Herstellung Mädesüßsirup

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    • Herstellung Mädesüßsirup

      Am Wochenende habe ich mich noch daran gemacht einen Mädesüßsirup herzustellen. ;)

      Benötigt werden:
      10 Mädesüßblüten
      1l Wasser
      ca.900g Zucker
      20g Zitronensäure
      1/2 Zitrone in Scheiben
      Küchensieb
      Thermometer

      1.
      Mädesüßblüten sammeln und Säubern. (Ausschütteln reicht völlig, nur das die kleinen Krabbler fliehen können.) ;)




      2.
      Nun werden die Blüten mit 1l Wasser 20g Zitronensäure und der halben Zitrone in Scheiben in z.B. einen Tonkrug gegeben.
      Anschließend das ganze 3 Tage an einem nicht ganz Sonnigen Ort stehen lassen.


      3.
      Nach 3 Tagen wird das ganze durch ein Küchensieb abgefilltert und in einem Topf erhizt, wobei ach der Zucker dazu gegeben wird. Der Sirup sollte aber nicht kochen, sondern nur ca 80°C betragen.



      4.
      Der Heiße Sirup wird in die gesäuberten Gläser gefüllt und diese werden nach dem verschrauben auf den Kopf gestellt, um eventuell darin befindliche Keime abzutöten.


      5.
      Die Gläser Dunkel und Kühl Lagern
      meinen recherchen zufolge ist der Sirup ca ein 3/4 Jahr haltbar.

      Der Sirup enthällt Acetylsalicylsäure (Aspirin) und soll daher nicht nur gut schmecken sondern auch noch gegen Kopfschmerzen helfen. ;)
      Bilder
    • Herstellung Mädesüßsirup

      Hallo,

      nettes Rezept. Danke.
      Zur Info. Die Gläser dreht man deshalb auf den Kopf, damit beim Abkühlen keine Luft eindringt.
      Da der Sirup dicker ist als Luft, dichtet er besser ab. Wenn der Deckel dann wegen Unterdruck an das Glas gepresst ist, kann man das Ganze wieder rumdrehen.

      Gruss
      Konrad
    • Herstellung Mädesüßsirup

      Das Rezept liest sich eigentlich recht gut !

      Das einzige was mich stört, sind die 900gr Zucker ! Das ist der Wahnsinn und hebt wohl jede eigentliche gesunde Wirkung wieder auf.
      Könnte man den Zucker durch Stevia ersetzen ?

      Gruß, Ludger
    • Herstellung Mädesüßsirup

      Sirup stellt man mit Zucker her damit er haltbar wird. Wen man ihn weg lässt Schimmelt die Flüssigkeit.
      Die einzige Alternative währe evtl. das verhältniss der Zutaten Zum Zucker zu verändern, sodas der Sirup "Kräftiger" wird.

      MfG Aeolus
    • Herstellung Mädesüßsirup

      Das Rezept funktioniert auch mit anderen stark duftenden und essbaren Blüten. In etwas abgeänderter Form wurde hier letztens ein Sirup aus Holunderblüten und Hagebutten- oder Hundsblüten hergestellt.

      Lediglich 24 Stunden durften die verschiedenen Blütenansätze im Wasser ruhen. Bei 3 Tagen und hohen Temperaturen kann es unter Umständen passieren, dass die Brühe gärt. Das riecht man aber dann. 8-)

      Holunderblütensirup ist ein guter Durstlöscher, schmeckt prima und ist durch seine wertvollen Inhaltsstoffe zu empfehlen. Hier hält sich der Vorrat von 22 Litern meist bis zur Ernte im nächsten Jahr.

      Hundsbeerensirup war nicht so der Bringer und schmeckt trotz hohem Zuckeranteil nicht besonders. Werde ich nicht mehr machen.

      Zur Acetylsalicylsäure: Diese wirkt nicht nur als schnelles Schmerzmittel sondern auch blutverdünnend. Wer seinen Blutgerinnungsfaktor unter Kontrolle halten muss, dem kann ein Tee aus der Borke der Silberweide als Schmerzmittel empfohlen werden. Wirkt zwar nicht so schnell wie Aspirin, hat dafür aber keine Auswirkung auf die Blutgerinnung.
      Wer sich in die Natur begibt, der lernt beim allerbesten Meister! (Erwin Thoma)