Essbare Wildpflanzen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Essbare Wildpflanzen

      Essbare Wildpflanzen,
      Steffen Guido Fleischhauer
      Jürgen Guthmann
      Roland Spiegelberger
      ISBN 978-3-03800-335-9
      12. Auflage, 2012
      200 Arten bestimmen und verwenden

      Im Buchladen zufällig entdeckt. Ein schönes, übersichtliches Taschenbuch. Hier sind 200 Pflanzarten aufgeführt mit Fotos und Zeichnungen. Interessant ist vor allem eine Beschreibung des Geschmacks sowie Hinweise zur Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen. Die unterschiedliche Nutzung von Blättern und Samen ist ausführlich beschrieben. Auch interessant ist die Verwendung von Rinden und Kambium(dabei wird darauf hingewiesen, dass nur das Kambium von durch Fällung oder Schnitt abfallenden Baumteilen genutzt werden sollte).

      Ganz nützlich ist auch eine Tabelle zur Erntezeit essbarer Wildpflanzen.


      Das Buch gefällt mir sehr gut und passt hervorragend in die großen Jackentasche oder Rucksack. Kann ich gut empfehlen.
      Bilder
      Silence is golden, duct tape is silver

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MacGyver ()

    • Essbare Wildpflanzen

      Jop, habe das Buch auch und finde es sehr gut.

      Ein allgemeines Problem bei Pflanzenbüchern finde ich aber, dass teilweise die Verwendungen bei manchen Pflanzen nicht übereinstimmen mit denen in anderen Büchern beschriebenen, hat aber mit diesem Buch an sich nichts zu tun. Folglich ist man sich manchmal unsicher, was man nun glauben soll :/

      -> nonetheless klare Empfehlung auch von mir. Jedoch mit der Anmerkung, dass natürlich der Schwerpunkt bei den Verwendungen auf die Indoorküche gelegt ist und nur die optimalsten Zeiträume der Verwendung beschreibt und nicht wie bei vielen Pflanzen möglich, ganzjährige Verwendung.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Essbare Wildpflanzen

      "Blumenfreund" schrieb:

      Ein allgemeines Problem bei Pflanzenbüchern finde ich aber, dass teilweise die Verwendungen bei manchen Pflanzen nicht übereinstimmen mit denen in anderen Büchern beschriebenen, hat aber mit diesem Buch an sich nichts zu tun. Folglich ist man sich manchmal unsicher, was man nun glauben soll :/

      -> nonetheless klare Empfehlung auch von mir. Jedoch mit der Anmerkung, dass natürlich der Schwerpunkt bei den Verwendungen auf die Indoorküche gelegt ist und nur die optimalsten Zeiträume der Verwendung beschreibt und nicht wie bei vielen Pflanzen möglich, ganzjährige Verwendung.


      Deshalb die Devise: probieren, probieren und probieren... So lange die Pflanze nicht giftig ist! (Mit einem Aronstabblatt habe ich böse Erfahrungen gemacht, und Zunge und Gaumen dabei verbrennt... :oops: )
      Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt, die Fundstellen von Pflanzen wie z.B. Engelwurz, oder Klette im Frühjahr und im Sommer mit einem geschnitzten Stecken zu markieren und die Fundstelle vorzumerken und zu dokumentieren. Somit finde ich Wurzeln und Rhizomen auch im Herbst und Winter. Auch gut zu merken, ist wo gewöhnlich und häufig vorkommende Pflanzen wie z.B. Löwenzahn, wilde Möhre und Brennessel wachsen. Dort bekommt man im Herbst und Winter auch schmackhafte Wurzeln.
      Silence is golden, duct tape is silver
    • Essbare Wildpflanzen

      Bin auch mit diesem Buch unterwegs. In letzter Zeit ist aber das Buch von Johannes Vogel zu meinem Bestseller geworden. Ist einfach irgendwie umfangreicher und wenn man die Hinweise beachtet, findet man weltweit deutlich mehr als 200 essbare Wildpflanzen. Titel: Pflanzliche Notnahrung - Survivalwissen für Extremsituationen.
      Wer sich in die Natur begibt, der lernt beim allerbesten Meister! (Erwin Thoma)
    • Essbare Wildpflanzen

      Bei solchen Büchern habe ich oft das Gefühl, die schreiben mit Absicht unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten rein. So kommt man vielleicht ins Zweifeln und lässt es. FÜr mich völlig unverständlich. Aber ich habe auch schon immer wieder Aussagen entdeckt, die völliger Quark sind und teilweise auch -wenn auch "nur"- mit nem ungesunden Durchfall enden können.

      Aber für eine schnelle Bestimmung unterwegs taugt das Buch schon :)

      PS: Für zu Hause kann ich das "dicke" vom Fleischhauer empfehlen: Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen 978-3855028894
      Ist zwar nach bot. Namen geordnet, aber es gibt viel mehr Verwendungsmöglichkeiten aufgelistet. Ist halt auf Grund der Größe nichts zum mitnehmen.
      Wichtig: Den Bestimmungsteil sollte man hierbei aber sicher drauf haben, denn den gibt es hier nicht! So sind auch die Pflanzen nach botanischen Namen geordnet. Es gibt aber ein Register hinten ;)
      "Wer sich mit der Natur verträgt, dem tut sie nichts"
      ---Aus welchem Material wird der Sarg des Waldes sein???---
    • Essbare Wildpflanzen

      Also ich finde das Buch von Johannes Vogel auch sehr gut und nach dem "studieren" des Buches, wie er sagt, kann man wirklich ziemlich viele Pflanzen als essbar oder ungeniesbar einstufen ohne immer wieder in einem Bestimmungsbuch nachzuschlagen!
      Beste Grüße
      Waldstreuner
    • Essbare Wildpflanzen

      Klar das stimmt schon, schlecht ist das Buch von Johannes auch nicht :)
      Was ein guter Richtwert ist -ähnlich wie "Don't eat yellow snow" ist keine Pflanzen mit weißen Milchsaft. Sind nahezu alle giftig. Löwenzahn ist da keine Ausnahme, aber da sind es hauptsächlich die Stiele der Blüten. Blätter gehen im Frühjahr ohne bedenken.
      "Wer sich mit der Natur verträgt, dem tut sie nichts"
      ---Aus welchem Material wird der Sarg des Waldes sein???---
    • Essbare Wildpflanzen

      Obwohl ich die meisten Pflanzenfamilien mit Bestimmungsmerkmalen auswendig kenne(Uni) und Joe Vogel diese als "essbar" ausgibt, riskiere ich es dennoch nicht, da es immer wieder Ausnahmen gibt, worauf er auch hinweist(oder man vertut sich mal?!). Ich greife daher nur auf Pflanzen zurück, welche ich 100% in mehreren Büchern studiert habe. Was nicht eindeutig ist, lasse ich die Finger von :D
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Essbare Wildpflanzen

      "Blumenfreund" schrieb:

      Ich greife daher nur auf Pflanzen zurück, welche ich 100% in mehreren Büchern studiert habe. Was nicht eindeutig ist, lasse ich die Finger von :D

      Das ist soweit garnicht verkehrt.
      Früher wurde oft behauptet, wenn nicht bitter, dann auch nicht giftig. Das gilt natürlich überhaupt nicht.
      Tollkirschen schmecken super... nur wird einem nach ein paar so kooomisch....
      "Wer sich mit der Natur verträgt, dem tut sie nichts"
      ---Aus welchem Material wird der Sarg des Waldes sein???---