Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

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    • Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

      Hallo zusammen,

      ich hab die Tage mein Izula erhalten und find das Ding echt nett. Die Schärfe war im Auslieferungszustand gar nicht mal so schlecht, aber durch die dicke Beschichtung lies es sich eher schlecht abziehen. Daher hab ich da schnell ne neue Schneide angeschliffen und die Klinge wie immer auf einem Lederriemen mit 8000er Schleifpaste abgezogen. Vorab, es wird schon scharf, aber nicht so wie ich das von D2 (OA Desert Sepp) oder N690 (Fox Pro Hunter) Stahl gewohnt bin.
      Ist das vielleicht schon mal anderen Izula Besitzern aufgefallen oder jammer ich einfach auf zu hohem Niveau?
      Gruß
      Peter
    • Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

      Normalerweise müsste der 1095er ne ziemlich böse Schärfe annehmen, das ist zumindest meine Erfahrung und auch der Tenor der meisten Nutzer.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

      Servus,
      da kann ich Handyman nur zustimmen. Es wird rasierscharf, ist allerdings nicht so lange schnitthaltig.
      Bei 20 Grad je Seite (40 Grad) auf dem Sharpmaker kein Problem.
      Gruß
      Oli
      ...Herr ich bin Frange, Dange!
      (fränk. Abendgebet/Auszug politisch korrekt)
    • Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

      Ja Schärfe empfindet jeder etwas anders... vielleicht haben deine genannten Vergleichsmesser auch einfach nur einen spitzeren Winkel und kommen dir deshalb schärfer vor.
      Der vorteil bei Carbon Stahl ist das du ihn sehr fein ausschleifen kannst und die Schneidkante trotzdem relativ stabil bleibt.
      Also würd ich dir bei dem kleinen Messer empfehlen einfach mal den Schleifwinkel etwas "Spitzer" zu schleifen.

      Gruß Schweppo
    • Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

      "Frankenjura" schrieb:

      Servus,
      Bei 20 Grad je Seite (40 Grad) auf dem Sharpmaker kein Problem.


      Ich persönlich finde das man da ruhig auf 15 grad pro Seite gehen kann. Wenn nicht sogar noch steiler.
      Bei 20 grad verschenkt man einfach Potenzial.
      Mit dem kleinen Messer geht man ja nicht an richtig grobe Aufgaben.
      Von daher erleichtert man sich mit steilerem Anschliff die normalen Schneideaufgaben für welche man das kleine ja hauptsächlich dabei hat.
      Mag man diese groben Winkel, machen andere Schnitthaltigere Stähle die dazu noch "rostfrei" bzw rostträger sind deutlich mehr Sinn.


      Gruß Schweppo
    • Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

      Wie gesagt, es wird und ist scharf. Auch so scharf das ich mir damit bequem den Arm rasieren kann. Aber trotzdem fehlt der Klinge das gewisse etwas und selbst die oben angeführten (groben) Fixed werden trotz größeren Schneidwinkels schärfer.
      Ich kenne es auch nur so das die Kohlenstoffstähle sich feiner ausschleifen lassen, deshalb bin ich jetzt auch ein wenig verwundert.
      Erstmal ist es gut so, aber ich schätze das ich bei Zeiten so machen werde wie Schweppo vorgeschlagen hat, den Schneidwinkel noch etwas spitzer gestalten. Richtig viel aushalten muss die Schneide ja nicht, dafür hab ich andere Messer.
      Gruß
      Peter
    • Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

      Der Stahl ist relativ weich, kann sein das du beim Polieren schon die schneide "gerundet" hast. Bengalen vielleicht nochmal eine neue schneide an ohne Polieren.
      leave no man behind...
    • Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

      "mhe" schrieb:

      Der Stahl ist relativ weich, kann sein das du beim Polieren schon die schneide "gerundet" hast. Bengalen vielleicht nochmal eine neue schneide an ohne Polieren.

      Das ist mir beim ESEE 3 auch schon mal passiert.
      Scharf, schärfer, stumpf :lol: .
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      (fränk. Abendgebet/Auszug politisch korrekt)
    • Kleines Schärfungsproblem Esee Izula (1095er Stahl)

      1095 ist ein sehr hochwertiger und zäher Federstahl, der schon seit mind. dem WK II nahezu unverändert u.a. für Blattfedern bis hin zu LKWs und auch für Haumesser und normale Messer verwendet wird.

      Mit der richtigen Wärmebehandlung kann aus diesem Stahl ein sehr feines, scharfes, schnitthaltiges und vor allem zähes und stabiles Messer gemacht werden...

      Wenn bei der Wärmebehandlung gepfuscht wird oder nicht sauber genug gearbeitet wird, kommt halt Schei**e dabei raus....wie bei jedem Stahl...

      Aber die Basis für einen guten Messerstahl und hohe Belastungen bringt der 1095 auf jeden Fall mit...
      *Never hesitate...!*

      Es gibt immer was zu tun.. Und wenn mal
      nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so
      viel getan, dass es gut tut nichts zu tun..
      (Von mir - die andern fandens witzig. :lol: )