Kienspan ganz leicht ernten.

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    • Kienspan ganz leicht ernten.

      Also ich habe vor ein einigen Tagen zufällig das Gelände eines Holzpaletten-Herstellers besichtig. Dabei wurde mir gesagt, dass überwiegend Nadelholzer wie Kiefer und Tanne zur Herstellung von Paletten benutzt wird. Ich hab natürlich gleich an Kienspan gedacht und wurde auch fündig. :)
      Ich konnte es mir auch nicht nehmen lassen mir die Stelle zeigen zu lassen wo die defekte und alte Paletten gelagert werden. Der nette Herr war auch etwas verwirrt als ich mit einem Riesen grinsen fragte ob ich mir ein paar stücke der kaputten Paletten mitnehmen dürfte.

      Feinster Kienspan!!! Also wenn ihr das Glück habt in der ähe einer Palettenfabrik zu wohnen oder hinter eurem Supermacht des Vertrauens mal eine Palette liegen sieht schaut sie euch gut an. Es könnte Kienspan drin sein.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Kienspan ganz leicht ernten.

      Hallo,

      also echter Kienspan ist schon was anderes.
      Was ihr gefunden habt ist harzige Kiefer. Die ist aber von echtem Kienspan noch weit entfernt, da sich dieser nur unter den bekannten Bedingungen bildet.

      Gruss
      Konrad
    • Kienspan ganz leicht ernten.

      Bin letzte Woche während eines Spaziergangs im Kiefernwald an einem Baumstumpf vorbeigekommen, auf dessen Oberfläche eine dicke Schicht Harz schwamm. Natürlich keine Axt dabei... :(
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    • Kienspan ganz leicht ernten.

      "Konrad" schrieb:

      also echter Kienspan ist schon was anderes.
      Was ihr gefunden habt ist harzige Kiefer. Die ist aber von echtem Kienspan noch weit entfernt, da sich dieser nur unter den bekannten Bedingungen bildet.

      Könntest du uns diese bekannten Bedingungen erklären, weil für mich sind sie unbekannt und ich sehe den Unterschied zwischen harzige Kiefer und Kienspan noch nicht ?
      Das Leben gehört denen, die früh aufstehen.
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    • Kienspan ganz leicht ernten.

      Hallo,

      ist zwar des öfteren hier beschrieben worden, aber für dich erkläre ich es gerne noch einmal. :mrgreen:

      Ein Baum wird gefällt oder bricht durch Sturm ab. Die Wurzel "meint" jetzt, etwas reparieren zu müssen und erhöht die Harzproduktion um die geschädigte Stelle durch Harzausfluss zu reparieren. Dieses Harz hat ja u.a. antiseptische Eigenschaften.
      Da aber der Baum nicht mehr an der Wurzel ist, sättigt sich durch die Harzproduktion der Wurzelstock vollständig. Es dauert allerdings seine Zeit. Dies würde bei einem lebenden Baum nicht so stattfinden und ein Baum, welcher gefällt wird, den interessiert sein Wurzel nicht mehr so direkt.
      Deshalb findet man Kienspan in alten Wurzeln von Nadelhölzern.

      Gruss
      Konrad
    • Kienspan ganz leicht ernten.

      Sorry, aber ich sehe noch immer nicht den Unterschied zwischen einem lebendem Baum, dessen Ast gebrochen ist, und vollgepumpt mit Harz (harzige Kiefer) und die Wurzel, vom gefällten Baum, die mit dem selben Prinzip vollgepumpt ist (Kienspan) :?:

      Ob es Wurzel oder Ast ist, lebendig oder gefällt, es ist immer nur eine Harzansammlung, im Holz, die nach einer Verletzung eintritt. Diese Verteidigung, wurde nicht vom Baum entwickelt falls er jemals gefällt würde, sondern um gebrochene Äste zu "versiegeln".
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    • Re: AW: Kienspan ganz leicht ernten.

      Vielleicht solltet ihr zum besseren Verständnis die Terminologie überarbeiten ...!

      Ihr könntet Kienspan für Holz nehmen, das kienig ist und euch n neues Wort für harziges Holz ausdenken!

      Wobei diese Ehre dem Treaderöffner zustehen sollte!

      Zum Unterschied zwischen den beiden kann man noch sagen, dass harziges Holz klebrig ist und Kienspan nicht.

      Außerdem ist Kienspan mit Harz gesättigt und wenn man ein Stück ins Licht hält sogar leicht durchscheinend ist.

      Ein weiterer Unterschied ist, das Alter! Kienspan braucht Jahre um zu "wachsen" und harziges Holz ist frisch. Bei den Paletten weiter oben oder dem Kantholz ist wahrscheinlich das Holz sehr frisch verarbeitet worden..., also war nicht sehr lange abgelagert..., sonst wäre das Harz nicht mehr so klebrig, sondern fester und eher unklebrig.

      Hoffe, das hilft weiter! Ist wie mit cremig und sahnig...:lol:

      Bin mal gespannt, welchen tollen Namen das harzige Holz bekommen wird...
    • Kienspan ganz leicht ernten.

      "Corazon" schrieb:

      Sorry, aber ich sehe noch immer nicht den Unterschied zwischen einem lebendem Baum, dessen Ast gebrochen ist, und vollgepumpt mit Harz (harzige Kiefer) und die Wurzel, vom gefällten Baum, die mit dem selben Prinzip vollgepumpt ist (Kienspan) :?:

      Ob es Wurzel oder Ast ist, lebendig oder gefällt, es ist immer nur eine Harzansammlung, im Holz, die nach einer Verletzung eintritt. Diese Verteidigung, wurde nicht vom Baum entwickelt falls er jemals gefällt würde, sondern um gebrochene Äste zu "versiegeln".


      Hallo,

      das ist so vollgepumpt mit Harz, daß es nicht brennt und Wochen später schon, weil das Wasser endlich verdunstet ist. :mrgreen:
      Dafür ist es aber nicht mehr durchscheinend.
      Das mit dem Klebrigen stimmt auch noch.

      Gruss
      Konrad
    • Kienspan ganz leicht ernten.

      So,
      ich finde es albern, dass es immer Menschen gibt, die den Finger heben müssen.
      Es handelt sich bei meinem Fund um KIENSPAN. Ich weiss sehr gut wie Kienspan aussieht, riecht, schmeckt, brennt, schwimmt, fliegt, usw. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass jedes Astloch einer Palette nen Stück Kienspan enthält.


      kienig = viel Harz enthaltend (Duden)

      Wo der Kienspan am Baum entsteht ist egal. Jedoch entsteht mehr, wenn der Baum bis zur Wurzel abgetrennt wird, da die Wurzeln die gleiche Menge an Harz, über länger Zeit weiter produzieren, als wäre der Rest des Baumes noch da. Wie unser Körper mit dem Zeug Namens Blut auch. Ob Ast oder Wurzel, Kienspan ist Kienspan oder ist ne Kartoffel die tiefer in der Erde wächst ne "echtere" Kartoffel als eine die näher an der Oberfläche wächst? Kleiner ja, aber es ist immer noch ne Kartoffel.
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    • Kienspan ganz leicht ernten.

      Es ist richtig, was gesagt wurde... dass Kienspan einfach "kieniges" Holz ist.

      Wenn man mal etwas recherchiert, wird man feststellen, dass "kienig" maßgeblich von Zimmerleuten und Schreinern verwendet wurde für Holz mit Harzeinschlüssen, dass z.B. für Möbelbau nicht zu gebrauchen ist.

      Dass der Kienspan aus alten Kiefernstümpfen natürlich derart gesättigt ist, dass man perfekt als Anzünder verwenden kann, ist auch klar.

      Ich würde darüber aber keine dogmatische Diskussion starten - HAUPTSACHE ES BRENNT!