Bw-Zeltbahn

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    • Bw-Zeltbahn

      Hallo,
      ich habe mir die Zeltbahn der Bundeswehr gekauft, da wollte ich mal fragen, ob damit schon jemand Erfahrung hat :?: .

      Danke für die antworten!
      Jona
    • Bw-Zeltbahn

      Wer den Klassiker "Fahrten, Ferne, Abenteuer" gelesen hat, der glaubt z.B. anfangs, das wär ein Wunderding, diese Dackelgarage.

      Die Grundidee, also Form, Ponchofunktion und geschlossenes Zelt bei zwei Mann, ist ja grundsätzlich genial.... aber das Material, Packmass usw allerdings auf WKII Niveau.

      ... bisschen grösser, aus Ripstop, mehr Schlaufen und bessere Ponchofunktion... und das Ding könnte durchaus als Hightech Variante ein Revival erleben!!!

      Ich habs früher gemocht, hege nostalgische Gedanken, wenn ich es in der Garage sehe.... aber benutzt schon 20 Jahre nicht mehr
    • Bw-Zeltbahn

      Als FFA geschrieben wurde, galt die Zeltbahn wohl noch als tolle Unterkunft für Draußen. In dem Buch wird ja auch noch der Felltornister und die Kampftasche groß am Koppeltragegestell empfohlen.
      Da haben wir aber schon mit US-Ponchos gearbeitet und Bergen-Rucksäcke benutzt.
    • Bw-Zeltbahn

      "Ridgeback" schrieb:

      Als FFA geschrieben wurde, galt die Zeltbahn wohl noch als tolle Unterkunft für Draußen. In dem Buch wird ja auch noch der Felltornister und die Kampftasche groß am Koppeltragegestell empfohlen.
      Da haben wir aber schon mit US-Ponchos gearbeitet und Bergen-Rucksäcke benutzt.


      haha richtig... und ich war so begeistert von dem Buch, dass ich mir sogar vom Flohmarkt einen Schweizer Felltornister besorgt habe...!
      Aber was soll man damit anfangen?

      Kampftasche gross als Umhängetasche hat mich als EDC ein Jahr in China durch dick und dünn begleitet! Aber am Koppeltragegestell??

      Wie gesagt, in Form und Funktion ist die Zeltbahn gut gedacht, aber schlecht gemacht. Habe oft unter einer gelegen und es genossen, ... und fand mich cool dabei, während die anderen ihre 6,8 kg 3-Mann-Zelte in stundenlanger Team-Arbeit aufgestellt hatten!
    • Bw-Zeltbahn

      Du wirst es nicht glauben: ein Teil meiner Pfadfinder nutzt die Zeltbahn (allerdings die belgische aus gummiertem Nylon) auch. Das sind aber noch Restbestände aus unserer Anfangszeit, als der Trupp quasi aus dem Nichts entstand und ich das Material kostenlos von den Belgiern bekommen konnte.
      Jetzt stellen wir graduell auf DD Tarps um.

      Ich bin auch davon überzeugt, daß es nicht schadet, mal mit diesen Urahnen herumexperimentiert zu haben.
      Umso mehr weiß man dann die Tarps zu schätzen.

      Bei uns haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und den Minimalismus zum Credo.
    • Bw-Zeltbahn

      Ich war auch viel mit der Dackelgarage unterwegs, privat als Junge und dann im Dienst.

      Ansich eine gut Sache, aber wie meine Vorredner schon gesagt haben zu schwer, unflexibel würde ich nichtmal sagen.
      Das mir dem Feuer ist halt so ne Sache, aber wer hat denn keinen Schlafsack aus Kunststoff.
      Zum probieren und anfangen reichts, aber wahrscheinlich wird man bei einem Tarp oder erstmal einem Poncho landen.
      Das Buch hab ich auch und lese es immer noch gern.

      Gruß Christoph
    • Bw-Zeltbahn

      Also, bei aller Lieber zu robustem Equipment milit. Ursprunges, aber sowas schleif ja nicht mal ich durch die Gegend. Da muss ich den vielen Antworten Recht geben, da gibt es nun wirklich sinnvolleres.
      Dann lieber ein Tarp in Fleck, wenns schon Tarn sein soll.

      Das Teil hab ich schon zu BW Zeiten gehasst, weil es einfach viel zu schwer für seinen Einsatzzweck war. Da frag ich mich eh, warum der Bund nicht schon längst dazu übergegangen ist, auf Tarps umszustellen. Die Zeiten, in denen massive Baumwollzeltbahnen erforderlich sind, sind ja nun wirklich nicht mehr gegeben.

      Ein Tarp kann vom Soldaten auch bequem in der SecondLine (bspw. Smock) mitgeführt werden. Aber gut, braucht mich nicht mehr zu tangieren :mrgreen:
    • Ich benutzte sie früher im Dienst und heute noch und es gibt für mich nichts vergleichbares.

      Ob als Zelt, Unterlage, Notponcho, Hängematte, Behelfstrage, oder gar Notdecke. Ich hatte sie sehr oft in Gebrauch. Wen ich mit der Familie unterwegs war hatten wir immer 4 Stück mit. Das langte dann für ein doch recht geräumiges 4 Mann Zelt. Ich habe sie mittlerweile auch so modifiziert das weitere Ösen und Abspann Hilfen dran sind. Zusammen mit 2 BW - Ponchos hat man dann auch noch ein Vorzelt für die Klamotten. Aber der wichtigste Punkt ist wohl die Tatsache das man auch ohne Zeltbesteck das Zelt mit ein paar Stöckern aufbauen kann.

      Der Versuch ein Zelt Gestänge zu Improvisieren bei einem Igluzelt / Kuppelzelt war zum scheitern verurteilt seit dem habe ich nie weider solche Dinger auch nur angeschaut.

      Über das Gewicht kann man streiten! Hat man ein Robustes Zelt kann der Schlafsack durchaus weniger Üppig ausfallen. Und wen man bedenkt das bei 4 Personen jeder nur eine Bahn mitnimmt und daraus ein stabiles Zelt wird ist es im Gegenzug zu Familien Zelten ein Leichtgewicht. (4 Bahnen + Gestänge = 8,5 kg) zum Vergleich haben die Coleman Zelte ein Startgewicht in der m² Größe bei 13 kg und mehr.

      Vom Preis/Leistungsverhältnis unübertroffen, sofern man gute und heile Bahnen im Internet erwirbt.

      P.s. Die Aufbauzeit beträgt bei uns unter 20 Min.