Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

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    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Hab heute diese nette Diskussion gesehen, die die Jäger unter euch aber auch die Nichtjäger (Vertreter beider Seiten dabei) interessieren könnte. Für jeden eben der Wildtiere mag.

      Wölfe im Wald, Wildschweine im Vorgarten und bald auch Bären in Bayern - ertragen wir das? Oder wollen wir wilde Tiere nur im Zoo?

      ardmediathek.de/das-erste/hart…t-der?documentId=14387630
      If you want to go fast, go alone. If you want to go far, go together.
    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Bei solchen Diskussionen fehlt eigentlich immer ein gemeinsamer Konsens über die grundlegenden Diskussionsannahmen. Jäger argumentieren ganz gerne mit dem vermeintlichen Totschlagargument, daß sie das natürliche Gleichgewicht erhalten müssen. In Wirklichkeit müsste aber zumindest hier in Deutschland der Mensch auf der Abschußliste stehen, denn kein anderes Tier verursacht ein vergleichbares Ungleichgewicht. Hinzu kommt, auch wenn das meist geleugnet wird, daß Jäger in erster Linie Spaß am Jagen haben! Als Angler interessiere ich mich natürlich auch für das Gewässer usw. aber mal im Ernst, wenn's mir in erster Linie um die Umwelt ginge, statt um den Sport, würde ich die Kohle für eine neue Rute oder gar für ein neues Gewehr wohl eher an Greenpeace spenden!?
    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Ich hatte da gestern mal kurz reingeschaut, es aber nicht ausgehalten :evil:

      Natürlich hat der Trigema Chef für die Jägerschaft denkbar dämlich argumentiert. Und dann noch so eine militante Dame und "Tierethikerin", die jedem ins Wort fällt...

      Was mir auffällt, ist eine grundsätzliche Fehlannahme: Nämlich dass wir in D irgendwie Wildnis hätten. Auch "Wild" lebt nicht wirklich wild, sondern in Bereichen innerhalb von Kulturlandschaften.

      Dann ein paar Schafe und Ziegen frei laufen zu lassen auf einem Lebenshof und gegen Jäger zu wettern... hää???
      Das sind doch Nutztiere, die nur deshalb da sind, weil der Mensch sie so für seine Zwecke gezüchtet hat. Wenn ich die dann "rette", müsste ich konsequenterweise ja auch alle Schweine vorm Schlachter retten.

      Ach, ich reg mich zu viel auf... :x
    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Sorry....Da musste nach 10min wieder wegschalten...
      Es gibt einfach zu viele dumme Menschen...
      Stellt mal so einen Ökofuzzi ohne Schutz mal einen solchen Raubtier
      gegenüber...mannmannmann....oder wenn ihre eigene Kinder totgebissen wurden...sagen sie wohl sicher auch noch "Ja mei das ist Natur"
      Wie blöd gehts denn noch....
      Wenn mann nicht vor Ort lebt kann man schon sagen:Alle Raubtiere wieder her und Mensch weg.
      In meinen Augen sollten aber die die danach schreien als Erste ihr Hab und Gut aufgeben und Platz für Bären machen...
      Da geht mir echt der Hut hoch bei so viel Blödheit
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Wir sind in der Tat, die Einzigen auf unserem Planeten, die die Aroganz besitzen, so eine Frage zu stellen...tz tz tz :roll:

      Sind wir nicht ein Teil der Natur :?: :!:
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    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Tier oder wir-wie viel Natur erträgt der Mensch? Die Frage alleine (ich weiß, Sie kommt nicht vom Thread-Starter) beschreibt schon die Misere. Ich bin Jäger, argumentiere aber grundsätzlich nicht mit der Prädator-Mensch-Keule. Ich jage, weil ich gerne Wild esse. Punkt. Es ist ein Nahrungsmittel höchster Qualität. Fertig. Warum wird immer in der "Mensch und Natur = ein Gegensatz" Methode diskutiert. Die Natur ist alles. Allumfassend. Und der Mensch gehört dazu. Ich bin aber kein Freund von Eingriffen in das Jagdrecht. Erstens, wir wissen wie es jetzt ist und wissen nicht, wie es wird, wenn wir etwas wesentlich ändern. Zweitens aus Prinzip, da ich die Grünen hasse...
      Wo der Teufel machtlos ist, schickt er ein Weib als Boten.
    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Ja, die Grünen, die haben immer mehr faschistoide Züge. Wenn es nach denen geht, das wird alles kontrolliert, eingedämmt und verboten !

      Ich habe sie früher auch gewählt, aber grün ist bei denen schon lange nichts mehr !

      Von denen geht keiner Müll sammeln, die sammeln nur noch Wählerstimmen und Kohle .

      Der Grüntürke hat doch letztens sogar eine erneute Verschärfung des Waffenrechts in D gefordert, nachdem in in Amiland ein Amoklauf war.
      Soviel zur Glaubwürdigkeit. Was hat das Waffengesetz im Staate New York mit Deutschland zu tun, zumal wir schon eines der härtesten Waffengesetze haben.
      Die argumentieren ohne Hand und Fuß, so sitzen die dann auch bei Talkshows und polemisieren bis aufs Blut. Dieses mit Kalkül, weil der normale Bürger frisst deren Müll !
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      Buschmesser Website

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen, ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nicht angeschaut haben
      Alexander v. Humbold, Naturforscher 1769-1859
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      Mit Tipples Kaktusklöten gehen Icebreaker flöten !

      wyrd bið ful aræd
    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      die 15 min, die ich gesehen habe, gingen auch komplett an der Frage vorbei. Und am In-Frage-Stellen dieser Frage sowieso...

      Da redet der Jaenicke davon, dass ihm sein Freund berichtete (der selbst natürlich Eisbären schützt), dass ausländische Jäger für 40.000 Dollar 'ne Abschussgenehmigung für einen Eisbären bekommen... und was das bitte soll, und wie bekloppt die Jäger sind etc. :lol:
      Sagt der Grupp von Trigema ausnahmsweise mal was Gescheites: "Da müssen Sie doch die fragen, die DORT sowas erlauben/organisieren/vermarkten!"

      ... und warum er Grupp, wenn er doch Hegen und Pflegen im Vordergrund sehen würde, immer diese Fotos mit ihm und dem Hirsch machen würde. Daraufhin Grupp: "Na ja, bei mir hängen auch genauso viele Fotos von mir an einer Produktionsmaschine..." :lol:

      Die falschen Leute für die flasche Frage eben :|
    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Jackknive hat Recht. Es geht den Grünen schon lange nicht mehr um Umweltschutz. Meiner pers. Meinung nach geht es darum, uns zu unterdrücken. Waffen aus dem Volk, dann kann kein gezielter Widerstand mehr geleistet werden. Anspruch auf Kita-Platz, damit die Kinder schon von klein auf weltanschaulich "korrekt" erzogen werden. Es geht um pure Entmündigung. Demokratie funktioniert nur von unten nach oben. In D. ist es anders herum. Ich wünschte mir, wir hätten ein Wahlrecht wie die Schweitz. Die Schweitz ist die einzig wehrhafte und zivilisierte Nation in Europa.
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    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Ach was wünsch ich mir hier auch Bären und Wölfe.
      Für mich als kleinen Egoisten wäre es das tollste mit meinen pelzigen Freunden durch die Wälder zu tollen.
      Aber ich weiß auch dass es noch andere Menschen gibt in diesem Land, die das nicht unbedingt wollen also muss man da demokratisch vorgehen und im zweifelfall auch mal schlucken wenn die Mehrheit für eine andere Option stimmen würde.
      Hieß früher AJ im Forum.


      - Die Wüste ruft -
    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Weil wir grad beim Thema Grüne sind....
      Ich wundere mich immer wieder wieso so viele sagen wir in Bayern haben so schöne und gesunde Natur....Wo doch die Grünen bei uns noch nie was zu sagen hatten....Evtl liegt es darann das sie noch nie was zu sagen hatten!? :mrgreen:
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    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Ja, überall wo die grünen rumfunken, werden gehts bergab !
      Mal sehen, was bei uns in Niedersachsen jetzt rauskommt. Leider hatten wir ja ein ganz knappes Ergebnis zu gunsten dieser Unterdrücker !
      In NRW stehen die Zeichen auch auf Umbruch
      hegering-ahaus-heek.de/aktuelles/14-der-wahnsinn-ist-gruen
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    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      Es ist egal wer von den jetzigen oben an der Macht ist - meiner Meinung nach. Die haben alle nicht wirklich was bewirkt.
      Was die Diskussion angeht: Mir kommt es generell so vor, als dienten solche Talkshows nur dazu dem "Normalbürger" das Gefühl zu geben Einblick zu erhalten. Dabei wird das Thema so verzerrt mit, fadenscheinigen Argumenten und Beispielen, dass einem halt die Lust am Zuschauen vergeht.
      Ab dann können sie wieder schalten und walten wie sie wollen.
      Beachtet 90% aller Infos sind doch Desinformationen und dienen der Propaganda. Hier wird ja nur propagiert, dass sie Recht schaffen. Welches bleibt fragwürdig, denn rechtschaffen ist anders!
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    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      "Affenjunge" schrieb:

      ... also muss man da demokratisch vorgehen und im zweifelfall auch mal schlucken wenn die Mehrheit für eine andere Option stimmen würde.


      Vorausgesetzt, wir maßen uns überhaupt an, über die Wanderwege anderer Lebewesen zu entscheiden.
    • Tier oder wir - wie viel Natur erträgt der Mensch?

      eigentlich is es ziemlich einfach...

      1. Die Natur braucht KEINEN Menschen und schon recht keinen Jäger um irgendwelche "Gleichgewichte" aufrecht zu erhalten. Zudem sind öklogische Gleichgewichte in einer Naturlandschaft viel zu komplex, um sie auf einfache Weise "wiederherstellen" zu können (das sind komplexe Differentialgleichungen von denen ich nicht den Hauch einer Ahnung habe und mit denen sich Ökologen und vor allem studierte Mathematiker beschäftigen, aber bestimmt keine Jäger. (Nebenbei: Gleichgewicht ist genau betrachtet ein ziemlich irreführendes und falsches Wort im Zusammenhang mit Natur. Ich werde es aber in meinen weiteren Ausführungen weiterhin aus Bequemlichkeit verwenden.)

      2. Der Mensch BRAUCHT das was man NATUR nennt und nicht umgekehrt!

      Einschränkung zu Punkt 1 und 2:
      NATUR ist ein Begriff, der von manchen leider fälschlich!! im Sinne der uns umgebenden Umwelt (in unserem Falle: KULTURLANDSCHAFT) genutzt wird. Wir leben aber in keiner NATURLANDSCHAFT sondern in einer verdammten KULTURLANDSCHAFT!!!!! Wer das anzweifelt gehört kopfüber in gülledurchtränkten Äcker gesteckt.
      Und an alle Erbsenzähler: Ja, es gibt auch noch größere unberührte Flecken in Mitteleuropa, die wir wohl noch (mit gewissen Einschränkungen) als "Natur" bezeichnen können. Aber die Diskussion bezieht sich eindeutig auf unsere nächste Umgebung und das ist wohl bei den allerwenigsten eine Naturlandschaft!
      also:
      Natur (man schaue sich nur die Wortherkunft an) hat NIX mit Menschen zu tun, so schwer des manchen auch zu glauben fällt. Also bitte im Sinne einer korrekten Diskussion die Begriffe Natur/ Naturlandschaft und Kulturlandschaft unterscheiden!

      Fazit: In einer derart vom Menschen beeinflussten (mag man positiv oder negativ auslegen) Umwelt "stimmt" nur noch wenig mit dem Idealbild der "Natur" überein. Um unsere Nahrungsgrundlage zu sichern MÜSSEN wir Menschen eingreifen.
      Hier ist die Jagd unumgänglich!!
      Aber das ist nicht zum Wohle der Natur (die es ja hier in Deutschland mit o.g. Einschränkungen eh nicht gibt), wie leider häufig argumentiert wird, sondern zu unserem Wohle. Gejagt wird nicht um der Natur willen, sondern um unserer selbst willen!!!
      Weder die NATURLANDSCHAFT noch die KULTURLANDSCHAFT braucht uns Menschen als Erhalter und Wiederhersteller von irgendwelchen "Gleichgewichten". Die Natur (hier im Sinne eines großen Ganzen) würde das "Gleichgewicht" auch ohne uns wieder herstellen, aber wir MENSCHEN würden dabei definitv den kürzeren ziehen!

      Und da finde ich es sehr unglücklich, dass die Vertreter der Jagd(zu denen mit gewissen Einschränkungen auch ich zähle) immer mit dem dämlichen "Gleichgewicht herstellen" argumentieren, weil

      1. ...um den Begriff "Gleichgewicht" benutzen zu können die Bedürfnisse beider Seiten (Natur vs. Mensch) objektiv betrachtet werden müssten. Und wir können ja nicht mal für uns Menschen selbst entscheiden ob wir z.B. in einem Land mit 82 Millionen Einwohner mehr als 30 Millionen Tonnen! Milch produzieren müssen oder unsere Wirtschaft und wir vielleicht mit weniger auskommen könnten und dementsprechend weniger Kulturfläche mit all ihren Problemen für uns beschlagnahmen müssten. Und dies nur als Beispiel...
      2 ...es nicht zuletzt sehr anmaßend ist über Gleichgewichte bestimmen zu wollen
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