Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

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    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Hallo zusammen,

      habe mich heute mit meinem Sohnemann in den Wald aufgemacht um mich an einem brauchbaren TarpSetup zu versuchen. Die Heringe hab ich geschnitzt...ging echt schnell und die taugen genauso wie fertige aus Metall.



      Erste Variante, schnell aufgebaut, bietet aber auch nicht wirklich viel Schutz finde ich.



      Die Befestigung mit Stöckchen finde ich genial, damit lässt sich die Plane wunderbar verschieben und spannen.



      Meine Lieblingsvariante, bietet viel Schutz, recht stabil und ich passe mit meinen 1,80m gut rein. Ist etwas aufwendiger aufzubauenl, aber dann echt gemütlich.

      Was ich nicht so gut finde:



      Bei der Reflektion kann von getarnt wohl keine Rede sein...

      Kritik und Verbesserungsvorschläge ausdrücklich erwünscht :D

      LG
      Daniel
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      Machst Du das nochmal, dann mach ich aus deinen Ohren nen Wäschetrockner (Bud Spencer - Schauspieler)
    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Sieht gut aus, habe bisher nur mit diesen Planen meine "Notunterkunft" gebaut.
      In Sachen tarnen hast du wohl Recht mit dem reflektieren, aber Äste und Blätter drauflegen geht schlecht, da die Plane sonst durchhängt ... ausser du stabilisierst sie mit Ästen von innen.

      Gruß
      Öfters in der Natur von heut' auf morgen,
      vertreibt Kummer und Sorgen ...

      Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Outdoordealer und kaufen bessere Ausrüstung...
    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Hallo,

      ich glaube es ist nicht so einfach dir die Tipps beim Tarpaufstellen zu geben, jeder hat da wohl seine eigenen Vorlieben.

      Ich persönlich habe auf eine Tour gemerkt, dass mit einer Abmessung von ca. 4x3m die A-Form mir am besten gefallen hat, wobei ich das Fußende etwas niedriger abgespannt habe. Alle anderen waren für mich etwas seltsam, irgendwie ungewohnt wenn man ein Firstzelt gewohnt ist. So wie du das Zelt aufgestellt hast habe ich es auch probiert aber es war irgendwie nicht meins.

      Was mir aber bei deiner Aufstellvariante auffällt, bei starkem Regen ist der Winkel wahrscheinlich zu flach und es bildet sich eine große Pfütze auf der Plane, im schlechtesten Fall findet das Wasser einen Weg und ergießt sich mit einem großen Schwall unters Tarp, ausmalen darf sich das jeder selbst, aber begossener Pudel würde wohl dann gut passen. Am besten Fall findest du am nächsten Tag Wasser zum waschen, ich persönlich würde es nicht trinken, gerade bei günstigen Planen weiß man nicht was dort alles mit in den Kunststoff eingegeben wurde was dem Körper schaden könnte. Im Vergleich zur Aluminiumdiskussion nehme ich Kunststoffadditive ernst.

      Alles in allem muss man einfach ausprobieren was einem gefällt:
      Hier vielleicht ein paar Anregungen die mir im Forum jemand gegeben hat
      ddhammocks.com/tips/tarp-tutorial

      Ich persönlich werde mir im Winter ein Tarp selber nähen, geplant ist aber eher ein Multitarptent das man flacher abspannen kann und auch öffnen für eine gute Durchlüftung, da es bei mir eh immer auf ein A-Frametarp raus läuft und ich ein paar Gramm einsparen möchte.

      Effektiv musst du ein paar Sachen ausprobieren und irgendwann wirst du bei einer Art bleiben.

      Viele Grüße
      Mathias
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Verstehe, also eher steiler aufstellen oder zumindest so aufstellen, dass das abfließende Wasser am Tarp vorbeifließt, sprich Öffnung hangaufwärts oder seitlich. A-Variante ist mit den Maßen meiner Plane schwierig, entweder die Seiten sind zu kurz oder die Füße schauen noch raus :D Danke für die Hinweise

      LG
      Daniel
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    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Hallo,

      ich kenne jemanden der hat schon einen Abflussgraben um sein Tarp angelegt, da er um bedingt in einer kleinen Senke, eine Seite war abgeneigt zum Hang, campieren wollte.

      In meinen Augen viel wichtiger, als das Aufstellen des Tarps selber ist den richtigen Ort zu finden, dazu vielleicht ein paar Tipps:

      Achte auf die Bäume, dass kein großer Ast beim Sturm herunterfallen könnten und wenn du am Rand eines Laubbaums campierst die Wassertropfen keinen Zapfenstreich auf die Plane trommeln.

      Dazu wie der Boden beschaffen ist, so dass du nicht in einer Senke die häuslich einrichten möchtest und später dort ein See entstehen möchte und es möglichts flach ist ohne große Steine, dein Rücken wirds dir danken.

      Dass der Boden relativ frei ist, ein Tipp von einem Bekannten an mich war, dass Grabbelzeugs nicht über freie Flächen laufen möchte, da es sonst Fressfeinde leichter hätten.

      Und dann gibts da noch vieles vieles mehr =)

      Viele Grüße
      Mathias
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Was mir noch einfällt (was aber bei deiner Bauart vllt nicht geht):

      Wie wäre es, wenn vorne das Ganze auch noch nen Stück überhängt, wie bei einem normalen (ich nenns mal) Dreieckszelt, nur dass die seite halt nur bissl überhängt, wegen Regen und so vllt praktischer.
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    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Sieht gut aus.
      Mein tipp ist den Stopperstek Knoten zum spannen zu benutzen: 4:40min im Video


      Und wen möglich unter einer dichten und niedrigen Baumkrone aufzubauen damit Regentropf senkrecht fallen und nicht seitlich hinein kommen dann bleibt man auch mit einer kleineren plane (3x2m) trocken.

      Gruß Waldmeister
    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Noch eine Variante. Der schön weit ausladende Ast ist hervorragend geeignet um die Plane drüberzulegen:



      Eine sehr schöne Stelle am Waldrand mit Ausblick über das Tal. Ich denke, da werde ich mal ne Nacht verbringen.

      LG
      Daniel
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    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      von zuwenig Oesen wuerde ich mich nicht abschrecken lassen: es gibt so Klemmen fuer Planen, mir faellt nur grad das englische Pedant Hold on ein, die klemmen halt auf der einen Seite die Plane ein und an der anderen haben sie ein Loch fuer die Schnur. Problem geloest.
      Und es geht auch mit einem kleinen Stueck Holz, einem Kiesel, einer Murmel, einer Stahlkugel oder irgendsowas und einem Wuergeknoten (constrictor knot) Bei Mawohs Aufbauvarianten fuer den Poncho ist das glauzbe ich erklaert, man moege mich schlagen, falls ich irre.


      gruss
      couchcamper
      ‹Soltau statt sautoll!›
      Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat. (Nietzsche)
    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Guckst du:

      biltema.se/sv/Fritid/Tradgard/…nningklammor-4-st-267681/

      Solche verwende ich...

      *winks* Ted
      QRV: 80m (tnx DH7AES), 40m, 2m, 70cm - 73 es 55 de SD7KR (exDK2RA, exDG0GM)


      Computer sind dafür da, die Probleme zu beseitigen, die man ohne sie nicht hätte! Wenn du glaubst, dein Computer ist schlauer als du - zieh' einfach den Stecker.


      "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." (Ludwig Wittgenstein)
    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Wegen der Klammern...

      Eine Veranstaltungstechnikfirma gibt es flächendeckend überall. Zumindest in den größeren Städten gibt es welche die ganz sicher viel mit Bühnenmolton arbeiten.

      Hierfür braucht man Spannfixe und Hold On Clamps. Diese Klammern gibts z.B. bei Thomann für 85 Cent:



      Spannfixe das sind Gummis mit Hakenöse zum spannen, Thomann 12 Stück 7,90 Euro:



      Aber wie gesagt, man muss nicht bei Thomann bestellen - gibt es in jeder besseren Veranstaltungstechnikfirma zu kaufen.
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    • Erste Tarpversuche mit Gewebeplane

      Es gibt verschiedene Knoten um Schnur an einem Tuch zu befestigen, außerdem kannst du auch einen Stein in die Seite der Plane wickeln und dahinter einen Knoten machen, durch den Stein kann der Knoten nicht von der Plane rutschen. Ich hoffe du verstehst was ich meine.
      "pain is weakness leaving the body" usmc
      Es muss wehtun! Never surrender!
      Selbstdisziplin ist es Provokationen, auch eines (alten) opas :love: , hinzunehmen.