Langlebiger und dichter Shelter

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    • Langlebiger und dichter Shelter

      Ich wollte mir einen shelter bauen den ich über mehrere jahre nutzen kann.
      Ist das überhaubt möglich und wie mache ich das am besten ?
      Für ein bis zwei nächte hab ich welche gebaut ist auch kein thema , aber über jahre :roll:
      survive the life

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jack Frost ()

    • laglebiger und dichter shelter

      Ja das ist möglich! Ich war gestern um Wakd und habe die Bude gesucht, die ich vor 4 Jahren zusammen mit einem Freund gebaut habe. Sie war noch begehbar. Aber lange wird sie nicht mehr da sein, da schon alles drumherum gefällt wurden ist. Ich wünsche die viel Spaß und Glück.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • laglebiger und dichter shelter

      Einen großen Ast an einen Baum lehnen, dann legst du nicht die Stöcker drüber als Wand/Dach, sindern flechtest du. Ich würde dann eine Kunststoffplane drüberlegen und dann nochmal ein geflecht. Dann würde ich Tannen dran festschnüren.

      Aber vergiss nicht, wenn du das Teil nicht mehr brauchst, die Plastikplane mmitzunehmen.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • langlebiger und dichter shelter

      Oder du gräbst ein Loch, 3-4 Meter im Durchmesser und so 1,80m (je nach dem wie groß du bist) Tiefe. Dabei musst du nicht die ganzen 1.80 graben, denn du kannst die ausgehobene Erde als Wall ringsum aufschütten. Davor solltest du aber das Loch mit etwa armdicken Stöcken umzäunen. damit die Erde nicht nach innen fallen kann. Dann kommt eine große Palette als Raumteiler rein. Tür reinsägen. Danach den Boden mit einer dicken Schicht Sägespäne bedecken. Als Dach machst du erst ein bis zwei Lagen Maschendrahtzaun drauf, dann flechtest du Stöcke ein. Evtl. ein Tarp drauf und, oder Moos. Fertig.

      Is deinitiv ein bisserl Grabarbeit, aber machbar. Hat bei uns 4 Wochen der Sommerferien in Anspruch genommen. Wir waren damals so 4-5 Kinder alle um die 10 Jahre alt :mrgreen: ich muss allerdings dazu sagen dass wir fürs das Loch einen kleinen Vorteil hatten. Es war nämlich schon eine große Mulde vorhanden weil die Amis im zWK da eine MG-Stellung gebuddelt hatten.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • langlebiger und dichter shelter

      Du kannst ein Fünfeck aus Ästen ca 1.50m über dem Boden formen, dann viele Äste schräg dagegen legen und viele Blätter drauf. Dann hast du in der Mitte ein Loch wo Rauch abziehen kann.

      Ray Mears hat ein sehr gutes Video dazu gemacht. Such einfach bei Youtube nach "ray mears woodland shelter".
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • langlebiger und dichter shelter

      "Bift" schrieb:

      Du kannst ein Fünfeck aus Ästen ca 1.50m über dem Boden formen, dann viele Äste schräg dagegen legen und viele Blätter drauf. Dann hast du in der Mitte ein Loch wo Rauch abziehen kann.

      Ray Mears hat ein sehr gutes Video dazu gemacht. Such einfach bei Youtube nach "ray mears woodland shelter".


      Hab da auch n Bild dazu!


      Hoffe, das hilft weiter!
      Bilder
    • langlebiger und dichter shelter

      Nein, da dringt kein Wasser ein, dafür hat man ein Dach. Das Bisschen das bei Herbstregen evtl. eindringen könnte nimmt der Boden auf. Uns hat das Ding mehrere Jahre rießen Spaß gemacht und wir haben oft drin übernachtet außer im Winter nicht.
      Ausserdem kann ich nicht verstehen warum sich hier die Leute so arg über Plastikplanen aufregen. Natürlich nehm ich meinen Müll wieder heim, aber wenn die Plane als fester Bestandteil einer Behausung dient, finde ich das voll ok. Allerdings sollte man natürlich den Shelter auch regelmäßig benutzen und nach dem Rechten sehen. Die Plane wieder mitnehmen wenn man abbaut. Unsere Jäger hier karren auch tonnenweise die Tarnnetze in Wald um ihre Hochstände zu tarnen. Ausserdem baust du den von mir genannten Sheltertyp auch nicht in Nachbars Garten auf. Man frägt um Erlaubnis oder hat evtl. ein eigenes Waldstück. Komischerweise beschreiben hier immer wieder Leute wie sie sich Shelter bauen und Äste und zweige abschneiden, dann noch die Fichtenzweige Matratze usw. oft nur für eine Nacht. Das ist dann ok? Plastikplane kann man entfernen, abgeschnittene Zweige dauern Jahre bis sie nachwachsen.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • langlebiger und dichter shelter

      "Himbeer-Toni" schrieb:

      Nein, da dringt kein Wasser ein, dafür hat man ein Dach. Das Bisschen das bei Herbstregen evtl. eindringen könnte nimmt der Boden auf. Uns hat das Ding mehrere Jahre rießen Spaß gemacht und wir haben oft drin übernachtet außer im Winter nicht.
      Ausserdem kann ich nicht verstehen warum sich hier die Leute so arg über Plastikplanen aufregen. Natürlich nehm ich meinen Müll wieder heim, aber wenn die Plane als fester Bestandteil einer Behausung dient, finde ich das voll ok. Allerdings sollte man natürlich den Shelter auch regelmäßig benutzen und nach dem Rechten sehen. Die Plane wieder mitnehmen wenn man abbaut. Unsere Jäger hier karren auch tonnenweise die Tarnnetze in Wald um ihre Hochstände zu tarnen. Ausserdem baust du den von mir genannten Sheltertyp auch nicht in Nachbars Garten auf. Man frägt um Erlaubnis oder hat evtl. ein eigenes Waldstück. Komischerweise beschreiben hier immer wieder Leute wie sie sich Shelter bauen und Äste und zweige abschneiden, dann noch die Fichtenzweige Matratze usw. oft nur für eine Nacht. Das ist dann ok? Plastikplane kann man entfernen, abgeschnittene Zweige dauern Jahre bis sie nachwachsen.


      Der Jäger zahlt ja auch dafür dass er dort jagen und Unterstände bauen darf, das ist ja dann sein Revier. Das ist also kein Argument irgendwelchen Müll in den Wald zu tragen.

      Dass Kinder(!) im Wald hütten bauen ist ganz normal, das haben wir als Kinder auch getan, aber irgendwann sollte man doch auch merken dass das nicht gerade toll ist. Wenn ich im Wald jede hundert Meter Überreste von einem Naturshelter antreffe finde ich das schon nicht sehr prickelnd, geschweige denn wenn dort auch noch irgendwelche unnatürliche Materialien rumliegen. Ich geh ja in die Natur weil ich die Natur sehen und erleben möchte, so gut sie uns noch erhalten blieb.

      Wer so auf Buden bauen steht kann sich ja gerne einen Schrebergarten oder ein eigenes Waldstück pachten und da aus Paletten und Maschendraht irgendwelche Schrotthaufen zusammen zimmern, aber einfach im Wald ist das halt nunmal nicht gerade die feine englische Art.

      Warum soll denn Bitteschön die Plane als Bestandteil einer Behausung okay sein? Die permanente Behausung an sich ist schon nicht okay, umso weniger ist es irgendwelcher Plastikmüll.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Langlebiger und dichter Shelter

      Wenn man mit dieser low impact Bushcraft Philosophie in den Wald geht, ist das schon ok und auch umsetzbar. Man braucht keinen lebenden Baum verletzen, um einen shelter zu bauen! Es gibt immer Sturmschäden oder im Winter Reste von Forstarbeiten, auf die man zurück greifen kann. Die Leave no Trace Philosophie ist auch ok, aber wenn man ne Zeitlang an einem Ort ist, und den benutzt, kommen da auch keine Tiere hin! Das riecht dann zu stark nach Mensch! Man kann den Effekt sogar noch verstärken, indem man Haare verstreut und so..., aber wenn man fertig ist, baut man alles wieder ab!
      Weil irgendwann verfliegt der Menschengeruch und die Tiere benutzen halt auch jeden Schutz den sie finden können! Ob das jetzt n hohler Baum ist oder das Gerippe von einem 3 Jahre alten Shelter, ist dem Tier egal! Das mit dem Erdshelter und dem toten Igel ist einfach nur traurig! Daran sieht man mal wieder, wie wichtig das hier im Forum ist... ! Es sind immer diese Kleinigkeiten vorauf es im Bushcraft ankommt! Deswegen finde ich es auch gut, wenn hier alles gefragt werden kann.
    • langlebiger und dichter shelter

      "Gerome" schrieb:

      "Himbeer-Toni" schrieb:

      Nein, da dringt kein Wasser ein, dafür hat man ein Dach. Das Bisschen das bei Herbstregen evtl. eindringen könnte nimmt der Boden auf. Uns hat das Ding mehrere Jahre rießen Spaß gemacht und wir haben oft drin übernachtet außer im Winter nicht.
      Ausserdem kann ich nicht verstehen warum sich hier die Leute so arg über Plastikplanen aufregen. Natürlich nehm ich meinen Müll wieder heim, aber wenn die Plane als fester Bestandteil einer Behausung dient, finde ich das voll ok. Allerdings sollte man natürlich den Shelter auch regelmäßig benutzen und nach dem Rechten sehen. Die Plane wieder mitnehmen wenn man abbaut. Unsere Jäger hier karren auch tonnenweise die Tarnnetze in Wald um ihre Hochstände zu tarnen. Ausserdem baust du den von mir genannten Sheltertyp auch nicht in Nachbars Garten auf. Man frägt um Erlaubnis oder hat evtl. ein eigenes Waldstück. Komischerweise beschreiben hier immer wieder Leute wie sie sich Shelter bauen und Äste und zweige abschneiden, dann noch die Fichtenzweige Matratze usw. oft nur für eine Nacht. Das ist dann ok? Plastikplane kann man entfernen, abgeschnittene Zweige dauern Jahre bis sie nachwachsen.


      Der Jäger zahlt ja auch dafür dass er dort jagen und Unterstände bauen darf, das ist ja dann sein Revier. Das ist also kein Argument irgendwelchen Müll in den Wald zu tragen.

      Dass Kinder(!) im Wald hütten bauen ist ganz normal, das haben wir als Kinder auch getan, aber irgendwann sollte man doch auch merken dass das nicht gerade toll ist. Wenn ich im Wald jede hundert Meter Überreste von einem Naturshelter antreffe finde ich das schon nicht sehr prickelnd, geschweige denn wenn dort auch noch irgendwelche unnatürliche Materialien rumliegen. Ich geh ja in die Natur weil ich die Natur sehen und erleben möchte, so gut sie uns noch erhalten blieb.

      Wer so auf Buden bauen steht kann sich ja gerne einen Schrebergarten oder ein eigenes Waldstück pachten und da aus Paletten und Maschendraht irgendwelche Schrotthaufen zusammen zimmern, aber einfach im Wald ist das halt nunmal nicht gerade die feine englische Art.

      Warum soll denn Bitteschön die Plane als Bestandteil einer Behausung okay sein? Die permanente Behausung an sich ist schon nicht okay, umso weniger ist es irgendwelcher Plastikmüll.

      der wald gehört meinem Schwiegervater und da ich dort oft unterwegs bin sollte er laglebig sein !!!
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    • langlebiger und dichter shelter

      "Jack Frost" schrieb:


      der wald gehört meinem Schwiegervater und da ich dort oft unterwegs bin sollte er laglebig sein !!!


      Wenn schon mal auszuschließen ist, daß Dir der Waldbesitzer nicht die Ohren langziehen wird, könnte das ja auch etwas weniger unauffällig ausfallen. Zum Beispiel halb ober- und halb unterirdisch. Der Eingang ließe sich sogar wildfreundlich entschärfen indem man ihn quasi behindertengerecht als Rampe in die Grube gräbt. Und/oder das oben als Abbildung schon eingestellte Rund-Shelter in zwei unterschiedlich großen Halbkreisen oder als einfache Spirale anlegt. Wenn die Wände hoch und schräg genug sind, ist da zum Biwakieren genug Platz rundherum. Und durch die offene Mitte zieht der Rauch der zentralen Feuerstelle senkrecht ab. Wie er das bei jeder Jurte und jedem Tipi auch tut.

      Damit Regen den Boden einer Lagerstätte auf der windabgewandten Seite erreicht, müßte er ja auch unterhalb der Oberkante der Schrägwände noch vom Wind verweht werden. Das wird er aber nicht, weil da ja die im Wind stehende Wand auf der anderen Seite im Weg ist. Deshalb weht's ihn nur noch ein paar Zentimeter unter's Dach und das war's dann.

      Und wenn das eh was größeres und stabileres werden soll, kannst Du wohl auch auf die schon zuvor verrissene Plane verzichten. Dünne Zweige waagrecht zwischen die Dachbohlen geflochten, danach rundum von unten nach oben mit Laub und Moospolstern aufschütten bzw. belegen. Zum Schluß diese Matte noch mal mit senkrecht aufgelegten Zweigen fixieren. Durch das "von unten nach oben" liegen die Blätter und Moospolster schon dachziegelartig übereinander und bilden damit eine weitgehend wasserdichte erste Schicht. Und wenn Du das ganze regelmäßig von außen ausbesserst, kann die so zusammengetragene Flora auf deinem Dauer-Shelter sogar zu einem Grasdach zusammenwachsen. Und je dichter das unterste Trägerflechtwerk ist, desto dichter und langlebiger ist das Steildach. Kann übrigens auch Schneelast ganz gut ab, weil sich auf einer Schräge über 45° nichts großartig auftürmt ohne zu rutschen.