Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

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    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Wie manche wissen, arbeite ich ja an einem Buch/Medienprojekt. Dazu möchte ich gern reale Gedankengänge einfließen lassen. Dazu heute folgende Frage.

      Szenario: Ausbruch einer weltweiten Pandemie mit einer 90% Sterberate. Die Regierungen und die öffentliche Versorgung ist zusammengebrochen.

      Ihr seit Immun!

      Was würdet ihr tun? Wie wäre euer verhalten? Bleiben? Gehen? Wohin?
      Survival-Training in Deutschland | Mein Youtube Kanal. Meine Website: Ronny-Schmidt.de und hier bin ich sonst immer zu finden: Heavy Iron Club
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Aye Ronny,

      womit wir wieder beim Survival/Worst Case wären.
      Wohin? Das hängt von der allg. Situation in meiner Region ab.
      Wie ist das Verhalten "der Überlebenden" in bewohntem Gebiet?
      Wird marodiert??
      Dann verschwinde ich in der Natur-so wie ich es gelernt habe.
      Auf Dauer wird es wohl eh darauf hinauslaufen.
      Denn bei den restlichen 10% wird es mit Sicherheit ein paar
      Demagogen geben die eine "Machtergreifung" anstreben.
      Genau dafür aber würde ich mich nicht hergeben.
      Da verschwindet Sinclair lieber von der Bildfläche. 8-) :idea:
      Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
      Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
      Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Ich würde mich bei der örtlichen Feuerwehr oder dem Katastrophenschutz melden und fragen wo und wie noch geholfen werden kann.
      Wenn gar keine Infrastruktur mehr herrscht und man befürchten muss wegen Plünderungen und Gewalt sein Leben zu lassen, dürfen sie mich gerne im Wald suchen kommen.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Ich denke zu aller erst würde ich schauen ob von meinem Umfeld ( Familie, Freunde, usw.) noch welche überlebt haben, um nicht alleine dazustehen. Das würde insofern gut funktionieren weil die meisten davon ohnehin alle bei mir auf dem Dorf wohnen. Die nächsten Schritte hängen stark davon ab ob ich immernoch alleine bin oder nicht. Eine Möglichkeit währe mich hir im Haus zu verbarrikadieren, direkt hinterm Haus ist ein Bach und genug Wald gibt es hir auch, allerdings keinen grossen sonder eher viele kleine. Eine andere Möglichkeit mit ein paar Leuten währe es meine gesammte Ausrüstung zu schnappen und zu einem Verwandten der etwa 15 km weit weg wohnt und zwar mitten im Wald mit dem Teutoburger Wald im Rücken und einenem eigenen Brunnen. Aber ich denke in jeden Fall würde ich die verlassenen Häuser hir durchsuchen nach konserven und Trinken jeglicher Art.

      Ach und ich würde alles an Alkoholischen Getränken bunkern was geht, weil wenn Geld, Gold, und andere Dinge nichts mehr Wert sind, ist Tabak und Alkohol das optimale Tauschmittel, denke ich.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Mit dem nun mal in meinem Kopf befindlichen medizinischen Hintergrund ;) frage ich mich:
      Immun? Warum? Wirklich auf Dauer? Auch meine Familie?
      Wenn das so ist, warum soll ich dann gehen?

      Ich würde eher an Ausbau / Sicherung des Umfelds denken, die Selbstversorgung weiter steigern (ist ja eh klar) und dabei u.a. auf die wohl deutlich vorhandenen umliegenden Ressourcen zugreifen (da ist ja nur noch jeder Zehnte, mit dem ich mich evtl. darum streiten müsste). Gegenstände und Waren werden bei Pandemie (bei eigener Immunität) ja weitgehend nutzbar sein.

      Interessantes Gedankenspiel, prepper-mäßig eben! 8-)

      OT:
      Hab' ich eigentlich was Schlimmes getan oder falsch gemacht, irgendwie sind mir gegebene und erhaltene Likes abhanden gekommen..? :?
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anonymous ()

    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Ich würde versuchen mich in ein möglichst abgelegenes, kleines Dorf zurückzuziehen. Vorzugsweise mit vielen Bauern und eigener Quelle.

      Ein Überleben in im Wald auf lange sicht halte ich für unmöglich, wenn man alleine ist. Wenn man Pech hat ist eine banale Erkältung oder ein verstauchter Knöchel schon zu viel.

      Mit einer Dorfgemeinschaft ist es wahrscheinlicher autark überleben zu können, es besteht bereits eine Infrastruktur, Werkzeug, Hilfe, Nahrung ist vorhanden. Waffen in der Regel auch :D !

      Sich mit einer Gruppe zu verteidigen ist auch einfacher als alleine. :)

      Da man ja immun gegen die Krankheit ist brauch man ja keine Angst vor einer Ansteckung haben. Anders sieht es natürlich aus wenn man sich einfach noch nicht angesteckt hat. Dann sollte man seine Sozialkontakte natürlich auf ein Minimum reduzieren ;)
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Aye,

      viele Baustellen auf einmal... :mrgreen:

      1.- Die Idee mit dem "kleinen Dorf, nebst Bauern", wirst Du
      nicht alleine haben-da kann man sich sicher sein. Die Bauern sind dann über jeden Besuch hocherfreut!

      2.- Eine Gruppe in einem Worst Case? Der Anfang vom Ende!
      Intrigen, Egoismus,Neid und Reibungsverluste werden das beenden.
      Hinzu kommt: Lärm und Spuren die eine Gruppe verursachen. :roll:
      Da wird eine noch größere Gruppe gerne aufmerksam. :o

      3.- Im Haus verbarrikadieren?? Da empfehle ich am besten gleich noch ein Schild an die Tür:
      "Bin nicht da und zum Essen hab ich auch nix..."!

      4. - Ein einzelnes Haus im Wald? Siehe Punkt 3!

      Lasse es jetzt mal dabei bewenden.
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    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Mit einer 90%igen Sterberate würde ich mir keine groß Sorgen machen wäre ich imun. Da verschwinde ich für eine gewisse Zeit von der Bildfläche wie Sinclair. Das regelt sich fast von selbst.
      Miteinander, Füreinander!

      ZEIT DIE ICH MIR NEHME, IST ZEIT DIE MIR WAS GIBT.
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es hier um einen WC,
      dem zwar eine große Menge Menschen zum Opfer fallen (90%!) aber dieser WC
      vernichtet keine Nahrungsmittel, Wasser oder die "Natur" -
      es sind Ressourcen da, um erstmal zu überleben und sich um Weiteres zu kümmern,
      etwas aus- und aufzubauen...
      Es werden also weniger häufig ausgehungerte Horden umherziehen und Streit wegen
      etwas Trinkwasser und 'ner Scheibe Brot anfangen.
      Oder?
      Ronny nannte dies "Gedankenspiel", das ist spannend und daher frage ich mich:
      Wovor fürchtet ihr euch, ihr seid immun dem Pandemie-Erreger gegenüber und um euch rum lebt nur noch ein Zehntel der Menschen...
      Übersehe ich da etwas?
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Tiefste Gangart, tarnen und täuschen und allem und jedem so weit es möglich ist aus dem Weg gehen.
      Es gibt kein gefährlicherers Tier als den Menschen in einer Stress- und Paniksituation!!

      Meine Lieben schnappen und versuchen, zu beschützen wie es nur irgendwie geht. Jeder Konfrontation aus dem Weg gehen. Und das geht am besten da, wo andere das Gebiet meiden. Abseits.

      Denn wenn 90% der Bevölkerung (gem. des genannten Beispieles) dahinraffen und ich einer der 10& Überlegenden bin, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass von den 10% viele dabei sind, die sich in der "Wildnis" auskennen und versuchen, den gesicherten und bequemen Lebensstandart, den sie hatten, so gut wie möglich zu halten.

      Und ich hab mei Ruh.... ;)
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Aye Elias,

      natürlich hast Du etwas übersehen - den alles entscheidenten Punkt schlechthin:

      Bei einer Ausfallquote von 90% der Menschheit, wird weltweit
      nichts mehr prodzuiert werden :!: :idea: :o
      Es kommt zur totalen Verknappung ALLER Güter. :cry:

      Mit allen daraus resultierenden Folgen....
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    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Ich bin kein Junggeselle. Ich habe Eltern, Geschwister, Neffen und Nichten, sowie eine „Schwieger“Familie und ein paar Freunde, die ich liebe und die mich lieben. Es ist fraglich ob ich es verkraften würde auf einen Schlag fast mein komplettes soziales Umfeld zu verlieren. Ich weiß es nicht ob ich es in dem Fall schaffen würde meinen Arsch noch mal hoch zu bekommen oder ob ich in Selbstmitleid versinke.
      Mal angenommen ich hätte noch genug Energie um an mein Überleben und das meiner übriggebliebenen Familienmitglieder zu denken, hätte ich in erster Linie Angst vor den AKW’s. Es gibt Weltweit um die 400-500 AKW’s um die sich vermutlich keiner mehr kümmern würde. Denn sein wir mal ehrlich, die Wahrscheinlichkeit, dass bei 10% überlebenden sich nur eine Handvoll mit dem Zeug auskennt ist schon unwahrscheinlich. Ich glaube nicht, dass über die Welt verteilt 500 AKW Experten überleben um einen großen Supergau aufzuhalten.
      Also was würde ich machen? Ein paar Tage hätte man ggf. ja Zeit. Ich würde klauen wie ein Rabe. Aus den Häusern von Toten und aus verlassenen Geschäften. Ich würde Nahrung, Wasser, Decken, Streichhölzer etc. „sammeln“ und in einem „geliehenen“ Umzugswagen verstauen. Diese Aktion dürfte allerdings nicht allzu lange dauern. Die Zeit sitzt einem im Nacken. Anschließend ginge es mit dem Umzugswagen Richtung Süden. Die Spitze von Italien wäre als Ziel nicht schlecht. Glücklicherweise kann ich sowohl segeln, Motorboote fahren und ein klein wenig navigieren. Ich würde versuchen mit einem Boot, gefunden, getauscht, geraubt oder geklaut, nach Afrika überzusetzen. Dort gibt es meines Wissens nur eine Hand voll AKW’s. Dort würde ich versuchen mich in die Mitte des Kontinents durchzuschlagen. Irgendwo zwischen Gabon und Kenia . Bestenfalls sammelt man unterwegs noch ein paar überlebende auf. In einer Gruppe ist man vor Übergriffen etwas sicherer und hat eine größere Vielfalt an Sprachen und Talenten.
      Ob das alles in allem so realisierbar wäre und ob es das Klügste wäre, kann ich nicht beurteilen. Es ist eine reine Bauchentscheidung, sollte von heute auf morgen die „Welt untergehen“.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Wenn 90% der Bevölkerung sterben würden, wäre die allerhöchste Priorität der Überlebenden, die Leichen zu begraben oder zu verbrennen. Ansonsten würden sehr schnell so viele Seuchen entstehen, dass die letzten 10% auch nicht mehr lange überleben. Denn die sind ja nicht immun gegen alles, oder?
      “No living man may hinder me!” - ”But no living man am I! You look upon a woman. Éowyn I am, Éomund’s daughter. You stand between me and my lord and kin. Begone, if you be not deathless! For living or dark undead, I will smite you, if you touch him.”
    • Gedankenspiel: Verhalten nach weltweiter Pandemie

      Auf jeden Fall würde ich grosse Städte meiden und mich in Randzonen begeben.Vorräte besorgen und mich bewaffnen um nicht Opfer zu werden.Dann weiter zurückziehen und raus aus den Randzonen und abwarten was passiert und immer wieder mal bei Dunkelheit in die ehemalige Zivilisation zurückkehren um zu sehen ob man sich gruppieren kann oder ob totales Chaos und Egoismus herschen.
      Ruhrpott!
      Auf Kohle geboren!
      Hier hamwa kein Dialekt.