Wanderer verfängt sich in Gebüsch

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  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    Eben in meiner Tageszeitung gelesen (leider keinen zu verlinkenden Artikel dazu im Netz gefunden):

    "Eine dichte Brombeerhecke hat einen Wanderer nahe Gutach im Breisgau (Kreis Emmendingen) mehrere Stunden lang gefangen gehalten. Der 47-Jährige stürzte beim Wanderen in das dornige Gebüsch, wie Polizei und Bergwacht mitteilten. Er rief per Mobiltelefon um Hilfe. Die Retter suchten mit einem Hubschrauber und Hunden nach dem Mann. Erst nach fünf Stunden fanden sie ihn und befreiten ihn aus der Hecke." (Gießener Anzeiger, 01.10.2013, S. 3) :shock:
    Weniger ist oft mehr
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    Dumm gelaufen! Ich kann das jedoch durchaus nachvollziehen. Erst letzte Woche habe ich selber auf meiner Streuobstwiese durch Brombeerhecken gekämpft. Da hilft nur ein großes Haumesser und Lederhandschuhe. Ich habe trotz dicke Klamotten ausgesehen, wie nach einem Angriff von einem Braunbär.
    Es wäre intersessant zu wissen, was der Wanderer bei sich hatte. Mit einem Taschenmesser hätte er sich eventuell selber befreien können. Womöglich leichte Kunstfaser-Klamotten angehabt, die fangen sich besonders gut ein. Hier sind Hosen und Jacken aus schwerer Baumwolle echt von Vorteil.
    Silence is golden, duct tape is silver

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MacGyver ()

  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    "impetrare" schrieb:

    Zja, darum gehört das Messer immer an den Gürtel.
    Da können die Leute in Bus/Bahn/Versorgungseinrichtungen noch so blöd gucken.

    Womit wir wieder bei dem Thema "Nutzung als anerkannter Zweck/Brauchtumspflege usw" währen.

    Und ich möchte zu gern das Gesicht eines Bus/Bahn/Versorgungseinrichtungsbeamten /-angestellten sehen, wenn man ihm klarzumachen versucht, das Messer am Gürtel diene u.a. dazu, sich aus Dornenbüschen befreien zu müssen, während man nach seiner plötzlich verschwundenen Fahrkarte sucht :mrgreen: :mrgreen:

    Aber stimmt schon, man sollte für die jeweiligen Lebenslagen schon entsprechend "gerüstet" sein, wobei ich die Meinung vertrete, in urbanen Gebieten tuts allemal ein kleines (schweizer) McGyver Taschenmesser/Multitool, wohingegen im Outdoorbereich ruhig die 12cm Klingenvariante gewählt werden darf. Wers mag, natürlich auch die größeren...

    EDIT:
    Ups...
    Mit McGyver meinte ich jetzt aber den Serienhelden aus den 80ern und nicht unser wertes Forenmitglied!! :oops:
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    "impetrare" schrieb:

    Zja, darum gehört das Messer immer an den Gürtel.
    Da können die Leute in Bus/Bahn/Versorgungseinrichtungen noch so blöd gucken.


    Ist das bei Euch ein Thema? Bin neulich mit meinem Glock Messer am Dorfsherrif vorbeigelaufen. Im Supermarkt. Das kratzt bei uns keinen. In der Stadt aber beschlagnahmen die Sherrifs sogar schon Leatherman Wave, da Einhadmesser...
    Wo der Teufel machtlos ist, schickt er ein Weib als Boten.
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    "Steiger" schrieb:


    Ist das bei Euch ein Thema?


    Hin und wieder, seltener mit der Polizei aber Otto Normaldämlich macht hin und wieder einen Aufriß.
    Da (fast (bei dem Baladeo kann man sich streiten, Pin ist ab) alle Messer die ich ständig führe führbar sind habe ich da eher Spass als Sorgen.
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    Die Story hat, so wie sie ist, etwas von der verwirrten Frau im Wald. Zu wenig Background Infos um dazu was qualifiziertes zu sagen.

    Wenn Wanderer, warum kein Messer dabei?
    Selbst ohne Messer... 5h in einem Gebüsch? Ernsthaft??? Hätte ich bis dahin durchgekaut...
    Aber man weiß ja nicht, wer, wie Alt, wo, warum und und und...
    "Dumm ist der, der dummes tut."
    Mama von Forrest Gump
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    Na da haben wir hier ja Glück. Den Normalo interessiert das hier nullkommanix. Hier gilt man eher als "nicht normal", wenn man kein Messer hat.

    praedium virorum liberorum
    Wo der Teufel machtlos ist, schickt er ein Weib als Boten.
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    Quintus: Unser Forums MacGyver aka Mike, trägt tatsächlich ein Vic als EDC, mehr aus Überzeugung als Image :lol:
    Wohlbemerkt, die Büroklammer sind bei mir immer griffbereit und Duct-tape ist in der Schublade. Man weiß nie wann es mal wieder eine Atombombe zum entschärfen gibt. ;)
    Mit meinem Huntsmann mit kleiner Klappsäge wäre ich zumindest in der Lage auch dicke Brombeerstangen durch zu sägen.

    Zurück zum Thema:
    Der Wanderer im Zeitungsbericht hatte zumindest so viel Bewegungungsfreiheit gehabt, dass er sein Mobiltelefon bedienen konnte. Ob so viel Bewegeungsfreiheit auch ausreicht um alleine mit einem Messer wieder raus zu kommen?
    Als Übung würde ich das trotzdem ungern ausprobieren. Es wäre auf jedem Fall eine Herausförderung, oder wie es in internettem Neudeutsch heißt "Challenge" sich in eine Brombeerhecke zu werfen und sich anschließend wieder mit Taschenmesser innerhalb 5 Stunden zu befreien.
    Silence is golden, duct tape is silver
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    "Steiger" schrieb:

    praedium virorum liberorum


    Nicht nur bei euch ein Privileg der "freien Männer" :mrgreen:

    In unseren Weinbaugebieten ist das auch Usus - wenn man zusammensteht und irgendein Problem lösen muss und einer zieht ein Opinel oder Schweizer raus, macht es "Aaaahhhh - der ist ausgestattet!"
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    Ich bin auch mal bei Nacht in einer Dornenhecke gelandet. Ohne Handy und Messer. Nach 20 - 30 Minuten Panik runterfahren, konnte ich mich langsam befreien, einige Kratzer inklusiv.

    seit ich immer ein Messer dabei habe, ist nicht mehr passiert.
    als Backup habe ich eine Fiskarsgartenschere mit Einhandbedienung.
    aber in der Stadt machen die Sheriiffs damit Probleme. :mrgreen:
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von erko ()

  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    Was braucht mann ein Messer, hat doch jeder gesunde Zähne?
    Dauert zwar, aber wenn man die Dornen entfernt solle es doch gehen.

    Ich kann leider den Test nicht machen, Zähne sind schon im mittelstadium, und meine Krankenkasse ist recht geizig :roll:
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    Der arme Kerl hatte bestimmt keinen Spass in der Hecke.
    5h warten und die Blöße aus dieser Situation gerettet werden zu müssen hätte er sich bestimmt auch erspart, wenn er gekonnt hätte.
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
  • Wanderer verfängt sich in Gebüsch

    Brombeeren sind übel...
    Ich hab auch schon öfters 3 Meter hohe Verwucherungen weggemacht...
    Wenn man das nen Tag macht, sieht man wirklich aus wie nach nem Kampf mit 2-3 Pumas..

    Aber dass man sich so darin verfängt dass man "gerettet" werden muss... Naja... die Blöse hätt ICH mir nicht gegeben..
    Langsam rausarbeiten.. ok... aber 5 Stunden auf "Hilfe" warten..? :lol:


    War wahrscheinlich ein "Städter"... oder einer mit manikürten Fingernägeln, der Schiss um seine solariumgebräunte Haut und seine Frisur hatte.. :mrgreen:
    *Never hesitate...!*

    Es gibt immer was zu tun.. Und wenn mal
    nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so
    viel getan, dass es gut tut nichts zu tun..
    (Von mir - die andern fandens witzig. :lol: )