchen die ungezählten kleineren Schäden wie z.B. Tausende kleinere totgefahrene Tiere wie Hasen, Kaninchen oder Füchse in der Statistik nicht auf. Vor Allem Schwarzwild kommt Autofahrern immer häufiger in die Quere. Im Jagdjahr 2012/2013 wurden in Hessen 3.550 Unfälle mit Wildschweinen erfasst, ein Jahr zuvor waren es noch 2.033; mit Blick auf die vergangenen zwei Jahrzehnte hat sich die Zahl der überfahrenen Wildschweine in Hessen sogar verzehnfacht.

    Aus aktuellem Anlass – da erfahrungsgemäß ab Oktober mit der Dämmerung die Zahl der Wildunfälle steigt – möchte ich mal diesen Faden eröffnen und zum Dialog/zur Diskussion einladen.
    Von Interesse sind natürlich insbesondere die Meinungen und Erfahrungen der Autofahrer aus dem Forum sowie auch die der Jäger aus dem Forum; wobei selbstverständlich die Beteiligung jener, welche sich nicht zu den beiden Gruppen zählen, nicht unerwünscht ist.

    Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt?
    Kennt Ihr weitere Statistiken?
    Könnt Ihr Tipps, Ratschläge oder Warnungen geben?
    An die Jäger: Wie verhält es sich damit in Euren Revieren?
    Welche Maßnahmen trefft Ihr zur Vorbeugung?
    Etc…

    Meine Erfahrungen bislang:
    Als Führerscheinneuling Ende der 90er Jahre hatte ich im Spätsommer bei Dunkelheit einen Unfall mit einem Rehbock auf einer Landstraße. Der Bock kam so unvermittelt aus einem hochstehenden Feld, dass ein Zusammenstoß unausweichlich war. Konnte nur noch leicht abbremsen, erwischte ihn aber mit meinem A-Corsa frontal. Der Motorraum war massiv eingedrückt, das Tier sofort tot, das Auto ein Totalschaden, meine Beifahrerin und ich unverletzt. Nicht auszudenken, wenn das Tier über die Motorhaube durch die Windschutzscheibe eingeschlagen wäre. Polizei und zuständiger Jäger wurden informiert.
    Des Weiteren habe ich über die Jahre hinweg mehrere Situationen erlebt, in denen es fast zum Zusammenstoß gekommen wäre, sowohl mit Rehwild, als auch einmal mit Schwarzwild.

    Meine Tipps:
    - Runter vom Gas, um Unfälle mit Wild zu vermeiden
    - Wo ein Tier ist, sind meist mehrere
    - Keine Vollbremsung machen, wenn Wild auf der Straße auftaucht
    - Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben

    Tante EDITh sagt: Den Tipp mit der Vollbremsung sollte man je nach Situation beherzigen oder auch nicht (vgl. die kontroversen Meinungen hierzu im weiteren Verlauf dieses Fadens)
    Weniger ist oft mehr

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Baumstamm ()

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    Aye,

    was unbedingt Beachtung finden muß:

    - Die Zeitumstellung - :!: :o

    Dies hat zwangsläufig zur Folge, daß mehr PKW's zu den, ich sag mal "gefährlichen Zeiten", unterwegs sind. :idea:
    Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
    Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
    Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
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    "Friese" schrieb:

    Im Winter wird das Streusalz-Granulatgemisch von der Straße "geleckt", weil die Mineralien für die Entwicklung des Gehörns (Geweihs) bzw. die Embryonalentwicklung gebraucht wird.


    Interessant, das wusste ich vorher nicht.
    Weniger ist oft mehr
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    Es wird zu schnell gefahren.
    Der Lebensraum der Tiere wird kleiner.
    Mehr Strassen.

    Immer draufhalten :!:, meine letzten Dachs muste ich auch mit meinem Fahrzeug "erlegen".

    Fahre recht langsam, der Dachs war auch schon fast vorbei,
    wechselte dann aber die Richtung.
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    "impetrare" schrieb:

    "Baumstamm" schrieb:

    Keine Vollbremsung machen, wenn Wild auf der Straße auftaucht


    Und warum nicht?


    Weil durch eine Vollbremsung das Fahrzeug je nach Straßenverhältnissen unkontrollierbar ausbrechen kann. Die Folgen hierbei können genauso verheerend sein, wie bei Ausweichmanövern. Wenns ganz dumm läuft, landest Du dabei im Straßengraben - hört sich jetzt doof an - ohne das Tier erwischt zu haben. Die Versicherung zahlt bei Wildunfällen aber nur, wenn am Fahrzeug auch Spuren vom Wild (Fell, Blut, etc.) erkennbar sind - korrigiert mich, wenn ich hier falsch liegen sollte.
    Außerdem besteht die Gefahr bei solchen Aktionen (Vollbremsung mit Ausbruch des Fahrzeugs, Ausweichmanöver) andere Verkehrsteilnehmer (entgegenkommende Fahrzeuge bspw.) zu gefährden.
    Weniger ist oft mehr
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    Das mit dem Salz von der Straße lecken wusste ich auch noch nicht.
    Dan könnte man aber sicher noch rechtzeitig bremsen wen man es da stehen sieht.
    Am Straßenrand hab ich schon unzählige male Damwild gesehen aber zum glück kucken die meistens nur und man kann langsam vorbeifahren. Einmal habe ich eine Rotwild Kuh gesehen die war viel größer als das Damwild.

    Ich war bei zwei Wildunfällen mit Damwild dabei aber nie selbst als Fahrer. Die sind direkt vor das Auto gesprungen da konnte man nicht mehr reagieren die kamen mit Anlauf aus dem Wald.

    Meinem Vater ist ein Schwein während der fahrt gegen die Fahrer Tür gerannt nur die Tür hatte eine große beule.
    Einem Bekanten ist ein Schwein seitlich ins Mopet gerannt seit dem sitzt er im Rollstuhl.
    Alle Unfälle waren in der Nacht oder besser gesagt im Dunkeln.

    Mein Großvater ist Jäger und hat erzählt das einer mit seinem Cross Motorrad mit viel Lärm im Wald umher gefahren ist. Kurz darauf ist es an der angrenzenden stark befahrenden Bundesstraße am helllichten Tage zu einem Unfall gekommen bei dem eine Frau verletzt wurde. Er sagt das das Wild durch den Lärm aufgeschreckt wurde und über die Straße gelaufen ist normaler weise würden die nämlich am tage nicht so umher laufen sondern sich irgendwo ausruhen ...

    Ich hab selbst nur mal ein Huhn mit dem Motorrad überfahren das ist mir einfach rein gelaufen.

    So viel zu meinen Erfahrungen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Waldmeister ()

  • Wildunfälle – Eure Erfahrungen, Meinungen, Analysen

    Du kannst auf die Bremse gehen.
    Du kannst draufhalten.

    Und sicherlich gibt es etwas dazwichen.

    Das darf jeder für sich entscheiden.

    Es kommt auf die Situation an. Und die ist meist plötzlich und unerwartet.
    Und da bedarf es schon viel Erfahrung in Grenzsituationen mit seinem Fahrzeug. Und wer hat die schon?
    Ich sicherlich nicht, obwohl schon 40 Jahre Fahrpraxis Auto/Motorrad.

    Immer eine gute Idee: Fahrsicherheitstraining und man weiß mehr.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sw686 ()

  • Wildunfälle – Eure Erfahrungen, Meinungen, Analysen

    Unbedingt muss das mit der nicht durchzuführenden Vollbremsung gestrichen werden. Das Gegenteil ist richtig, voll in die Eisen gehen bei Großwild. Bei Kleingetier sieht es etwas differenzierter aus, hier ist die Gefahr, dass der nachfolgende Verkehr auffährt größer als die Gefährdung durch einen überfahrenen Fuchs. Absolut wichtig ist es jedoch keine hektischen Ausweichmanöver zu starten, da liegt die größte Gefährdung verborgen, nur wenige besitzen die Geistesgegenwart hier kontrolliert zu handeln, die meisten verreissen das Lenkrad und landen dann sonst wo. Also Vollbremsung und Lenkrad festhalten, ist laut ADAC die beste Bewältigungsstrategie. (Immer vorausgesetzt, das Fahrzeug verfügt über ABS)

    Gruß Micha
  • Wildunfälle – Eure Erfahrungen, Meinungen, Analysen

    "impetrare" schrieb:


    Das dürfte bedeuten das in mehr als 90% der Fälle der Hinweis (und die Begründung) nicht nur unwahr sondern auch gefährlich ist.


    ABS erhält bedingt eine Lenkbarkeit des Fahrzeugs. Es verhindert jedoch nicht, dass das Heck ausbricht.Schnee, Eis, Laub und Nässe lassen das Heckbei zu starken Bremsungen gerne ausbrechen. die Folge kann sein, wenn man es nicht durch Gegenlenken in den Griff bekommt, dass sich das Fahrzeug komplett dreht.

    Ist mir schon passiert. War zwar kein Wilduznfall, aber es fing gerade an zu schneien, ich fuhr deshalb langsamer auf der Autobahn. Jedoch überholte mich jemand, wechselt direkt vor mir auf meine Spur und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.Weil ich dann auch bremsen mußte brach mein Heck trotz ABS aus, durch Gegenlenken konnte ich aber eine totale Drehung verhindern, jedoch schlingerte das Heck hin und her.Der vor mir kam quer auf der Straße zum stehen und weil ich dem noch ausweichen mußte, ist mein Heck in die Leitplanke geschlingert.

    Schaden realtiv gering. Hinten links das Licht, und Stoßstange defekt. Ich bekam es von dem Verursacher bezahlt.der war froh, dass ich noch ausweichen konnte.

    Kurzum, meine Erfahrung sagt, dass ABS ein wenig hilft den Wagen ein wenig lenkbar zu halten, aber das Heck beherrscht ABS nicht.

    PS: einen größeren Wildunfall hatte ich zum Glück noch nicht.
    Außer ein paar Vögel, die mir gegen die Windschutzscheife flogen. Das größte war eine Möve.
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SilentInnuendo ()

  • Wildunfälle – Eure Erfahrungen, Meinungen, Analysen

    Ich denke, dass man zu 99% nicht die Geistesgegenwart besitzt, um abzuschätzen, wie stark man bremst.
    Sobald ein Tier auf die Straße läuft, steigt man in die Eisen. Rein aus Reflex.

    Nun zu meiner schlimmsten Erfahrung:
    Ich hätte im Herbst mal fast ein Wildschwein angefahren, glücklicherweise ging es sich um Zentimeter aus, dass ich stehenbleiben konnte.
    Das Schwein allerdings rührte sich keinen Zentimeter und glotzte mich über die Motorhaube meines 97er Nissan Almeras an und ich dachte nur: den Kampf hätte ich verloren.

    Liebe Grüße
    Allzeit bereit.
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    "impetrare" schrieb:


    "Ende 2003 hatten etwa 90 Prozent der zugelassenen Neufahrzeuge in Deutschland ABS. Aufgrund einer Selbstverpflichtung der europäischen Automobilindustrie (ACEA) werden seit dem 1. Juli 2004 alle Fahrzeuge mit weniger als 2,5 t zulässigem Gesamtgewicht serienmäßig mit ABS ausgestattet."
    de.wikipedia.org/wiki/Antiblocki ... kraftwagen


    Das mit dem ABS ist sicherlich ein gutes Argument. Aber in dem von Dir zitierten Text bzw. wenn man Deiner Quellenangabe folgt, steht dort weiter oben, dass ABS beim Bremsen von Kraftfahrzeugen lediglich eine bessere Lenkbarkeit und Spurtreue ermöglicht. Dadurch wird mEn durch ein ABS nicht gleichzeitig gewährleistet, dass ein Fahrzeug bei einer Vollbremsung je nach Straßenverhältnissen dennoch ausbrechen kann.
    Dies scheinen auch die in der zwischenzeit berichteten Erfahrungen in diesem Faden zu belegen.

    Des Weiteren möchte ich zur Untermauerung folgendes hinzufügen:

    „Viele Autofahrer, die plötzlich mit einem die Straße überquerenden Kleintier konfrontiert werden, bremsen, um Schaden vom Tier fernzuhalten. Eine Vollbremsung ist jedoch nach gängiger Rechtsprechung bei Kleintieren i.a. nicht gerechtfertigt, da ein nachfolgendes Fahrzeug sich hierauf auch bei ausreichendem Sicherheitsabstand kaum einstellen kann. Als Autofahrer gilt es, die Sicherheit des allgemeinen Verkehrs und vor allem auch der nachfolgenden Fahrzeuge zu gewährleisten. Bremst man nun als Autofahrer stark ab, um ein Kleintier zu retten und kommt es hierdurch zu einem Auffahrunfall, so muß der tierliebe Fahrer damit rechnen, den Schaden zumindest teilweise tragen zu müssen. (…) Doch nicht nur Auffahrunfälle drohen beim Bremsen für Tiere. Leicht kann es passieren, daß bei einem riskanten Brems- und Ausweichmanöver die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und diese beschädigt wird. Die Teilkaskoversicherung übernimmt derartige Schäden i.a. nicht. Wildunfälle werden nur von der Versicherung gedeckt, wenn die Schäden durch einen Zusammenstoß entstanden sind.“
    anwaltonline.org/verkehrsrecht…n/bremsen_fuer_tiere.html

    Und noch dieses:

    „(…) Trotzdem kann man nicht immer verhindern, dass ein Tier direkt vor das Auto läuft. In diesem Fall beginnt zugleich der rechtlich kritische Bereich. Denn von Ihnen als Fahrer wird binnen kürzester Zeit die richtige Entscheidung abverlangt.
    So zynisch es auch klingen mag, aber für Kleintiere sollten Sie im Zweifelsfall weder bremsen noch ausweichen. Wenn Sie wegen Hase, Igel, Fuchs und Katze eine Vollbremsung vornehmen, wird es meist so sein, dass Sie eine erhebliche Mitschuld an einem Unfall erhalten, wenn Ihnen jemand hinten auffährt. Denn ein solches Manöver kann als „verbotene grundlose Vollbremsung" ausgelegt werden. Schlimmer noch: Schäden, die durch Ausweichmanöver gegenüber kleinen Tieren entstehen, fallen überhaupt nicht in den Versicherungsschutz.
    Doch auch bei größeren Tieren sollten Sie ein Ausweichen in der Regel unterlassen. Schäden, die durch ein Ausweichmanöver am Fahrzeug entstehen, sind nur versichert, wenn mit dem Ausweichen schwerere Beschädigungen verhindert werden konnten. Hier fällt oft der Beweis schwer - ganz abgesehen vom Nachweis, dass überhaupt ein Tier beteiligt war. Doch auch unabhängig von Versicherungsfragen kann ein Ausweichen die falsche Entscheidung sein. Es gibt Untersuchungen, dass die Gefahr schwerer Verletzungen und größerer Sachschäden, auch anderer Verkehrsteilnehmer, bei einem direkten Zusammenstoß geringer sind als bei Ausweichmanövern. Insoweit kann es also ratsam sein, auch bei größeren Tieren strikt die Spur zu halten und nur auf die Bremse zu treten, in akuten Situationen auch mittels Vollbremsung.“
    anwalt.de/rechtstipps/verkehrs…al-wildunfall_022770.html

    "impetrare" schrieb:


    Das dürfte bedeuten das in mehr als 90% der Fälle der Hinweis (und die Begründung) nicht nur unwahr sondern auch gefährlich ist.


    Folglich möchte ich meinen als unwahr und gefährlich deklarierten Tipp/Hinweis (Keine Vollbremsung machen, wenn Wild auf der Straße auftaucht) insoweit modifizieren, als nunmehr durch den Fahrer im Fall eines drohenden Wildschadens eben in sekundenbruchteilen zu entscheiden ist, ob er nur abbremst oder eine Vollbremsung durchführt.
    Der Eingangsbeitrag wurde entsprechend editiert.
    Weniger ist oft mehr

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Baumstamm ()

  • Wildunfälle – Eure Erfahrungen, Meinungen, Analysen

    Hallo,
    Friese hat im Prinzip schon alles gesagt.
    Grundsätzlich kann man sich nur vor einem Wildunfall schützen,wenn man das macht was man sowieso im Straßenverkehr machen sollte....mit Bedacht fahren.
    Und natürlich dort wo Wald,Wiesen und Felder sind .....oder sogar noch Warnschilder ,sollte man ein wenig langsamer als sonst fahren.
    Und...auch wenn es sich brutal anhört.....draufhalten,und versuchen zu bremsen.
    Ein Wildschwein von 70 Kilo ergibt Tonnen Aufschlagkraft.
    Mein Freund hat hier mit seinem Touareg einen Hirsch erwischt,na ja....war ein wenig zu schnell......er hätte es wissen müßen,er ist von hier.
    18000Euro Schaden,er ne Schnittwunde am Kopf ,und der arme Hirsch tot.
    Das Makabere an der Sache ....er hat unter anderem eine Wildmetzgerei.
    Also aufpassen ;)
    Gruß aus dem Nationalpark Eifel von Hermann
    In der Natur gibt es keine Widersprüche....
  • Wildunfälle – Eure Erfahrungen, Meinungen, Analysen

    Mit den Autos heute würde ich auf jeden Fall in die Eisen gehen!

    Ich bin vor ca. 20 Jahren den Berg runter auf einem betonierten Feldweg in die Eisen gegangen wegen einem Kaninchen...

    Das Kaninchen ist mit dem Schreck davon gekommen - mein Passat lag auf der Seite im Graben... und ein Ausstellungsstück des Weinlehrpfades habe ich auch noch über den Haufen gefahren... denn bin ich ausgestiegen wie aus dem U-Boot und hatte einen mords Schaden am Unterboden etc.

    Toi toi toi, bisher habe ich nur Kleinwild das Leben genommen :(
    In der Gegend, wo meine Frau herkommt, steht nachts im Herbst alles voll mit Wild - wir wissen das und fahren entsprechend mental vorbereitet, langsam und aufmerksam.
    Dort hat es schon schlimme Unfälle gegeben mit Damwild und Schwarzwild - vor allem ist der Verunfallte auch gleich in einer Survival-Situation... weil, da ist der Hund begraben in der Waldgegend :?

    Aufmerksamkeit und angemessene Geschwindigkeit - mehr kann man nicht tun, vermute ich!
  • Wildunfälle – Eure Erfahrungen, Meinungen, Analysen

    Hallo,

    mein Vater hat ein KFZ Sachverständigenbüro und da sind schon viele kuriose Wildunfälle vorgekommen. Vom Bieber über Kleingetier zum Hirsch. Eindrucksvoll war der Unfall mit dem Bieber, da der einen Totallschaden bei einem relativ neuen Auto hinterlassen hatte, darum sollte man auch an Brücken und Straßen nahe Gewässern vorsichtig sein.

    Was anscheinend auch zu genommen hat sind Unfälle durch Ausweichmanöver, dabei kommt es auch öfters zu schweren Personenunfällen, daher sollte man das Ausweichen eher vermeiden, aber ich denke auch das man in einer Wildsituation nur noch Intuitiv handeln kann.

    Viele Grüße
    Mathias

    P.S. Wer mal einen Wildunfall hat, sollte sich dann bei der Polizei melden, und dort auch angeben, dass das Tier evtl noch lebt, da so häufig auch der zuständige Jäger mit zum Unfall kommen kann. Außerdem möglicht alles fotografieren für die Versicherung, auch Polizisten können erwas vergessen.
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.