Rondane Überquerung

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    • Rondane Überquerung

      Servus

      Mitte Juli war ich 3 Wochen in Norwegen und habe dort neben mehreren Tagestouren auch eine 4 Tagestour durch Rondane(Süd-Nord Durchquerung) unternommen.

      1 Tag ca. 30km
      2 Tag ca. 18km
      3 Tag ca. 24km
      4 Tag ca. 05km
      Durchschnittlich 700 Höhenmeter.
      Der Rucksack dürfte so 15kg gewogen haben.
      Das Wetter war traumhaft. Laut den Norwegischen Zeitungen war der Sommer der beste seit 20 Jahren

      Tag 1 ca. 7stunden reine Wanderzeit


      Der Start war Spranget. Die ersten 13 km ging es eine Forststraße(zum Glück die einzige) zur Rondyassbuhütte die direkt neben den Rondvatnet liegt. Die Strecke war gut um sich warmzulaufen. Nach ein Aufenthalt in der Hütte(0,33 Cola 6€).

      Nach dieser Pause waren wir an der Abzweigung zur Bootsanlegestelle am Südende des Rondvatnet(See) angelangt.
      Man kann auch anstatt über den Rondhalsen Berg zu gehen, einen Bootstransfer über den See nehmen. Allerdings geht das Boot erst um 16 Uhr 30. wir nahmen den Aufstieg zum Rondhalsen in Angriff ca. 500hm. Der Weitblick war gut, leider war der Höchste Berg Rondslottet in den Wolken.


      Von dort Oben konnte man schon unser Tagesziel sehen Döralseter.

      Da oben hat es ziemlich gezogen und es ist die nächsten 2 Tage kaum besser geworden. Der Abstieg war das steilste Stück der Wanderung aber glücklicherweise nur kurz.

      Eine Stunde nach den Abstieg ist wir an ein See angekommen und haben erst mal Rast eingelegt.


      Was mich an Norwegen zu reizt ist das Gefühl der Weite. Man ist zwar nur auf 1300hm aber es fühlt sich an wie auf einer Hochebene.



      Weit und breit nur Landschaft keine Straßen oder Telefonleitungen. Nach einiger Zeit und Überquerung einer Schlucht sind wir am unser Tagesziel angekommen die Döralseter Hütte. Wir haben ca. 700m entfernt gezeltet. In der Nach gab es sehr starke Winde und trotz das wir alle Abspannmöglichkeiten ausgeschöpft und das Zelt noch mit Steinen beschwert haben, haben wir nicht viel geschlafen aus Angst das der Wind uns das Zelt zerrupft.


      Tag2


      Nach der unruhigen Nacht sind wir viel zu Spät trotz Wecker aufgestanden. Der Aufstig zur Schlucht ging hinter der Hütte los.


      Bei der Schlucht ging es ewig(1stunde blockhalde fühlt sich sehr lange an) über große Steinblöcke


      und kleinen Schneefelder über den Berg.

      Am Wegesrand gab es ein kleines Bächlein mit den bestschmeckendes Wasser, was ich je getrunken habe. Danach ging es zum Havardalsa Tal hinab und wieder herauf.

      Am Abend kamen wir Grimsdalhytta an und zelteten am Fluss auf einer Schafswiese.

      Tag3


      Die Etappe war der Anstrengste Teil der Wanderung. Wir dachten das um 14 Uhr ein Zug von Bahnhof zurück fährt und sind schon um 8 Uhr aufgebrochen. Eilig und mit kaum Pausen sind wir weiter Richtung Hageseter marchiert.


      Da es die letzten woche davor wenig geregnet hat, waren die vielen Flussdurchquerungen leichter zu meistern

      und hatten noch Zeit ein kleinen Gipfel neben der Route zu machen.

      An den Tag war es sehr heiß und ich hab mir dort ein schönen Sonnenbrand geholt, weil ich mein Sonnenhut zu spät angezogen habe.

      Voller Freude sind wir kurz vor 14 Uhr am Bahnhof angekommen nur um zu erfahren das der nächste Zug erst am Tag darauf fährt.




      Tag4


      Die Nacht verbrachten wir beim nahegelegenen Zeltplatz ungefähr 3km von Bahnhof entfernt. Das Frühstück beim Zeltplatzeigenen Restaurant war fantastisch. Danach ging es gemütlich mit den Zug nach Otta zu unseren Anfangspunkt.
      Lieber vor(her)sorgen als später morden

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von El Cid Campeador ()

    • Rondane Überquerung

      Ein wirklich toller Reisebericht, da bekommt man richtig Lust auf Norwegen :mrgreen:
      Es sprach Zarathustra (628 – 551 v. Chr.):

      „Wie selbst ein Messer aus härtestem Stahl des Schleifsteins bedarf,
      so braucht auch der Klügste manchmal Rat.“