"Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

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    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      Moin Moin,

      ich suche für einen bestimmten Einsatzzweck ein "Tunnel-Tarp", also ein Art tunnelförmiges Zelt (also vorn und hinten offen) mit folgenden Besonderheiten:
      - Breite etwa 1 - 1,30m
      - Höhe: Braucht nicht hoch sein, auch so etwa ab knapper Meter bis
      so etwa 1,30 oder 1,40...
      - Länge: 2 - 2,50 m
      - Besonderheit und Schwierigkeit: Das Zelt/Tarp darf zu den Seiten nicht bis zum Boden gehen !! Es muss ab Boden so ca. 30 bis 40 cm offen sein, also sozusagen ein freistehendes Tunneldach...

      Weiß jemand, ob es sowas irgendwo gibt ?

      Wenn nicht, dann nehm ich auch Konstruktionstips für den Eigenbau. Ein schönes BE-X Tarp (145x240cm) hab ich. Vielleicht ein paar Fieberglasstangen von Globi besorgen, und damit was basteln ? Mmmhhh... :?
    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      @erko:
      Leider zu groß, zu teuer und was das wichtigste ist: Es ist unten geschlossen. Also leider nix...

      @watch your back:
      Vielleicht sollte ich ergänzen, das ich das Tunnel-Tarp regelmäßig nutzen möchte (alle 14 Tage), und das ich mir am Aufbauort (fast) nichts schnitzen kann. Ich möchte da schon alles an Bauteilen dabei haben, und das Teil leicht, rasch und öfter auf- und abbauen.
    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      Es gibt da zwar ein paar Sachen zu kaufen...
      sackundpack.de/index.php?cPath=77_173

      aber ganz ehrlich: viel zu teuer!
      Kauf Dir doch bei eBay oder Globi die passenden Zeltstangen zum BE-X Tarp oder einer anderen z.B. Bauplane. (z.B. bei 2 m Breite = 2,5 m Zeltstangen zum Biegen)
      Dann Schlagösen besorgen, in die die Zeltstangen reinstecken gehen.
      Bänder machen mit den Schlagösen drin, Bänder an Plane, sodass sie schön gespannt bleibt.

      Musst nur irgendwas auch am Boden haben, was die Stangen zusammenhält.

      siehe mal hier
      backpackinglight.com/cgi-bin/b…html?forum_thread_id=9716

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chinaerik ()

    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      Hab vor 25 Jahren oder so ein Nordisk (?) - Tarp gekauft. Ist größer als Dein Wunschding und hat sich bis letztes Jahr bewährt (jetzt ist die Beschichtung vom Nylon gepellt).
      -rechteckiges Tarp (breiter als lang)
      -drei Kanäle außen quer drüber (vorne, mitte, hinten)
      -für die drei Alugestänge sechs Schlaufen mit Taschen an den Enden der Kanäle
      -sechs Schlaufen für die drei Schnüre, die die Gestänge am Boden zusammenziehen (damit die Stangen gebogen werden)
      -diverse Schlaufen über jedem Kanal, um das Ding an den Enden (und bei Wind an den Seiten) abspannen zu können
      -kein Boden
      -bei meinem Teil ging das Tarp bis runter zum Boden (, wenn Du die Kanäle länger machst oder mit Gurtband die Taschen/Splinte für die Gestängebefestigung vom Tarp absetzt, müsste es auch sauber stramm stehen)

      Das hier ist wohl etwas groß und schwer: outdoortrends.de/zelten/tarps/exped-arc-tarp.html

      Oder vielleicht ein fertiges Tunnelzelt, bei dem sich zuerst das Außenzelt ohne Innenzelt aufbauen lässt? Hat dann aber ne Apsis und geht bis zum Boden. Könntest aber beim Außenzelt zwischen den Stangen bogenförmige Ausschnitte von unten ausschneiden und umsäumen.
      Naja - so oder so viel Spaß beim DIY!

      Bilder
    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      Wieso soll unten eigentlich Luft bleiben?
      Normalerweise sind die Leute doch immer froh wenn die ihre Tarps so dicht wie möglich kriegen. :D :D

      Um die Stäbe unten beienander zu halten kannst du sie mit einem Seil spannen. Ähnlich wie die Sehne eines Bogens.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MAYL ()

    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      Also mir erschließt sich die Logik hinter dem Ganzen nicht.
      Wenn ich ein Gestänge brauche und dem Tarp eine feste Form gebe, hier Tunnel schränke ich mich doch in den Eisatzmöglichkeiten des Tarps extrem ein. Außerdem Schleppe ich noch ein Gestänge mit, was den Gewichtsvorteil des Tarps somit auch eliminiert. Ergo kann ich doch gleich ein Zelt benutzen.

      Gruß Bushdoc
    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      Liebe Leute,
      vielen Dank für die guten Tips, Links und Bilder !! :D
      Ich denke, ich werd mir dann von Globi Zeltstangen zum biegen holen, dazu die Schlagösen und ein paar Bänder. Dazu dann drei Schnüre quer über den Boden, um die Zeltstangen nach Bogenmanier gespannt zu halten. Das sollte funktionieren...

      Die fertig angebotenen Teile sind leider alle zu groß, das brauch ich für meinen Zweck gar nicht.

      Und zu "Wieso soll unten eigentlich Luft bleiben?" und "Also mir erschließt sich die Logik hinter dem Ganzen nicht":
      Einfach mal die genannten Voraussetzungen bzw. Bedingungen akzeptieren! ;)
      Ich will da nicht die Nacht drunter verbringen. Ich liege da 1 - 3 Stunden drin, und während dieser Zeit muss von rechts und links sichtbar sein, was ich da mache. Andererseits will ich während ich da liege mich und meine Gerätschaften vor Wetter schützen. Deshalb Schutz von oben, aber Einsehbarkeit von rechts und links :)
    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      Mir erschließt sich die Logik hinter der Idee, das Tarp Tunnelförmig aufzubauen sofort: Man gewinnt an den Seiten mehr Freihöhe. Dass man dadurch die Vielseitigkeit einschränkt, stimmt nicht: Wenn man ein fertiges Tarp nimmt, um Schlaufen für einen Gestängeboden vorne und hinten erweitert, kann man das Tarp immer noch im ursprünglichen Sinne nutzen. Gleichzeitig ist das Tarp auch ohne Baumaterial aus der Umgebung aufzustellen, was Freundlicher ja wichtig ist.


      Gedankenanstöße zum Selbstbau:

      Wie gesagt sollte es reichen, an einem gekauften Tarp vorne und hinten Gestängeösen anzunähen. Bei einer Tunnellänge von 2,40m sollte die STabilität ausreichen. Dann müsstest du prüfen, ob Abspannpunkte am Tarp so angebracht sind, dass du den Tunnel nach vorne und hinten abspannen kannst, evtl. musst du noch welche anbringen. Seitlich wird das Tarp sicherlich noch Abspannpunkte besitzen, um eine größere Stabilität zu erzeugen.

      Dein BE-X Tarp ist leider zu schmal, um die von dir beschriebenen Maße zu erreichen. Ich denke, da bräuchtest du ein Tarp von ca. 2,40m x 2,40m.

      Warum willst du einen Abstand zwischen Boden und den Seiten haben? Du müsstest dafür den Tunnel erst einmal in die Hohe bringen und dann wieder nach unten abspannen. Mit weniger Materialaufwand könntest du an den Enden der Gestänge Laschen anbringen, in denen die Gestängeenden eingesteckt werden und gleichzeitig ein Loch für einen Hering ist.
      Edit: Das warum hast du ja bereits geschrieben, bleibt die Frage, ob für deine Zwecke das Gewicht egal ist. Ich sehe dennoch die Tatsache, den Tunnel anzuheben, als die größte Schwierigkeit bei einem Selbstbau.


      Problematisch an der Tunnelkonstruktion finde ich die Tatsache, dass man Tunnelzelte längs zur Wind- und damit zur Regenrichtung aufbaut, um den Wind die kleinstmögliche Angriffsfläche zu bieten. Deine Enden sind allerdings offen, sodass der Wind den Regen reinbläst. Andere Zelt/Tarpformen sind eigenstabiler, sodass man sie auch quer zur Windrichtung aufstellen kann.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      "La Rs" schrieb:

      Ich sehe dennoch die Tatsache, den Tunnel anzuheben, als die größte Schwierigkeit bei einem Selbstbau.[/color]


      Hatte ich ja oben schon erklärt, wie man das einfach bewerkstelligt: Mit Bändern am Tarprand angenäht oder eingeknüpft, die bis runter zum Ende der Stange gehen - dort geht die Stange dann in eine Öse am Band rein und hält so das Tarp gespannt, obwohl es schon weit vorm Boden aufhört.
    • "Tunnel-Tarp", gibt´s sowas ?

      "chinaerik" schrieb:

      "La Rs" schrieb:

      Mit Bändern am Tarprand angenäht oder eingeknüpft, die bis runter zum Ende der Stange gehen - dort geht die Stange dann in eine Öse am Band rein und hält so das Tarp gespannt, obwohl es schon weit vorm Boden aufhört.


      Genau so werd ichs auch machen. Nicht wirklich schwierig, aber manchmal hat man - also ich jetzt - ja ein "Brett vorm Kopf", und kommt auf die naheliegensten Dinge nicht. Nochmals danke für die tollen und hilfreichen Beiträge !!

      @La Rs
      Das Gewicht ist ziemlich egal, da ich die Sachen höchstens 30 m weit tragen muss. Ich hab bei dem speziellen Zweck dieser Konstruktion leider keine Möglichkeit auf die Windrichtung Rücksicht nehmen zu können. die Aufbaurichtung ist vorgegeben und folgt dem Einsatzzweck. Meist werd ich wohl Wind von hinten haben, und da müssen dann halt tiefe Bauweise und die Länge Schutz genug bieten...