Zurück in die Steinzeit

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    • Zurück in die Steinzeit

      Hallo zusammen,

      ich lese in letzter Zeit viel zum Thema, Neue Weltordnung und Utopia Ideen. Jetzt keine Verschwörungstheorien sondern mehr so GEdankenspiele von Leuten, wie man langfristig Ressourcenschonend auf der Erde überleben kann. Dabei stellen viele den Gedanken in den Raum ob es nicht gut wäre, an einigen Punkten die Technologie zu downgraden, also bewusst auf Technik zu verzichten. Denn die Crux unserer derzeitigen Gesellschaft ist der enorme Ressourcenhunger und der Energiebedarf. Braunkohle gibts nicht ewig, Atimkraftwerke sind ein zweischneidiges Schwert und unser Energieverbrauch ist einfach viel zu hoch. Wenn wir aber etwas mehr "zurück in die Steinzeit" gehen würden und unsere Leben vereinfachen, könnten wir die Existenz de s Planeten und unserer Spezies sichern.

      Haltet Ihr das "downgrading" der Technologie unserer Gesellschaft wenn auch nur in bestimmten Bereichen für sinnvoll? Denkt Ihr das wir von grüner Energie als Gesellschaft leben können? Da würde mich einfach mal Eure Meinung, bzw. Eure Ideen zu Eurem Utopia interessieren.
    • Zurück in die Steinzeit

      Ich persönlich würde auf Technologische Fortschritte nicht verzichten wollen. Da sie in den letzten Jahren dazu beigetragen hat das die Umweltschonenden Energietechnik und sonstige Technologien für die meisten Menschen erschwinglich geworden sind.

      Trotz allem bin ich Verfechter der Atomkraft.
    • Zurück in die Steinzeit

      Das Problem ist meiner Meinung nach das mit Energie einfach zuviel Geld verdient wird ;)
      Warum sollten sich Ölmultis, Kohlemultis oder sonstige Multis dazu durchringen bessere Energiequellen wie z.b. Ethanol, Sonnenenergie oder sonstwas zu erforschen.
      Das Teuerste am E-Auto ist immernoch der Akku.
      Auch ist der Akku nicht wirklich "gut".

      Sonnenkraft - die Energiebillanz ist mehr als bescheiden
      Windkraft - Nur regional ertragreich
      Wasserkraft - ohne Fluss, Speichersee oder sonstigem geht nix
      Biomassekraftwerke - meiner Meinung nach das schlimmste was man machen kann. Wir sollten uns schämen das wir Nahrungsmittel für Strom und Wärme "verheizen".


      Ich bin und werde immer verfechter der Atomenergie bleiben. Und würde es nicht allzu großen Ärger mit komischen Menschen geben die mich dann spontan als Terrorist einstufen würde ich mir eine Atombatterie in den Garten Stellen...
    • Zurück in die Steinzeit

      Mal im Ernst !

      Wer wird heutzutage auf die Annehmlichkeiten der jetzigen Technologie freiwillig und auf Dauer verzichten ? Und wer kannn das auf Dauer?

      Wir Bushcrafter sind ja im Vergleich mit anderen Menschen der Natur näher und verfügen ja über mehr Kenntnisse und Fertigkeiten.

      Aber auf Dauer packt das kein "Jetztmensch" !
      Auch nicht in Teilbereichen !
      Die beste Armut ist die des Geistes, denn die bekommt man als Betroffener nicht mit !
      Wissen wiegt nichts !

      Es gibt immer was zu tun... Und wenn mal nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so viel getan, dass es gut tut nichts zu tun...(Shamanironheart)
    • Zurück in die Steinzeit

      Biomassekraftwerke - meiner Meinung nach das schlimmste was man machen kann. Wir sollten uns schämen das wir Nahrungsmittel für Strom und Wärme "verheizen".


      Du verdammst das Verheizen von Nahrungsmitteln...
      (meinst evtl Pflanzen wie Mais, Rüben oder was immer sonst hier benutzt wird. Wenn andere Pflanzen wie Bäume in Hackschnitzelanlagen verfeuert werden, muß man sich dann nicht auch schämen? Nur so als mäßiges Beispiel, gibt bestimmt noch weitere)

      ...aber willst nichts über Kernenergie (so wie wir sie heute kennen) kommen lassen?

      Das tut richtig weh!

      Ich für meinen Teil schäme mich mehr für Konzerne, die unvorstellbare Knete mit der Produktion von Atommüll scheffeln!
      Halbwertszeiten von tausenden von Jahren.
      Unsachgemäße Handhabung.
      Unglaubliches Verseuchungs- und Vergiftungspotential für sämtliche lebenden Organismen.

      ---Zukünftige Archäologen müßen ja heftig aufpassen ohne die alten, vergessenen Pläne von Lagerplätzen, daß sie mit der Hacke nicht aus Versehen auf einem verrotteten Kastor rumklopfen, von dem ihre unwissenden Vorfahren dachten, er würde länger halten als nur halb so lange wie nötig--- :twisted:

      Strom ist hier nur ein geiles Nebenprodukt mit dem niemals soviel Geld verdient werden kann, wie LANGFRISTIG benötigt wird um mit dem Abfall klar zu kommen!

      Ich bin auch noch nicht von Biomasse und vor allem den weiterreichenden Folgen (übermäßiger Anbau, Monokultur, evtl Verwüstungen, etc) überzeugt.
      Jedoch wiegen diese Schäden in ihrer Fristigkeit nichts im Vergleich zu Atommüll!

      Und wenn der findige Mensch es geschafft hat, Atome halbwegs zu verstehen und zu nutzen, dann schafft er es bestimmt, noch viel bessere Methoden der Energiegewinnung zu entwickeln.
      Er muß nur dranbleiben und dranbleiben und dranbleiben...
    • Zurück in die Steinzeit

      Zurück in die Steinzeit (was auch immer das bedeuten mag), Wozu?
      Ich persönlich sehe als wichtiger an, unsere bereits vorhandenen Technologien (auch die, die eher verschwiegen werden) sinnvoll und zum Wohle der Menschen auf diesem Planeten zu nutzen.
      Ich werfe in dem Zusammenhang mal 3 Namen in den Thread: Viktor Schauberger, Nikola Tesla, Wilhelm Reich.

      Es gab anfang des 20 Jhds. Überlegungen, wie man die damals bereits gegebene Technik wohlwollend nutzen könne. Heraus kamen dann so tolle Sachen wie der elektrische Stuhl und sowas. Toll, nicht?!
      Jede auf Zerstörung basierende Energiegewinnung geht auf kurz oder lang gegen die Natur, in vielerlei Hinsicht.

      Wir haben als Menschen Möglichkeiten, nachhaltig und Ressourcenschonend zu agieren, nur das Problem daran ist, es bringt den Lobbys nicht den Profit. Daher ist so ein Thema schon ein Damoklesschwert.
    • Zurück in die Steinzeit

      Interessant. Ja der Profit aus Technik und Energie ist halt wesentlich. Ich las zuletzt etwas über Leute die sich über Utopia Gedanken machen und meinen, der Planet Erde kann nur auf Dauer überleben, wenn nicht mehr als 500 Millionen Menschen auf ihm Leben. Das haben wir natürlichs chon längst hinter uns gelassen.

      Aber wie wäre es wenn wir auf einmal keine Autos sondern nur Fahrrad fahren, wie wäre es wenn der Nahverkehr massiv ausgebaut wird? Wie wäre es wenn die Industrie prinzipiell keine "Bereitschafts-Funktion" also kein Standby mehr für GEräte entwickeln würde. Der Betrieb der Standby Funktionen soll in Deutschland ja jährlich Energie eine Jahresproduktion von 2 Atomkraftwerken verschlingen.

      Interessante GEdanken:
      Ich hab hier mal von einer Amerekanischen Non-Profit Firma gelesen die Häuser aus Materialien baut die man auf der Müllhalde finden kann. Z.b. werden aus alten Einkaufstüten Füßböden gepresst ect. Ich denke das so ein Projekt zeigt, dass man noch nicht alle Möglichkeiten des Umweltfreundlichen Bauens ausgenutzt hat! (Obwohl ich das Knochenhaus dann doch etwas zuuu morbide finde!).
      Oder gibt es bei Seagan in Schottland eine Umweltfreundliche Turbine, welche in ein Strömungsnadelöhr gebaut wurde und tausende Haushalte mit Energie versorgt. Das alles halte ich irgendwo für Zukunftsweisende Ideen, die aber wirklich nur etwas bringen wenn wir alle unseren Energiekonsum stark reduzieren.

      phoenixcommotion.com/
      enerdream.de/oekostrom/wasserk…kraftquelle-der-erde.html

      Eine letzte Sache die ich noch sehr interessant finde ist die Idee Arkologies zu bauen. Stichwort:Arcosanti. Die Idee eine Miniaturstadt für 50.000 Leute auf kleinem Raum, geplant zu bauen, damit das ganze Umland in seiner Schönheit und auch Nutzbarkeit erhalten bleibt. Da die Grundfläche einer Arkology-Stadt klein ist, bruacht niemand ein Auto, denn alles ist zu Fuß erreichbar.
      Für alles die sich dafür interessieren:

      arcosanti.org/arcosanti_today
      de.wikipedia.org/wiki/Arkologie

      Ich denke das wenn wirklich wegweisend Industrie und Städteplanung verändert werden würde, dass wir wirklich grün und nachhaltig Leben könnten. Aber das würde ein komplettes GEsellschaftliches Umdenken erfordern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von NoHunger ()

    • Zurück in die Steinzeit

      ... Steinzeit und Atomkraft miteinander zu vergleichen ... sorry ... das geht überhaupt nicht!
      Hier nur kurze Beispiele zum Problem Atomkraft:

      [list]http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neue-studie-kinder-erkranken-neben-atomkraftwerken-haeufiger-an-krebs-a-522113.html[/list]
      [list]http://konsumpf.de/?p=11629[/list]

      Hierbei steht das Problem des Mülls noch an. Mit diesem versauen wir im wörtlichem Sinne allen nachfolgenden Generationen ihre Zukunft! :idea:
      Als Bushcrafter liebe ich die Natur ... das möchte ich auch meinen Kindern ... vielleicht auch noch meinen Enkeln nahebringen. Nur weil ich radioaktive Strahlung nicht sehen kann ... ist sie deshalb nicht ungefährlich!

      Es ist außerdem durchaus denkbar ... genug Energie zu sparen ... das man auch mit viel weniger als mit der schön jetzt produzierten Menge Energie auskommen würde. Dazu müssten wir alle unseren Beitrag leisten. Und oft machen wir das ja auch schon ... Im kleinen Maßstab ... siehe Bushcrafttechniken ... (genauere Auflistungen spare ich mir hier ...)

      Das kein Energiekonzern Interesse daran hat ... das wir sparen ... liegt auf der Hand ... Aber wir zerstören UNSEREN Lebensraum ... wenn das Umdenken nicht bald einsetzt.
      Welche nun die richtige Methode ist um Energie zu gewinnen ... ist ein anderes Thema und für diese Ausführungen viel zu umfangreich.

      Aber ein wenig weniger Energie verbrauchen ... kann jeder von uns ...

      Vielleicht sind auch andere Formen des Umgangs in der Gesellschaft notwendig ... bestimmt sogar ... indem ich meinen Beitrag leisten kann ... sei es nun Fragen zur Atomkraft ... das Überfischen und den Raubbau der Meere ... und so weiter ... werde ich dies tun ...

      ... Ich freue mich schon darauf ... wie ich ganz ohne Strom und anderen "wichtigen" Erfindungen ... mit meinen Kindern zusammen ein Feuer entzünden werde ... im wörtlichen wie im übertragenen Sinne!

      :D

      ... Euch noch einen schönen unverstrahlten Sonntag ... :mrgreen:
      ... “Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort “Tierschutz” überhaupt geschaffen werden musste.” ...

      Albert Schweitzer
    • Zurück in die Steinzeit

      Ich denke:

      Energie sparen ist nicht so wichtig.
      Viel wichtiger ist es auf Nachhaltigkeit zu setzen und so wenig Müll wie möglich zu erzeugen.

      Mir sind die vermeintlich stromfressenden Glühbirnen um einiges lieber als die Energiesparleuchten mit ihrem Quecksilber, den EVG´s und Oberwellen.

      Allerdings verteht sich von selbst, das man Energie bzw. Strom nicht verschwendet, indem man z.B. tagsüber das Licht brennen lässt. :D
    • Zurück in die Steinzeit

      Für mich als ganz normalen Menschen ist es oft schwierig zu sehn, welche schlauen Ideen, von der Arkology Arcosanti bis zu Spar-Glühbirne, WIRKLICH hilfreich sind. Erst dachte ich auch "Sparglühbirne" ist ja super! Dann les ich was von Quecksilber. Erst denk ich mir "Solarzellen sind toll" dann les ich das die in Deutschland mit der geringen Sonnenstrahlung und Ihrer nicht gerade üppigen Lebensdauer nicht viel bringen.

      Alle diese "Errungenschaften" stellen letzendlich Versuche dar unseren heutigen Lebensstil beizubehalten und das ganze irgendwie grün zu färben. Aber ich denke das funktioniert nicht. Wir können nicht ökologisch sein und fette Autos, fahren jedes Jahr ein Neues Handy kaufen und auf die Malediven in den Urlaub fliegen.

      Mir drängt sich immer mehr das Gefühl auf, dass unser Lebensstil sich im Großen und ganzen nicht mit der NAtur verträgt und deshalb kam mir der Gedanke das ein gewisses Downgrading der Technik vielleicht nötig ist. Vielleicht wär es wirklich besser wenn wir keine Smartphones und Autos hätten und in kompakteren Städten wie Arcosanti wohnen würden, ohne dabei aber komplett auf die Errungenschaften der Medizin und aller Technik zu verzichten.
    • Zurück in die Steinzeit

      Also ein "zurück in die Steinzeit" das erinnert mich an das "zurück zur Natur" von Rousseau und das ist eine Utopie.
      Wir haben den technischen Fortschritt doch schon lang nicht mehr unter Kontrolle, weil einfach alles sehr schnell geht und was man nicht unter Kontrolle hat, das kann man auch nicht vernünftig einschränken oder regeln.

      Der Fortschritt in den Wissenschaften hat uns Menschen (wie Rousseau schon vor langer Zeit feststellte) von uns selbst entfremdet und macht uns im Prinzip unmenschlich. Auf der anderen Seite können wir aber auch nicht einfach wieder zurück wie hier schon einige von uns festgestellt haben in dem Thread.
      Die Steinzeitgesellschaft war ja auch kein zusammengewürfelter Haufen von naturliebenden Menschen, sondern eine hochdifferenzierte und ausgeklügelte Form menschlichen Lebens. Man muss so aufwachsen um so leben zu können, denn wo bekommt man den Shamanen her, wo den tiefen Sinn für die Natur und die vielen Kenntnisse, die das Überleben sicherten? Da ist eine "Lehre" nötig, die viele Jahre andauert und sie läuft ab, indem man in der Gesellschaftsform aufwächst.

      An sich finde ich auch, dass ein "Zurück" die richtige Lösung wäre, aber wir schaffen doch nicht mal in großem Stil so was wie "Gemeinwohlökonomie", obwohl das schon mal ein guter Anfang wäre.

      Das Thema find ich auf jeden Fall sehr interessant was du hier eröffnet hast.

      Gruß
      Lumo
    • Zurück in die Steinzeit

      DEr Begriff der Utopie hat inzwischen etwas von einem Ziel das nicht erreicht werden kann, aber vielleicht gäbe es ja zumindest teilweise utopische Ziele die erreichbar wärenb, wenn man sich als Einzelner und als Gesellschaft darauf einlassen würde. Aber ich glaube daran scheitert es. Die Gesellschaft schwelgt in Gier und Konsumwahn und der Einzelne sagt zwar immer gerne das er Naturschutz toll findet, aber auch nur solange das keine spürbaren NAchteile für das eigene Leben bringt. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich träume nicht von der Ökodiktatur wo man für das wegwerfen eines Bonbonspapiers ausgepeitscht wird, sondern halt statt von Drakonischer Kleinkontrolle mehr vom Systemischen Wandel.
    • Zurück in die Steinzeit

      Also ich persönlich hätte damit kein Problem mal auf Strom/Technik zu verzichten.Wir könnten auch ohne Strom und Technik überleben.Das Problem dabei ist aber, das wir abhängig sind.Beim Angeln verzichte ich auch 3-4 Tage auf Strom/Technik,und mir gefällt es.