Methoden zur Flussüberquerung?

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  • Methoden zur Flussüberquerung?

    "Friese" schrieb:

    In meiner Heimat wird das sogenannte Pultstockspringen angewandt.
    botschaft-ostfriesland.de/inde…ages&func=display&pid=133


    Danke für die Info. Sieht aber recht abenteuerlich aus und mit einem schweren Rucksack denke ich mal nicht das Richtige. Zumal der Untergrund ziemlich versumpft ist und man keine festen Stand hat um Schwung zu holen.


    "Affenjunge" schrieb:

    Na drüber springen ;)

    Oder nen Baum fällen und ne Brücke bauen.


    Einen Baum zu fällen fällt auch leider aus.
    1.Nicht legal
    2.Leben Menschen in der Nähe, das würde auffallen
  • Methoden zur Flussüberquerung?

    Dan wird es ja am Ende auf eine Wathose hinauslaufen oder du verzichtest halt auf das Wort "Trocken" bei deiner Flussüberquerung.
    Bei diesen Temperaturen ist das ja auch noch machbar ohne sich einen grösseren Schnupfen einzufangen.
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
  • Methoden zur Flussüberquerung?

    Solange es war ist, schwimm rüber und bau die aus Seilen eine Brücke fürm Herbst :P
    Öfters in der Natur von heut' auf morgen,
    vertreibt Kummer und Sorgen ...

    Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Outdoordealer und kaufen bessere Ausrüstung...
  • Methoden zur Flussüberquerung?

    Wie AJ sagte springen.Ich denke als Mann springt jeder so bei entsprechender Fitness 4,20-4,40m.Ok ist sumpfig oder man ist nicht so fit dann haben wir die Bäume wo ich ein Seil zum rüberschwingen befestigen kann.Parcord haben ja die meisten dabei oder Schnur wer es beherscht selber herstellen was aber dauern kann.Wie tief ist der Fluss wie stark ist die Strömung?Geht Steine Stapeln Schritt für Schritt oder dicke Äste?Eine Furt suchen geht auch noch.Wenn es nicht zu tief ist und ich keine nassen Füsse haben möchte könnte meine Frau mich noch Huckepack tragen hahaha.
    Ruhrpott!
    Auf Kohle geboren!
    Hier hamwa kein Dialekt.
  • Methoden zur Flussüberquerung?

    Aye,

    die Lösung des Problems (na ja - beinahe...... :mrgreen: )
    Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
    Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
    Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
  • Methoden zur Flussüberquerung?

    Ich bin grundsätzlich jemand, der sich der Natur anpasst und die Natur nicht bezwingen will. Insofern würde ich ein paar Meter oder Kilometer in Kauf nehmen und eine geeignete Furt (oder Brücke) suchen. Zugegebener Maßen ist das nicht immer auf die jeweilige Situation passend.

    Wenn man etwas weiter ab von der Zivilisation tatsächlich einen Fluss überqueren muss, ist der Verstand der beste Ratgeber. Hier geht es aus meiner Sicht um die persönliche Abwägung zwischen "Nutzen" und "Kosten".

    Wenn ich unbedingt an das andere Ufer muss, dann kann an einem Fluß mit geringer Strömung furten oder schwimmen (Ausrüstung im großen Müllbeutel oder im wasserdichten Biwaksack) angebracht sein. Ist der Fluß eher reißend würde ich eine Überquerung auf jeden Fall vermeiden.

    An meinem Heimatfluß (Wupper) ist zur Zeit eine Überwindung an den meisten Stellen mittels furten ganz problemlos möglich (schon etliche Male gemacht). Bei höherem Wasserstand kann man sich aber an vielen potentiellen Stellen nicht mehr auf den Beinen halten. Immer wieder Untiefen, die man erst zu spät feststellt.

    In diesem Sinne: Hauptsache nachts ne trockene Unterbux! ;)
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
  • Methoden zur Flussüberquerung?

    "Aeolus" schrieb:

    Dan wird es ja am Ende auf eine Wathose hinauslaufen oder du verzichtest halt auf das Wort "Trocken" bei deiner Flussüberquerung.
    Bei diesen Temperaturen ist das ja auch noch machbar ohne sich einen grösseren Schnupfen einzufangen.


    Eine Wathose bringt auch nichts zu tief und eine Nassüberquerung ist auch eine schlechte Idee. Da im nahegelegenen See über Jahrzente große Mengen Fäkalien aus der Landwirtschaft gelandet sind. Mir wurde auch abgeraten im See zu baden. Es sei denn man steht auf heftige Hautausschläge.
  • Re: Methoden zur Flussüberquerung?

    Wenn du MacGyver bist, hast du im Rucksack einen großen Müllsack, einen Seil und etwas Cordage dabei. Du tust den Rucksack in den Müllsack und schnürst den fest zu. Einmal das ganze an den Seil hängen. Wenn du Bigsasch heißt, dann bist du groß und stark und in der Lage einen Rucksack 4 Meter von dir zum anderen Ufersseite zu werfen. Falls das nicht beim ersten Mal funktioniert, hast du den Seil zum den Rucksack wieder her zu holen. Methode "Friese" funktioniert gut (Stabweitsprung). Muss man halt üben. Sonst Mut packen, los rennen und springen. 8-)
    Silence is golden, duct tape is silver
  • Methoden zur Flussüberquerung?

    Mit einem 10m Seil und etwas Paracord würde ich es so machen:

    Erst mal eine geeignete Stelle suchen an der sich zwei Bäume mit starken ästen gegenüberstehen.

    Als nächstes eine Schlinge an ein Seilende knoten, an das andere ende eventuell noch ein paar Meter Paracord binden weil ich das Ende dann durch die Schlinge stecken muss - das wird bei einem 10m Seil bei 4m Fluss nämlich knapp.

    Nun 2-3 Äste zusammenbinden damit man auf einen etwa 5,5m langen Stab kommt, an einem Ende muss sich ein haken (Gabelung) befinden.

    Mit dem Stab nun die Seilschlinge über einen Ast des Baumes auf der anderen Uferseite legen.

    Danach den Stab durch die Schlinge stecken und nach unten ziehen bis sich die Schlinge festgezogen hat.

    Das Seil nun wieder auf meine Uferseite holen, den Stab entfernen und das andere Seilende dafür durchstecken und festziehen.

    Jetzt ist das Seil an dem Baum auf der anderen Uferseite befestigt.

    Das Seil auf meiner Uferseite an den Ast mit einem Quick Release Knoten befestigen, an dessen Ende wiederum den Stab (oder Paracord) knoten und das Stabende dann auf die andere Uferseite legen.

    Jetzt kann ich mich drüber hangeln, auf der anderen Seite angelangt zieh ich an dem Stab und hab mein Seil wieder.

    Würd das aber erstmal in geringer höhe auf dem Trockenen ausprobieren, das ist Sau anstrengend, da überlegt man sich doch ob nackisch machen und schwimmen nicht doch besser ist!

    Für die sichere Variante braucht man 20m Seil, Klettergurt + Karabiner.
    Die Methode ist die selbe nur ohne den gefährlichen knoten weil man das Seil doppelt nehmen kann.
    Ich kenn die Hälfte von euch nicht halb so gut wie ich es gerne möchte und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern wie ihr es verdient!
  • Re: Methoden zur Flussüberquerung?

    "MacGyver" schrieb:

    ..... bist du groß und stark und in der Lage einen Rucksack 4 Meter von dir zum anderen Ufersseite zu werfen.


    Kleine Ergänzung: Pass nur dabei auf deinem Hobo auf, nicht dass sich die Laschen nach dem Werfen verbiegen. :shock: :o 8-) :lol:
    (vorausgesetzt du bist nich vorher im Zelt erstickt) :mrgreen:
    Silence is golden, duct tape is silver