Bitte um Ratschlag - Klingenform/Größe/Gewicht

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    • Bitte um Ratschlag - Klingenform/Größe/Gewicht

      Hi :) ,
      möchte gleich mal direkt Fragen. Ist eine Breite Klinge eurer Meinung nach im zB. Bushcraft ein Nachteil? Warum sind Bushcraft-Klingen eher schmal? Bei welchen Aufgaben könnte es Probleme geben? Handling usw....?

      Zum Vergleich:
      Lionsteel M3 - ca. 40mm ca.287g mit Scheide
      Enzo Trapper - ca. 25mm, ca.140g ..
      Ka-Bar BK 16 - ca. 31mm, ca.170g ohne Scheide
      (Quellen zwecks Angaben teilweise Internet)

      Griff bedingt habe ich das Lionsteel M3 bestellt und ich finde es einfach nur schön, es liegt perfekt in meiner Pratze :D (ca10,5+) nur muss ich mich jetzt schnellstens Entscheiden (Rückgabetermin).

      Die anderen Messer wären deshalb auch in der engeren Auswahl wobei ich Schade finde das Enzo kein O1 Flachschliff hat.

      Ich bedanke mich schonmal für eure Anregungen Informationen und Entscheidungshilfe, das wars diesbezüglich vorerst denke ich.

      Beste Grüße ;)
    • Bitte um Ratschlag - Klingenform/Größe/Gewicht

      Eine sehr breite Klinge kann beim Schnitzen etwas sperrig sein, Jackknive hier im Forum hat das beim Test des Muela Rhino bemerkt. Andererseits ist es von Vorteil eine breite, schwere Klinge zu haben wenn man Äste abschlagen will.
      Der Scandi-Schliff ist sicher ein wenig Geschmacksache aber so Groß ist der Nachteil gegenüber Flachschliff nicht, noch dazu wo Scandi oft auf null geschliffen wird und Flachschliff noch eine Schneidfase hat.
      Ist also alles Geschmacksache, selber direkt vergleichen wäre wohl das Beste, vielleich bei einem Treffen.
      Grüße,
      Günther
    • Re: Bitte um Ratschlag - Klingenform/Größe/Gewicht

      Friese hat es schön auf den Punkt gebracht.
      Die richtige Wahl kann letztens nur der Endnutzer selbst treffen. Persönlich ziehe ich breite und dicke Klingen vor. Das Messer darf ruhig was wiegen, da dieses bei mir auch den Beil ersetzt. Zum schnitzen ist jedoch eine schmale Klinge mit Skandischliff handlicher.
      Und somit wird man irgendwann zum Sammler :mrgreen:
      Silence is golden, duct tape is silver
    • Bitte um Ratschlag - Klingenform/Größe/Gewicht

      Danke das sind schonmal ein paar gute Anhaltspunkte :).
      "Sammler" oje.. das wollte ich dringlichst vermeiden wobei ich schon merke wies mich packt. Ist einfach komisch wenn Klingen unbenutzt rumliegen.
      Also Tiere zerlegen will ich jetzt nicht, wir haben ja nen Metzger hier :D. Krieg schon schlechtes Gewissen wenn ich ein Insekt unnötig Plattgemacht habe.
      Also Flachschliff bevorzuge ich auch deshalb weil ich denke das dieser mehr der Allrounder ist.
      Manchmal denke ich das die Böker Machete und das Eskabar BK14 Total ausreichen, aber ich suche und suche.. :D.
      Ich habe das Video mit dem Rhino gesehen, optisch toll, nur der choil könnte nervig werden. Ansonsten habe ich nicht so richtig verstanden wo die breite Klinge beim schnitzen stört. Muss halt bis morgen wissen ob die 140Euro beim M3 gut angelegt sind als USER oder eher nicht.

      Bin für weitere Ratschläge, Infos, Tips dankbar.

      Beste Grüße :)
    • Bitte um Ratschlag - Klingenform/Größe/Gewicht

      Es gibt einfach zu viele gute Messer. Vielleicht mal ne Idee zum Kompromiss...

      Nimm ein Messer mit Flachschliff. Die Sekundärphase und nur die Sekundärphase lässt du ballig schleifen. Vielleicht kannst du das auch selbst mit etwas Geschick erledigen.

      Nutzen der Geschichte... Du hast immer noch ein Messer mit Flachschliff und Schneideigenschaften eines Scandi wie Enzo und Mora oder ballig wie Fällkniven und Bark River.

      Ich hab das mit meinem Cold Steel Master Hunter, Benchmade Rant und einigen anderen gemacht. Und ich muss nicht über Klingenausbrüche klagen.

      Gruß Andreas
      Bushcraft kann man lernen, Survival muss man meistern!
    • Bitte um Ratschlag - Klingenform/Größe/Gewicht

      MacGyver kommst du also gut mit der breiten Klinge klar?
      Welche arbeiten erledigst du mit deinem Rhino?

      Wiegesagt hab das M3 schon, das Rhino war auch mal in der engeren Auswahl aber das M3 hat mehr Eindruck hinterlassen.
      Griff, Handlage, Optik, Verarbeitung alles Top soweit ich das beurteilen kann.
      Nur eine etwas schwere und Breite Klinge aus Niolox (SB1)hat es.
      (Für mich nur namentlich bekannt der Stahl)
      Der Flachschliff zieht sich ja schon ganz schön auf 40mm Breite bei 5mm Dicke.
      Wirkt nahe an der Phase sehr dünn, wenns da Ausbrüche geben sollte denke ich übers ballig schleifen nach Andreas :).
      Hatte mal ein ESEE 4. Der Griff war für mich nicht gut und der choil hat irgendtwie gestört.

      Grüße :)
    • Re: Bitte um Ratschlag - Klingenform/Größe/Gewicht

      "Elijah" schrieb:

      MacGyver kommst du also gut mit der breiten Klinge klar?
      Welche arbeiten erledigst du mit deinem Rhino?

      Wiegesagt hab das M3 schon, das Rhino war auch mal in der engeren Auswahl aber das M3 hat mehr Eindruck hinterlassen.
      Griff, Handlage, Optik, Verarbeitung alles Top soweit ich das beurteilen kann.
      Nur eine etwas schwere und Breite Klinge aus Niolox (SB1)hat es.
      (Für mich nur namentlich bekannt der Stahl)
      Der Flachschliff zieht sich ja schon ganz schön auf 40mm Breite bei 5mm Dicke.
      Wirkt nahe an der Phase sehr dünn, wenns da Ausbrüche geben sollte denke ich übers ballig schleifen nach Andreas :).
      Hatte mal ein ESEE 4. Der Griff war für mich nicht gut und der choil hat irgendtwie gestört.

      Grüße :)

      Hallo Elijah,
      Bisher habe ich fast alles mit dem Rhino probiert, ausser Blech schneiden. Der Micarta-Griff liegt echt gut un der Hand (Handschuhgröße 8-9) Hier siehst du das Messer im Schnitz-Einsatz im Vergleich zu einem Mora BC Triflex. Wenn du mein Geschwafel umgehen möchtest, geht's ab 02:00 Min mit dem Vergleich los:


      Cheers Mike
      Silence is golden, duct tape is silver
    • Bitte um Ratschlag - Klingenform/Größe/Gewicht

      :D lustiges Intro von dir.
      Ich habe heute morgen mich überwunden und das Lionsteel M3 getestet.
      Jetzt bleibt es bei mir!

      -> Gespaltet (10cm d. Stamm), gehackt, aus dem Stamm ein Pflog geschnitzt,einen Löffel geschnitzt, Papier dünne Streifen vom Holz abgetragen usw... und ziemlich zügig und problemlos. Zuhause konnte ich danach auch noch Papier leicht schneiden.

      Also bin positiv überrascht! :)

      Das zusammen mit der Gerber Double Joint Säge und dem BK14 ergibt ein tolles Team!

      Vieleicht mache ich mal bei Lust und Laune ein kurzes Review dazu und poste die Bilder von heut morgen,

      Beste Grüße