Messerschmied in Bayern

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    • Messerschmied in Bayern

      Hallo, ist jemand unter euch, der in Bayern lebt und mit der Schmiedekunst betraut ist? Ich denke momentan darüber nach, mir selbst ein neues Messer zu fertigen, oder mir eines fertigen zu lassen. Ich bin Schüler und kann aufgrund von Ersparnissaufbrauch für anderes Equip momentan nicht sonderlich viel Geld aufbringen.
    • Messerschmied in Bayern

      Solltest Du nicht zufällig einen Samariter hier im Forum finden dann muß ich Dich leider ein wenig enttäuschen wenn Du glaubst daß Du in einem Messerbaukurs ein Messer billiger bekommst als von der Stange. Kann schon sein daß Dein selbstgeschmiedetes dann besser ist aber ein Messerbaukurs kostet Dich gleich mal 200€ und mehr mit Material wenns ein professionell geführter ist. Sind dann zwei Tage (und die braucht man auch) mit Betreuung in einer kleinen Gruppe.
      Ich hab mal bei einem oberösterreichischen Messermacher nachgefragt der SEEHHHR exklusive Outdoormesser herstellt was bei ihm ein Messerbaukurs kostet (der nimmt aber nur 1-2 Personen), da waren es gleich mal so um die 800€ für zwei Tage.
      Vielleicht findet sich ja noch jemand, ansonsten kann ich Dir empfehlen im Messerforum nachzufragen, da weiß ich einen Schmied in Bayern der das nicht professionel macht aber sehr schöne Messer zaubert.
      Grüße,
      Günther
    • Messerschmied in Bayern

      "Kiefreak" schrieb:

      Hallo, ist jemand unter euch, der in Bayern lebt und mit der Schmiedekunst betraut ist? Ich denke momentan darüber nach, mir selbst ein neues Messer zu fertigen, oder mir eines fertigen zu lassen. Ich bin Schüler und kann aufgrund von Ersparnissaufbrauch für anderes Equip momentan nicht sonderlich viel Geld aufbringen.



      Hallo,

      ich hab mir dieses Buch gekauft, da mir bei Globi die Messer alle nicht gefallen haben.
      amazon.de/Messer-schmieden-f%C…TF8&qid=1364887179&sr=8-1

      Hat auf Anhieb geklappt. Für meine Begriffe recht gut erklärt und vor allem brauchst du keine großen Investitionen. Fast billiger als ein Workshop.

      Gruss
      Konrad
    • Messerschmied in Bayern

      Danke für die Antworten! 200€? Da mach ich nächste Ferien einen Ferienjob und das Geld wäre drin... Wäre ein solches Messer wirklich so viel besser? Qualitativ hochwertiger?
      @Konrad du hasst mit lediglich der Anleitung aus dem Buch ein Messer schmieden können? Auf was hasst du geschmiedet? Und welche Art von Messer?
    • Messerschmied in Bayern

      Warum eigentlich schmieden? Schon mal was von "Stock removal" gehört, sprich ausschneiden und zurechtschleifen aus einem Stück Flachstahl? Im einfachsten Fall brauchst nur eine Bohrmaschine mit Bohrer, einen Schraubstock und 2/3 Feilen. Härten dann entweder vergeben oder, wie hier schonmal jemand gemacht hat, im Schwedenofen aufheizen und im Öl oder Wasser abschrecken und im Backofen anlassen.
      Ich hab vor demnächst auf diese Art ein Messer zu machen, Material ist schon unterwegs, Bandschleifer hab ich, Ständerbohrmaschine steht bei meinem Vater, härten laß ich bei Gobec, mal schauen wie es wird und ob ich es dann zeige.
      Grüße,
      Günther
    • Messerschmied in Bayern

      "Kiefreak" schrieb:

      Danke für die Antworten! 200€? Da mach ich nächste Ferien einen Ferienjob und das Geld wäre drin... Wäre ein solches Messer wirklich so viel besser? Qualitativ hochwertiger?
      @Konrad du hasst mit lediglich der Anleitung aus dem Buch ein Messer schmieden können? Auf was hasst du geschmiedet? Und welche Art von Messer?



      Hallo,

      ist alles in dem Buch erklärt Vom Anfang bis Ende. Esse aus ein paar Steinen und einem Fön. Amboss aus einem Stück Stahlträger vom Schrott usw. Als Einstieg ist das richtig gut. Schau dir das Buch doch mal an und entscheide selber.
      Mein erstes Messer hat eine 13cm lange, 2,5cm breite und3mm dicke Schneide. Danach folgten andere.Mittlerweile ist mein 5. Messer fertig.

      Gruss
      Konrad
    • Messerschmied in Bayern

      Wird das Messer geschmiedet besser ?
      Als welches ?

      Schmieden, warum?

      Heutzutage bekommt man Bandstähle für Messer, welche in ihrer Qualität ihresgleichen suchen !
      Die wurden mit 40 Tonnen gewälzt, sind rein, ohne Einschlüsse und gut verarbeitbar. Diesen Druck bekommt kein Schmied in seiner Werkstatt hin.

      Zeige mir einen Schmied, der es wirklich drauf hat, diese Qualität hinzudengeln ! Heutzutage ist es ja Mode, mal eben zu schmieden. Einschlüsse,Ungleichmäßigkeiten, gröbste Verarbeitung, sowie zweifelhafte Härtemethoden mit noch gestreuteren Ergebnissen, lassen reihenweise unwissende Forumiten, ein Ei vor Verzückung aus der Hose rollen.

      Selbst im Mittelalter wagten Schmiede nicht solche Arbeiten mit gröbsten Schmiedehäuten unters Folk zu werfen, da dort deren Renommee auf dem Spiel stand.

      Heutzutage gehen die Leute mal eben schnell daran, sich selbst etwas Schmiederei beizubringen, und dann vom heiligen Gral zu sprechen, obwohl sie nicht mal an der Oberfläche gekratzt haben.
      Kaum einer hat eine Schmiede die verdunkelt werden kann, aber genau das ist wichtig, denn die richtige Anlassfarbe erkennt man nur im Dunkeln. Da wird am helligten Tag auf Mittelaltermärkten geschmiedet, was das Zeug hält, und alle stehen mit offenen Mündern da vor Verzückung, obwohl das meist nur effektvoll produzierter Stahlschrott ist.

      Kaum einer dieser ,, Schmiede '' ist in der Lage ein symmetrischen Flachschliff zu erzeugen, mit einem Finish, welches die Anmutung einer gewissen Perfektion hat, statt dessen wird um das grobe Unvermögen eine mittelalterlich, archaische Philosophhie gebildet :lol:

      Aus meiner Sicht sind solche Messer nicht einmal halb fertig, weil die Hauptarbeit liegt eben in der perfekten Anmutung.
      Nicht das ihr glaubt, ich habe einen Dünkel, nein, ich bin mit meinen Messern nie zufrieden, kenne viele Messermacher, an denen ich hochschaue, und deren Perfektion ich gerne erlangen würde, zumal ich nur einfache Gebrauchsmesser baue ;)

      Wichtig ! Bevor Du überhaupt über einen Kurs im Messerbau nachdenkst, da Du die Frage nach dem perfekten Messer stelltest, das Messer welches Du bauen möchtest, bedarf eines Konzeptes !
      Du musst zwingend dir wochenlang Gedanken über die Form und den Einsatzzweck machen, dich einlesen und vor allem Zeichnungen erstellen, mit Messern und deinen Vorlieben. Sonst wird dein erstes Messer auch nur eins unter vielen, welches keine gute Funktion hat !
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jackknife ()

    • Messerschmied in Bayern

      Danke Jackknife für Deinen ausführlichen Beitrag mit dem ich durchaus übereinstimme (auch wenn ich mir vom fachlichen Standpunkt die Kritik an den Schmieden spare weil ich selber keine Ahnung habe) aber in einem Punkt möchte ich doch widersprechen: Eine Zeichnung des Messers reicht mMn nicht aus weil man dadurch die Handlage nicht beurteilen kann. Ich bin ja, wie oben schon geschrieben, grad selber dran mein erstes Messer zu verwirklichen und hab dazu auch mal drauf los skizziert (bzw. abgezeichnet) und dann ein Kartonmodell noch ohne Groffschalen gemacht. Dabei mußte ich gleich mal feststellen daß der Fingerschutz zu eng war,...
      Was ich meine: Ohne 1:1 Modell würde ich kein Messer bauen. Wäre mir zu viel Risiko daß ich Zeit investiere (und auch ein wenig Geld geht drauf) und dann das Ergebnis mehr oder weniger unbrauchbar ist. Sicher, schneiden wirds schon aber was hat man davon wenn nach 5min die Hände schmerzen weil es ergonomisch total daneben ist.

      Grüße,
      Günther

      Gerade gesehen: das war mein 100ster Beitrag, ich hoffe der Inhalt wird diesem Jubiläum gerecht :mrgreen:
    • Messerschmied in Bayern

      Warum fängst du nicht erst einmal damit an? baust dir einen schönen Griff dazu, ist genug custom und Handarbeit für den Anfang. Falls es dir dann immer noch taugt, kannst du ja einen Messerbaukurs besuchen
    • Messerschmied in Bayern

      Aaaach Jackknife... :shock:

      Sorry - aber die Hälfte von dem was Du da abgibst ist regelrechter Stammtisch-Mummpitz....und weder sachlich noch fachlich richtig... da rollts einem ja bald die Fussnägel hoch bei solchen Kommentaren...

      Wenn Du das so in einem Schmiedeforum / Messermacherforum mit auch nur halbwegs guten Klingen-Schmieden posten würden, würden die alle rückwärts ausm Fenster fallen vor lachen... :shock:


      Im Ernst:

      Das mit den 40 Tonnen gewalkt ist was das in keinster Weise irgendwas auch nur ansatzweise mit dem Stahl an sich oder dessen Qualität zu tun hat.
      Das ist lediglich die industrielle Herstellungsmethode.
      Und das wars - Ende der 40 Tonnen.
      Mit dem Stahl ansich hat das 0,00 zu tun.

      Druck braucht kein Stahl - die Moleküle halten je nach Zusammensetzung sehr gut zusammen... :!: :idea:
      Oder ist der Stahl ohne Druck wie Sand...?
      Und "zusammenziehen" tun sich die Moleküle durch das was man Härtung nennt..!
      Nicht durch 40-Tonnen Walzen und auch nicht durch den Schmiedehammer.
      Beides ist nur dazu da, um dem Stahl eine Form zu geben.
      40-Tonnen-Walzen pressen Bandstahl deswegen, weil das die einfachste und wirtschaftlichste Methode der industriellen Herstellung und Verarbeitung ist.

      Und feddich.


      Schon mal mit Stahl ansich oder wenigstens ein klein wenig auf Molekularebene beschäftigt..?
      :? :idea:



      Es gibt viele Schmiede, die Messer machen, die JEGLICHEM "Stock-Removal" - Industriestahl überlegen sind...!


      Und zum - ganz praktischen - Vergleich:
      Du kannst gerne mal ein gutes, handgeschmiedetes 3-Lagen Messer bei gleicher Länge und Klingendicke in einen Schraubstock einspannen und biegen.
      Und dann ein gleich dimensioniertes "Stock-Removal-Homeoffice-Fabrik-Messer".
      Das letzte wird nicht mal die Hälfte der Biegungskräfte aushalten, bevor die Klinge bricht.
      Oder geh mal auf ein Schmiedetreffen wo solche Tests gemacht werden und nimm so ein "40-Tonnen-Messerchen" mit...
      Jeder Schmied der ein wenig Ahnung vom schmieden hat, würde sagen: oooch ja....ganz nett... Und es dann gähnend auf die Seite legen...


      Ein gut geschmiedetes Messer mit 3-Lagen-Verbund und im Idealfall noch 3-4 Härtezonen über die Klinge verteilt, kann mit jeglichem Stock-Removal nicht wirklich verglichen werden.
      Und das ist auch nicht schlimm, dass mit einem so geschmiedeten Messer ein "Stock-Removal-Homeoffice-Fabrik-Messer" nicht mithalten kann...
      Es wäre ein Witz sowas miteinander zu vergleichen...!
      Ich sage sogar - selbst ein geschmiedeter Monostahl (keine 3 Lagen) ist mit einer differentiellen Härtung stabiler als jedes Stock-Removal.

      Geh mal raus in die wahre Welt der Messer und mess Dich praktisch mit "Stock-Removals" an anderen - gerade auch an geschmiedeten - von wem auch immer..
      Und dann urteile mit Erfahrung über das Schmieden und den dabei verwendeten Stahl - aber bitte nicht mit so Stammtischgelaber...


      Also ich hab das was Du da für Messerchen machst immer als eine "andere" Methode akzeptiert und so stehen lassen.
      Hab mir zwar meinen Teil gedacht - aber nie was dazu gesagt.


      So wie Du hier jetzt allerdings pauschal über geschmiedete Messer redest und regelrecht "lästerst" und was Du für Argumente für "40-Tonnen-Fabrik-Stahl" und rausgeschliffene Messer anbringst.. Dazu fehlen mir die Worte.
      Und ich versteh das weder menschlich, noch sachlich, noch fachlich.


      Entweder Du weisst wirklich nicht wovon Du redest, oder Du hast nur eine Linie vor Dir und kannst nicht nach rechts oder links schauen.

      Und bei Anlassfarben oder Techniken hast Du leider auch nicht viel praktische Erfahrung...
      Es geht - ab einem gewissen Grad und mit viel Erfahrung - sehr wohl im hellen.
      Auch wenn es im dunklen einfacher ist.
      Ich habe Leute erlebt, die haben in der strahlenden Sonne nach Farbe angelassen und hinterher mit dem Härteprüfgerät grinsend genau das prüfen lassen, was sie erreichen wollten.
      Und ich habe das von Schnitzmessern / weit über 60 HRC, bis "normalen" Messern um 60 HRC, Äxten und Beilen - bis hin zu kleinen Federn erlebt..
      Alles andere Farben + Temperaturen.
      Das einzige was man braucht ist ein gutes Auge.
      Alternativ kann man z.B. im Backofen mit einem guten Backofen-Thermometer aufs Grad genau anlassen.

      Und wenn jemand mal ein bisschen anfangen will, sich mit der Thematik zu beschäftigen, dann braucht man sich sicherlich nicht "wochenlang" Gedanken machen, oder XXX Zeichnungen machen.
      Es reicht schon, wenn man EINE Zeichnung hat, oder sich ein Messer von der Form hernimmt und das nachschmieden will.

      Jeder fängt mal klein an - und je nachdem wieviel Zeit und Energie mann reinsteckt wird mann mal grösser in einem Thema oder auch nicht.

      Klar werden die ersten Messer eher schlecht als recht - von einem Profi aus gesehen... Aber man wird - wenn man dranbleibt und sich mit der Thematik befasst - mit jedem Messer besser.

      Aber ich wehr mich mal gegen Deine Miesmacherei hier und diese pauschalen Verurteilungen von Dingen wo Du - perfekt dargestellt durch Deine Äusserungen - keine Ahnung hast.
      Vom Stock-Removal vielleicht ein wenig - vielleicht auch ein bisschen mehr.
      Du kannst einen Bandschleifer mit Winkeleinstellung bedienen und Griffschalen kleben.
      Aber Ahnung vom Schmieden oder von Stahl ansich: Nicht die Bohne.

      Nix für ungut - aber das geht gar nicht über das Thema Schmieden so pauschal und übergreifend abzukacken...
      *Never hesitate...!*

      Es gibt immer was zu tun.. Und wenn mal
      nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so
      viel getan, dass es gut tut nichts zu tun..
      (Von mir - die andern fandens witzig. :lol: )
    • Messerschmied in Bayern

      "Himbeer-Toni" schrieb:

      Warum fängst du nicht erst einmal damit an? baust dir einen schönen Griff dazu, ist genug custom und Handarbeit für den Anfang. Falls es dir dann immer noch taugt, kannst du ja einen Messerbaukurs besuchen



      Übrigens gar kein schlechter Vorschlag..

      Und wenn man je mal selber schmieden will kommt man wie bei vielem um eine gewisse Investition nicht herum.
      Entweder ein Kurs, oder selber Ausrüstung anschaffen.
      Dabei ist der Kurs deutlich günstiger...wenn mann etwas mehr machen will ausser Blech biegen.
      *Never hesitate...!*

      Es gibt immer was zu tun.. Und wenn mal
      nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so
      viel getan, dass es gut tut nichts zu tun..
      (Von mir - die andern fandens witzig. :lol: )
    • Messerschmied in Bayern

      Hallo Jack,

      59° HRC sind 59°HRC. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das reicht für den Busch allemal. Für die Vitrine sieht es anders aus. :mrgreen:
      Ich denke, das, wenn jemand selber etwas schmieden möchte dieses Buch erst einmal gut geeignet ist. Darin wird sehr schön erklärt, wie die unterschiedlichsten Formen der Messer und Anschliffe sind. Desweiteren wird natürlich geraten eine Zeichnung oder gar ein Holzmuster zu fertigen. Also für den Anfang alles sehr umfangreich und leicht erklärt.
      Wenn dann das erste Messer fertig und die Arbeit viel Spass gemacht hat, kann man weiter machen, oder auch nicht. Verloren hat man bis dahin nicht viel, außer ein paar Steine und die 2€ für den Amboss. Dann heißt es sich weiter einarbeiten. Dabei kann man dann auch fertige Messerstähle wie du sie verwendest im Handel nebst vielen anderen Dingen kaufen.

      Ich finde es toll, aus Resten vom Schrottplatz sehr Schnitthaltige Messer zu fertigen. Das diese nicht ganz dein Ding sind, bleibt dir überlassen.

      Gruss
      Konrad

      P.S.: 2 von 5 Messern sind "naturbelassen" die anderen sind hochglanzpoliert.
    • Messerschmied in Bayern

      Ironheart, eben ich rede ja auch von gut geschmiedet ! Und davon gibt es wenige, die gut schmieden können, mehr sagte ich nicht :lol:
      Jackknife YT Channel


      Buschmesser Website

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen, ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nicht angeschaut haben
      Alexander v. Humbold, Naturforscher 1769-1859
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      wyrd bið ful aræd
    • Messerschmied in Bayern

      Ich kann zwar nicht über das Schmieden mitreden aber ich empfehle jedem der etwas "Eigenes" haben möchte auch den Kauf einer Klinge plus Griffmaterial.
      Als erster hab ich den Plastikgriff von meinem Mora Companion entfernt und einen einfachen Holzgriff angebracht (zwei Hartholzbrettchen genommen und bei beiden die Kontur des Klingenerls ausgestemmt; dann mit viel Epoxy an den Erl geklebt und zurechtgefeilt;optisch und handwerklich ned sehr ansprechend aber durchaus funktionell).
      Mein zweiter Versuch war ein Enzo Trapper Kit was auch super geklappt hat was ich aber (wegen der für mich zu schmalen Griffschalen) wieder verkauft hab.
      Mein (bislang) letzter Versuch war ein klassisch nordisches Messer. Hab bei dem "Nordischen Handwerk" eine Leukuklinge von Lauri bestellt und einen Griff aus Nusswurzel und Maserbirke drangemacht, oben vernietet. Ging problemlos und hat sehr viel Spaß gemacht und es ist ein richtiges Arbeitstier geworden.

      Also schau Dich mal beim "Nordischen Handwerk" um, die haben ein super Sortiment, gute Beratung und verschicken sehr schnell und zuverlässig!

      max