BOB zusammenstellen - diverse Fragen

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    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Nabend ihr Hübschen,

      ich bin gerade dabei mir einen Bug Out Bag zusammen zu stellen, und mir kamen eine Menge Fragen und Überlegungen dazu auf die ich gerne mit euch teilen und eure Ratschläge dazu aufsuchen möchte.

      Ich freue mich natürlich grundsätzlich über Antworten, aber ich würde euch bitten soweit es geht eure Antworten zu begründen damit ich das auch nachvollziehen und mit in die Überlegung einsteigen kann.

      Los gehts:

      1) Für wie lange soll man den BOB planen?

      Aktuell habe ich mich für "auf unbestimmte Dauer" entschieden. Man sagt ja immer dass die 72 ersten Stunden die prekärsten seien, und dass man wenn man die übersteht gute Chancen hat, aber ich verstehe das nicht so ganz. Es gibt sogar Leute die kein Wasser einpacken mit dieser Begründung, und weil man ja bis zu 3 Tage ohne kann, aber was bringt es denn wenn ich die 3 ersten Tage überstehe und danach draufgehe?

      Die gleiche Frage kann man sich im Bezug auf die Hygiene stellen. Natürlich stirbt man nicht gleich wenn man sich ein paar Tage nicht wascht usw, aber wenn es dann doch länger dauert wäre es natürlich nicht schlecht Infektionen usw zu vermeiden. Was denkt ihr dau?

      2) Welche Nahrung?

      Auf welche Lebensmittel setzt ihr? Trekking-Kekse und BP5 und ähnliches Zeug hat natürlich ein sehr gutes Gewicht-Kalorien Verhältnis, aber nach ein paar Tagen wäre irgendein Fertiggericht wohl auch ganz schön, auch wenn es nicht soviel Nährstoffe bringt, oder?

      Wieviel Wasser nehmt ihr mit? Wie trefft ihr den Kompromiss zwischen "mitnehmen und mehr Gewicht in Kauf nehmen" und "leichter unterwegs sein und sich auf Improvisation verlassen"?

      3) Welches Kochsystem?

      Auch wenn man prinzipiell nur auf BP5 oder sowas setzt wäre ein Kochsystem natürlich nicht von Nachteil, sei es nur um Wasser abzukochen, oder Wasser zu erwärmen um sich selbst aufzuwärmen usw. Auch wenn man unterwegs irgendwas aufgabeln kann was man kochen kann ist ein Kocher natürlich sehr sinnvoll, vom Aufwärmen an der Flamme mal ganz abgesehn.

      Nun bieten sich natürlich diverse Kochsysteme an:

      1. Der Esbit-Kocher: Der ist natürlich sehr kompakt und relativ leicht, aber leider nur so lange nutzbar wie man Tabletten hat. Sind die erstmal alle bekommt man wohl nur mit sehr viel Glück Nachschub. Wenn man strikt für 3 Tage oder so plant mMn sinnvoll, aber das wars dann auch.

      2. Spiritusbrenner: Relativ unkompliziert und leicht, und man hat den Vorteil dass man im Notfall relativ viele alternative Brennstoffe finden kann (Benzin, Waschbenzin, Alkohol allgemein, Verdünner usw). Je nach Brennstoff riecht man das aber im urbanen Bereich auch noch bis um die Ecke. Leider ist die Energieausbeute nicht so hoch wie z.B. bei Gas wo man sein Wasser in Minuten abgekocht hat, was auch bedeutet dass man sich nicht lange an einem Ort aufhalten muss.

      3. Gasbrenner: Vorteile habe ich ja schon oben genannt, neben Spiritus auch noch relativ gut Ersatz verfügbar (je nach Kartuschentyp). Sehr hohe Energie. Leider relativ schwer und voluminös die Kartuschen von vornherein mitzunehmen, und wenn man keine mehr findet ist Schluss.

      4. Holz (Hobo usw): Holz findet man natürlich im Wald immer, wenn die Witterungsumstände auch erschwert werden können. Hat aber den Nachteil dass man es sehr weit riechen kann, und dass man im urbanen Bereich nicht unbedingt überall Holz findet ohne dass man sich lange an einem Ort aufhalten muss um etwas zu zerstören oder so. Davon abgesehn ist aber dem Holzhobo praktisch kein Ende gesetzt, und wenn alle Brennstoffe schon lange aufgebraucht sind findet man vllt. doch noch irgendwo etwas Holz.

      Habe ich ein Kochsystem vergessen? Hat sich bei mir ein Denkfehler eingeschlichen? Wie würdet ihr euch denn entscheiden?

      4) Auf welches Kochgeschirr setzen?

      Reicht ein Canteen Cup oder nehmt ihr doch lieber ein Trekkinggeschirr mit? Geht ihr davon aus dass ihr eh kaum was zum Aufwärmen haben werdet oder nehmt ihr lieber ein halbwegs ordentliches und umfangreicheres Geschirr mit um so gut und so hygienisch wie möglich an ein ordentliches Essen zu kommen wenn es dann geht?

      5) Wieviel Schlafkomfort?

      Geht man mal davon aus dass man länger unterwegs sein könnte wird der Schlaf wohl irgendwann zum Problem. Die Angst überfallen, beklaut oder entdeckt zu werden macht es einem (wenn man alleine ist noch mehr) fast unmöglich ein Auge zu zu machen.

      Nun kann man darauf auf 2 Weisen reagieren:

      1. Schlaf ist mir egal da ich eh keinen bekommen werde. Demnach nimmt man dann auch kaum Schlafzeug usw mit da man es als unnötigen Balast ansieht, zu aufwändig und nicht lohnenswert.

      2. Wenn ich schon wenig Schlaf bekomme soll der so erholsam wie möglich sein. Demnach nimmt man dann soviel Schlafzeug mit (Sack, Matte, evtl. Kissen usw) dass man wenn man dann mal die Gelegenheit hat auch so erholsam wie möglich schlafen kann damit man danach wieder so fit wie möglich ist.

      Wie seht ihr das?

      6) Selbstverteidigung?

      Bitte an dieser Stelle keine Diskussion über Schusswaffen!

      Auf welche Waffen setzt ihr? Messer? Machete? Armbrust? Pfefferspray? Schlagstock? Elektroshocker? Klappspaten?

      7) Dokumente

      Wie nehmt ihr eure persönlichen Dokumente (Ausweis, Impfpass, Diplome, usw) mit? Einfach als Kopien und auf einem USB-Stick? Oder doch lieber verschlüsselt? Es kann natürlich von Vorteil sein seine Identität beweisen zu können, aber es könnte ja auch von Nachteil sein, oder was denkt ihr?

      8) Ausrüstung am Rucksack

      Ausrüstung am Rucksack (vom Messer über Mole-Pouches usw) ist im Normalfall ja relativ nützlich. Alles ist schnell zugänglich und griffbereit. In einer Notsituation ist auch das grosse Messer natürlich direkt bei Hand usw...

      Doch der Nachteil ist dass man direkt für Fremde entweder gefährlich aussieht, und auch dass diese sehen "bei dem gibt es was zu holen". Da man Konflikten natürlich grundsätzlich aus dem Weg gehen möchte sollte klar sein. Es hängt natürlich auch von der persönlichen Erscheinung ab ob man - mit Ausrüstung und Waffen behangen - eher für Andere gefährlich aussieht oder als leichtes Opfer gesehn wird, aber eine allgemeine Richtlinie müsste doch trotzdem auszumachen sein, oder?

      Nehmt ihr die Gefahr in Kauf um im Gegenzug auch schnell alles griffbereit zu haben? Oder hofft ihr dass ihr wenn ihr unscheinbar rumlauft nicht in Bedrängnis geraten werdet? Denn wenn es doch dazu kommt nützt die Machete im Rucksack natürlich nicht so viel...


      WICHTIG: An alle Schlaumeier die eh alles besser wissen und für die die ganzen Fragen Schwachsinn sind, ein BOB eh Schwachsinn ist, und die der Meinung sind man kann auch ohne Ausrüstung: niemand kann euch verbieten Kommentare die nicht konstruktiv sind zu schreiben, aber wenigstens eine ordentliche Begründung sollte doch dann Bitte drin sein ;)

      Ich freue mich auf ein paar neue Ideen und Antworten
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Abend Gerome

      Ich habe mich das letzte Jahr immer wieder mal mit den Thema BOB beschäftigt und hoffe dir weiterzuhelfen. Ich habe bis jetzt nur ein BOB zuammengestellt und sehe mich in den Bereichen Survival/Bushcraft als Anfänger. Wenn ich etwas fälschlicher Weise kritisiere dann geschiet das aus unerfahrenheit. Ich werde immer wieder bezüge auf mein BOB machen, nicht um dafür zu werben sondern als beispiel un die Bewegründe zur bestimmten Aussagen zu veranschaulichen.

      Zu 1)

      "Gerome" schrieb:


      1) Für wie lange soll man den BOB planen?

      Aktuell habe ich mich für "auf unbestimmte Dauer" entschieden. Man sagt ja immer dass die 72 ersten Stunden die prekärsten seien, und dass man wenn man die übersteht gute Chancen hat, aber ich verstehe das nicht so ganz. Es gibt sogar Leute die kein Wasser einpacken mit dieser Begründung, und weil man ja bis zu 3 Tage ohne kann, aber was bringt es denn wenn ich die 3 ersten Tage überstehe und danach draufgehe?

      Die gleiche Frage kann man sich im Bezug auf die Hygiene stellen. Natürlich stirbt man nicht gleich wenn man sich ein paar Tage nicht wascht usw, aber wenn es dann doch länger dauert wäre es natürlich nicht schlecht Infektionen usw zu vermeiden. Was denkt ihr dau?


      Ich denke es ist wichtig vorher zu entscheiden für wie lange man mit den BOB drausen auskommen soll. Wenn man zb. für nur 72h plant kann man vieles an Ausrüstung einsparen oder einmalartikel verwenden die meisten leichter und billger sind
      (zb esbit kocher:
      Sie sind klein, leicht, preiswert ideal für ein paar tage, aber danach ist das verhältnis zwichen gewicht der Espittbl und den Brennwert zu schlecht. Wenn der Espit ausgeht ist er nicht mehr zu gebrauchen).

      Der Begriff auf unbestimmte Dauer ist mir zu schwammig, ich kann daran nicht einschätzen, wie lange du planst mit deindein BOB auszukommen. Viel wichtiger finde ich, musst du dich fragen aus welchen Gründen du den Bob in ernstfall benutzt und in welche Gegend du vorhast zu ziehen(Wildnis,Urban,Stadt). Oder generell wie sieht dein Notfallplan aus. zb. ich bin zuhause und erfahre das eine Katastrophe kurz bevorsteht. ich schnappe mein BOB von Haken und versuche a: In die Wildnis/Wald zu gehen um dort auszuharen
      b: Ich habe ein bestimmten Zielort den ich mit Auto/Fahrrad/Zu Fuß erreichen möchte.

      Ich gehe davon aus das du länger als eine Woche vorhast zu überstehen(das macht es mir leichter, weil ich mein Bob für eine Woche geplant habe^^). Je länger du draußen planst zu bleiben desto robuster und wiederverwertbarer muss die Ausrüstung sein.

      Die erste und und mit einer wichtigsten Entscheidung ist die Wahl des Rucksacks. Da gibt es für mich 2 Kategorien.
      Bis ca 30l.
      Den Vorteil darin sehe ich das sie nicht auffallen. Man kann sie ohne probleme auch mit in die Arbeit nehmen ohne das sich jemdand wundert warum man ein Rucksack dabei hat. (Deswegen hatte ich mein EDC/BOBlight genannt). Dadurch das man ihn auch mal im Alltag dabei hat, erhöht sich die Change bei einer Katastrophe, ihn immer parat zu haben ohne ihn erst zu Hause abzuholen.
      Auch ist die Beweglichkeit besser, man kann darin besser rennen und durch dickgicht gehen und durch den begrenzten Platzangebot ist der Rucksack leichter.

      Der Einzige große Nachteil ist, das man nicht so viele ausrüstung/Vorrätte mitnehmen kann. Und womöglich auf auf wichtige Ausrüstung verrzichten muss.zb. Schlafsack und Isoamtte
      Ich denke die kleine Rucksack ist gut geeignet wenn man nur ca 1 Woche lang ausharren möchte oder man schnell zu Fuß ein anderen Sicheren Ort erreichen möchte.

      Über 30l Wenn man plant längerfristig in Wildnis zu gehen kommt man an ein großen Rucksack nicht herum. Durch derren großes Volummen kann man vieles erdenkliche Gear und Vorräte einpacken solange man es schleppen kann. Und man muss die Ausrüstung nicht aussen befestigen und ist damit vor witterung geschhützt.(zb. schlafsack).
      Der Nachteil ist das der BOB schwerer wird und man in seiner beweglichkeit eingeschränkt ist. Auch verleitet viel Platz unnütze Dinge noch reinzupacken "weil man die bestimmt irgendwann brauchen kann". So geht es mir öfters^^.

      Hygiene:

      Ich denke man sollte das mitnehmen was man auch in Alltag benutzt.Zahnbürste, Seife, Waschlappen/Handtuch, Toilettenpapier/Tempos.

      Zu 2) Nahrung:

      "Gerome" schrieb:


      2) Welche Nahrung?

      Auf welche Lebensmittel setzt ihr? Trekking-Kekse und BP5 und ähnliches Zeug hat natürlich ein sehr gutes Gewicht-Kalorien Verhältnis, aber nach ein paar Tagen wäre irgendein Fertiggericht wohl auch ganz schön, auch wenn es nicht soviel Nährstoffe bringt, oder?

      Wieviel Wasser nehmt ihr mit? Wie trefft ihr den Kompromiss zwischen "mitnehmen und mehr Gewicht in Kauf nehmen" und "leichter unterwegs sein und sich auf Improvisation verlassen"?



      Ich halte BP5 als Grundlange ideal. Mehr Kalorien/Gewicht in den Packmass noch dazu mit den langen Haltbarkeitsdatum findet man nicht. Auserdem sind sie eingeschweist und somit wasserdicht verpackt. Aber nur BP5 ist mir zu öde deswegen würde ich noch Schokolade oder sowas einpacken.(ich habe bei mir eine Pck fertiggericht dabei als Belohnung und anreiz). Suppenwürfel sind auch gut um gerichte zu strecken oder gefundes Essen schmackhaft zu machen. Es gibt nichts besseres am Morgen/Abend eine Tasse heißen Tee zu trinken. Wenn du dich dafür entscheidest würde ich zu Salbeitee oder anderen Medizinischen Teesorten greifen die Erkältungs udn Entzünden lindern.

      Wasser:

      Ich finde wichtiger als die Frage, wie viel liter nehme ich mit, ist wieviel Wasser kann ich transportieren und wie gewinne ich Trinkwasser.
      zb.
      Ich habe 1l in meiner Nagelne mit. Zusätlich könnte ich noch 5 liter in ein Wassersack transportieren zum Duschen/Waschen oder Kochen.

      Zur Trinkwassergewinnung kommt man um ein Wasserfilter nicht rum. Man könnte zwar das Wasser abkochen aber der Zeitaufwand wäre enorm. Man kann da entscheiden zwischen chemische (wasserentkeimunstableten) Wasserfilter mit Active Kohle(die als einzige auch chemische Giftstoffe filtern kann) oder welche mit Keramikfilter.
      Ich habe mich für den Katadyn Pocket entschieden wegen der robustheit und der großen Kapazität der Filter. Zusätlich habe ich ein zwichenfilter den man in bedarf mit aktive Kohle betreiben kann.
      Der Vorteil bei Keramik ist das sie eigentlich alles bis auf chemische Stoffe und Salzwasser rausfilter können. Sie filter haben eine große Kapazität. sind aber generell größer und schwerer als die Filter mit aktiv Kohle

      Die Aktive Kohle Filter haben eigentlich nur ein schweren Nachteil,dass man Verbrauchsgüter hat mit der Aktivkohle. Ist sie aus, ist der Filter so gut wie nutzlos.

      Zu 3)

      "Gerome" schrieb:



      3) Welches Kochsystem?

      Auch wenn man prinzipiell nur auf BP5 oder sowas setzt wäre ein Kochsystem natürlich nicht von Nachteil, sei es nur um Wasser abzukochen, oder Wasser zu erwärmen um sich selbst aufzuwärmen usw. Auch wenn man unterwegs irgendwas aufgabeln kann was man kochen kann ist ein Kocher natürlich sehr sinnvoll, vom Aufwärmen an der Flamme mal ganz abgesehn.

      Nun bieten sich natürlich diverse Kochsysteme an:

      1. Der Esbit-Kocher: Der ist natürlich sehr kompakt und relativ leicht, aber leider nur so lange nutzbar wie man Tabletten hat. Sind die erstmal alle bekommt man wohl nur mit sehr viel Glück Nachschub. Wenn man strikt für 3 Tage oder so plant mMn sinnvoll, aber das wars dann auch.

      2. Spiritusbrenner: Relativ unkompliziert und leicht, und man hat den Vorteil dass man im Notfall relativ viele alternative Brennstoffe finden kann (Benzin, Waschbenzin, Alkohol allgemein, Verdünner usw). Je nach Brennstoff riecht man das aber im urbanen Bereich auch noch bis um die Ecke. Leider ist die Energieausbeute nicht so hoch wie z.B. bei Gas wo man sein Wasser in Minuten abgekocht hat, was auch bedeutet dass man sich nicht lange an einem Ort aufhalten muss.

      3. Gasbrenner: Vorteile habe ich ja schon oben genannt, neben Spiritus auch noch relativ gut Ersatz verfügbar (je nach Kartuschentyp). Sehr hohe Energie. Leider relativ schwer und voluminös die Kartuschen von vornherein mitzunehmen, und wenn man keine mehr findet ist Schluss.

      4. Holz (Hobo usw): Holz findet man natürlich im Wald immer, wenn die Witterungsumstände auch erschwert werden können. Hat aber den Nachteil dass man es sehr weit riechen kann, und dass man im urbanen Bereich nicht unbedingt überall Holz findet ohne dass man sich lange an einem Ort aufhalten muss um etwas zu zerstören oder so. Davon abgesehn ist aber dem Holzhobo praktisch kein Ende gesetzt, und wenn alle Brennstoffe schon lange aufgebraucht sind findet man vllt. doch noch irgendwo etwas Holz.



      Kocher:
      Die Vorteile der einzelnen Kochsysteme hast du genannt. Beim Thema Kochsysteme habe ich auch noch keine ideale Lösung gefunden. Ich konnte mich nicht entscheiden und habe gleich alle dabei(Gas,Spriritus,Hobo).

      Zu 4)

      "Gerome" schrieb:


      4) Auf welches Kochgeschirr setzen?

      Reicht ein Canteen Cup oder nehmt ihr doch lieber ein Trekkinggeschirr mit? Geht ihr davon aus dass ihr eh kaum was zum Aufwärmen haben werdet oder nehmt ihr lieber ein halbwegs ordentliches und umfangreicheres Geschirr mit um so gut und so hygienisch wie möglich an ein ordentliches Essen zu kommen wenn es dann geht?



      Ich denke ein einfaches Trekkingeschier aus Tasse, Löffel, kleinen Topf mit Deckel/Teller/Pfanne reichen aus. Auf jedenfall solten sie nicht beschichtet sein, damit man sie auch am offenen Feuer benuzten kann.

      Zu 5)

      "Gerome" schrieb:



      5) Wieviel Schlafkomfort?

      Geht man mal davon aus dass man länger unterwegs sein könnte wird der Schlaf wohl irgendwann zum Problem. Die Angst überfallen, beklaut oder entdeckt zu werden macht es einem (wenn man alleine ist noch mehr) fast unmöglich ein Auge zu zu machen.

      Nun kann man darauf auf 2 Weisen reagieren:

      1. Schlaf ist mir egal da ich eh keinen bekommen werde. Demnach nimmt man dann auch kaum Schlafzeug usw mit da man es als unnötigen Balast ansieht, zu aufwändig und nicht lohnenswert.

      2. Wenn ich schon wenig Schlaf bekomme soll der so erholsam wie möglich sein. Demnach nimmt man dann soviel Schlafzeug mit (Sack, Matte, evtl. Kissen usw) dass man wenn man dann mal die Gelegenheit hat auch so erholsam wie möglich schlafen kann damit man danach wieder so fit wie möglich ist.

      Wie seht ihr das?



      Hier hängt es stark davon hab was man vorhat. Wenn ich längere Zeit drausen schlafen muss, sollte ein Schlafsack, Isomatte, evtl ein Tarp oder Biwacksack dabei sein. Eine ruhige, warme übernachtung finde ich wichtig um nicht krank zu werden und wieder kraft für den nächsten Tag zu haben. Wenn welche schreiben das sie je kein schlaf bekommen oder brauchen dann gehen sie von max 24-30h katastrophe aus. Für den Zeitraum brauuche ich dann aber auch kein BOB.

      Zu 6)

      "Gerome" schrieb:



      6) Selbstverteidigung?

      Bitte an dieser Stelle keine Diskussion über Schusswaffen!

      Auf welche Waffen setzt ihr? Messer? Machete? Armbrust? Pfefferspray? Schlagstock? Elektroshocker? Klappspaten?



      Natürlich wäre eine Schusswaffe als Selbstverteidigung ideal aber ich und bestimmt der großteil hier haben keine.

      Messer und Machete halte ich für gut, weil man sie leicht in Rucksack verstecken kann und man sie beim tgl Survivaln immer benötigt. Ich brauche dann nicht extra noch was zur verteidigung mitschleppen.
      Eine Armbrust ist schon cool, auch zur Jagt. Aber sie ist groß, schwer. Und jeder wird von weiten her sehen das du bewaffnet bist. Somit fällt der Einsatz den Bob auch mal in die Arbeit/Alltag mitzumehmen weg.

      Zu 7)

      "Gerome" schrieb:


      7) Dokumente

      Wie nehmt ihr eure persönlichen Dokumente (Ausweis, Impfpass, Diplome, usw) mit? Einfach als Kopien und auf einem USB-Stick? Oder doch lieber verschlüsselt? Es kann natürlich von Vorteil sein seine Identität beweisen zu können, aber es könnte ja auch von Nachteil sein, oder was denkt ihr?



      Kopien von persönlichen Dokumente würde ich schon mitnehmen. um zb. angehörige in Sammelstellen wiederzufinden oder auch um Besitzansprüche gelten zu machen. Kaufurkunde von Auto/Haus.

      Zu 8)

      "Gerome" schrieb:



      8) Ausrüstung am Rucksack

      Ausrüstung am Rucksack (vom Messer über Mole-Pouches usw) ist im Normalfall ja relativ nützlich. Alles ist schnell zugänglich und griffbereit. In einer Notsituation ist auch das grosse Messer natürlich direkt bei Hand usw...

      Doch der Nachteil ist dass man direkt für Fremde entweder gefährlich aussieht, und auch dass diese sehen "bei dem gibt es was zu holen". Da man Konflikten natürlich grundsätzlich aus dem Weg gehen möchte sollte klar sein. Es hängt natürlich auch von der persönlichen Erscheinung ab ob man - mit Ausrüstung und Waffen behangen - eher für Andere gefährlich aussieht oder als leichtes Opfer gesehn wird, aber eine allgemeine Richtlinie müsste doch trotzdem auszumachen sein, oder?

      Nehmt ihr die Gefahr in Kauf um im Gegenzug auch schnell alles griffbereit zu haben? Oder hofft ihr dass ihr wenn ihr unscheinbar rumlauft nicht in Bedrängnis geraten werdet? Denn wenn es doch dazu kommt nützt die Machete im Rucksack natürlich nicht so viel...



      Ich persönlich würde meine Waffen in Rucksack verstecken. Aus einen Grund den ich oben genannt habe, das ich ihn auch in die Arbeit nehme und damit ich keine aufmerksamkeit auf mich lenke. Ich möchte eher unscheinbar wirken. Man sollte aber das Messer so in Rucksack deponieren das man in 2 handgriffen schnell an das Messer kommt. Deswegen habe ich mich auf für ein kleinen Rucksack entschieden.

      Das wars erst mal. Ich hoffe ich konnte dir helfen.

      Gute Nacht
      Lieber vor(her)sorgen als später morden
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Servus Gerome,

      was soll der BOB wiegen ?. Wieviele Kilos bekommst Du über den Stacheldrahtzaun oder ohne Probleme durch Menschenmengen in Züger und dergleichen , was werden sie Dir alles in einem "Auffanglager" konfiszieren (Brennstoff, Taschenmesser etc.) - wenn Du überhaubt dahin willst.

      Ich würde zuerst schauen welchen BOB ich relativ Problemlos 16 Stunden Ständig auf meinem Rücken haben kann, und dann entscheiden was wirklich mit muss.
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Ich habe ein relativ grosses BOB.
      Gute 30 Kilo... :shock:

      Bitte keine Steinigung deswegen - ich habe meine Gründe und bin mir über Vor- und Nachteile von hohem Gewicht sehr wohl bewusst...

      Meine Gründe sind folgende:

      Ich hatte genug Equipment um mir was "großes" und wirklich gutes zusammenstellen zu können.
      Das BOB reicht zur Not auch für 2 Personen mit allem was dazugehört (Freundin - nicht versiert in solchen Dingen...)
      Ich wollte ein BOB, mit dem ich zur Not komplett "aussteigen" kann - also die aktuelle "Welt" wie wir sie kennen verlassen kann.

      Das mit den 72 Std. halte ich persönlich bei einem richtigen WCS für Utopie - im Gegenteil - nach 72 Std. geht das Chaos erst richtig los. Und zwar definitiv...!
      Dann ist der erste, lähmende Schock vorüber und die Ka*** fängt an zu dampfen...

      Für 72 Std. brauch ich gar nichts - ausser die Klamotten am Leib, Messer, Feuerstein und im Besten Fall etwas Leine und ne Flasche (gibts zur Not im Mülleimer an der Ecke...).

      Ich habe einen sicheren Ort an den ich gehen werde.
      Geplant ist mit Geländewagen oder Enduro.
      Von daher ist das Gewicht handelbar.
      Zur Not trag ich den Rucksack auch dort hin.
      Dauert max. 1 Tag querfeldein.
      Wenn ich da je nicht hin kann, ist meine Ausrüstung so zusammengestellt, dass ich damit das ganze Jahr über bei jeder Witterung und zur Not auch für Wochen / Monate autark leben kann. Mit allem was dazugehört.
      Und mit leben meine ich leben - nicht vegetieren oder vor mich hinsiechen...! Sondern fit und einsatzfähig sein...!
      Das ist ein grosser Unterschied... ;)
      Ausrüstung um anständige Nahrung zu besorgen ist auch dabei.
      Details lasse ich hier weg.

      Gewicht "Abwerfen" in entsprechenden Situationen kann ich relativ schnell. Das ist alles so gepackt, dass ich die 30 Kilo zur Not in 1-2min auf die Hälfte reduzieren kann und immer noch genug hab um "durchzukommen".
      Oder ich kann die 30 Kilo ruckzuck auf 2 Personen verteilen.

      Unabhängig von dem "grossen" BOB habe ich ständig - egal wo ich bin - ein kleines EDC in Reichweite mit den für mich wichtigsten Survival-Utensilien. Unter anderem Messer, Feuerstein, Lupe, Verbandsmaterial, Leine, Sekundenkleb, Wasserflasche etc.

      Auch im Auto hab ich 365 Jahre im Jahr ein "mittleres" BOB, in einem guten Rucksack. da hab ich allerdings nicht so auf Gewicht geachtet - liegt ja eh meist im Auto. Zur Not kann auch da das Gewicht getunt werden wenn es lange getragen werden muss. Und auch mit diesem BOB kann ich auf jeden Fall erst mal einige längere Zeit autark überleben...

      Das ist meine Philosophie - die muss nicht jeder teilen. Letztendlich zeigt immer erst die Praxis und der jeweilige Anwendungsfall dann definitiv, wer richtig lag.... ;)
      Zusammengefasst:
      Der der überlebt hat gewonnen...!
      Wie ist im Nachhinein meist scheissegal - Hauptsache überlebt. ;)

      Und was nie zu vergessen ist:
      Die wichtigste Ausrüstung ist immer der KOPF...! ;)
      Kopf heisst Wissen, Know-How, Instinkte, Erfahrung usw..
      Ohne das hilft einem im Ernstfall die beste Ausrüstung nichts...

      So long...

      Happy Prepping... :mrgreen:
      *Never hesitate...!*

      Es gibt immer was zu tun.. Und wenn mal
      nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so
      viel getan, dass es gut tut nichts zu tun..
      (Von mir - die andern fandens witzig. :lol: )
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Moin,
      also ich habe selber nur ein super leichtes Get-Home-Bag. Ich habe Frau und Kind , da ist man fluchttechnisch ganz schön eingeschränkt. Also ich denke Wasser ist immer wichtig, für mich gibts nichts schlimmeres als Durst und in Stress Situationen braucht der Körper noch mehr Flüssigkeit. Was mir wirklich schon oft in Bug-out-Bag Videos / Diskusionen aufgefallen ist das echt kaum einer was zum pennen mit hat, nichtmal ne Decke oder so?! Irgendwann holt sich der Körper den Schlaf den er braucht, außerdem ist man unausgeschlafen nicht leistungsfähig. Was mich noch allgemein interessiert ist, benutzt ihr eure Bug -out -Bags eigtl. Auch zum bushcraften oder so? Ich finde das ganze Zeug ganz schön teuer um nur auf den Worst Case zu warten :)
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Phuuu - schwere Frage !

      Vorsorge getroffen habe ich eigentlich schon immer. Als jungstes Kind eines Kriegsheimkehrers der mir des öfteren erzählte wie schlimm es sein kann ohne alles dazustehen und der auch immer vorbeugte kann man ja nicht anders !

      Früher zu Singlezeiten war das ja recht einfach ausser meinem Vorrat an Lebensmitteln Verbrauchsgütern und Wasser war immer mein Tourenrucksack gepackt - Verpflegung für eine Woche, Wasser für zwei Tage !
      Fluchtgepäck packt man nicht anders als einen Tourensack , wer hat packt da im Notfall Waffen und Mun. dazu umd gut ist !
      Die Fragen was für sachen fürs Fluchtgepäck gut ist --- hallo --- was ist einem auf normaler Tour wichtig ?
      Kocher - im BOB wie im Alltag gut effektiv und vielseitig !
      Biwakzeug - ja muss man auf der Flucht nicht pennen ?
      Was für Geschirr ? Na so dass man zurecht kommt!
      Nahrung ? Ja ! Essen muss man ! Normale Verpflegung für eine Woche ! Zusätzlich empfehle ich jedem - auch auf normalen Touren immer zusätzlich für zwei Tage bp5 und co als Reserve für unvorhersehbares !
      Waserfilter und Micropur gehoren genau wie ein FAK ins Touren- wie ins Fluchtgepäck

      So kann ich jeden Gegenstand aufzählen der im normalen Gepäck steckt für den BOB aufzählen!
      Mehr darf da gar nicht rein sonst trägt das auf der Flucht keiner mehr !


      Soweit zu Einzelpersonen !
      Familien können das im Grunde genauso machen und jedem seinen Sack fertig gepackt griffbereit hinzustellen.

      Oder man macht es wie ich -- ich habe einen Ausrüstungsschrank, darin befindet sich ausser der Ausrüstung ein Vorrat an allem was meine Familie für längere Zeit benötigt !
      ICE packe ich , der Situation angemessen in sehr kurzer Zeit zusammen was wir benötigen und dann ab die Post !
      Die beste Armut ist die des Geistes, denn die bekommt man als Betroffener nicht mit !
      Wissen wiegt nichts !

      Es gibt immer was zu tun... Und wenn mal nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so viel getan, dass es gut tut nichts zu tun...(Shamanironheart)
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Danke für eure Antworten. Natürlich ist es im BOB wie beim Tourenrucksack immer ein Kompromiss zwischen Komfort und Sicherheit auf der einen und Platz und Gewicht auf der anderen Seite.

      Es bringt mir nichts wenn ich flink wie ein Wiesel mit meinem 10Liter Pack durch die Gegend husche und nach ein paar Tagen völlig fertig bin, aber es bringt mir auch nichts wenn ich 30kg aufm Rücken habe und nicht mehr vom Fleck komme. Ich würde mal sagen wenn man wenig mitnehmen will sollte man einfach mal an einem WE üben ob man damit auskommen kann, und schaun ob danach die allgemeine Situation so ist dass man so noch lange weitermachen kann. Wenn man viel mitnehmen möchte sollte man halt körperlich trainieren mit dem Ding aufm Rücken, mal ein WE über damit rumrennen, ohne viel zu schlafen und so, auch kurze Passagen wirklich rennen als sein man auf der Flucht und so...

      Es wäre schön wenn wir noch ein wenig mehr auf meine Fragen eingehen könnten. Die Frage zur Nahrung, dem Kochsystem, dem Schlafzeug und den Dokumenten ist ja noch nicht viel diskutiert worden.

      Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht und mein heutiger Einkauf bei ASMC stand ganz im Zeichen vom BOB :D
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Es kommt immer drauf an, wieviel Zeit bleibt!
      - Hab ich nur ein paar Minuten?
      - Hab ich ein paar Stunden?
      - Hab ich ein paar Tage?
      Wo befinde ich mich?
      - Zuhause?!
      - Irgendwo anderst, als ich gerade sein sollte?!
      Welche Möglichkeiten des Transports hab ich?
      - Pack ich alles ins Auto?
      - Sind die Strassen verstopft?
      - Bin ich grad da, wo mein Auto ist?

      Ich könnte diese Liste jetzt so fortsetzen, aber was ich damit eigentlich ausdrücken will ist, dass man es halt einfach nicht weiss!
      Aber man will halt trotzdem irgendwie vorbereitet sein!
      Deswegen unterteilt man es in kleinere Stufen/Schritte/Szenarios!

      Mein BOB hab ich in einer wasserdichten 15 l Kunststofftonne.
      - Bin ich gerade da, wo ich sie hab, trifft sich das natürlich gut!
      - Ich hab einen Rucksack mit dem ich auch Portagen machen kann!
      - Hab ich kein Auto zur Verfügung, pack ich die Tonne auf mein Lastenrad.
      - Geht das auch nicht, trag ich sie halt selbst!

      So ne Tonne kann ich irgendwo taktisch deponieren! Ich kann sie vergraben, versenken oder einfach irgendwo rumstehen haben...,keiner würde vermuten, dass da ein BOB drin ist...!

      Geld, Unterlagen usw hab ich schon gut versteckt! Die hol ich, wenn ich sie brauch...,wenn das dann noch wichtig ist!

      Ansonsten hab ich in meinem Rucksack, dass was ich sonst auch mit hab..., Dinge die ich jeden Tag benutze und mit denen ich umgehen kann! Mein Bushcraft Set, nach den 10 C's von Dave Canterburys Survivability zusammen gestellt. Damit komm ich rum!

      Das ist meine Einstellung zu dieser BOB Sache..., hoffe das hilft weiter!:smile:
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Aye,

      hatte ich hier schon mehrfach erwähnt. Seit langen Jahren
      befinden sich bei mir ständig zwei Fluchtrucksäcke
      gepackt.
      Gepackt für den Worst Case, also reines Survival!
      Unter den Umständen, daß es unbekannt ist, wann man wieder in die Zivilsation kann.
      Untersuche 10 Fluchrucksäcke und du findest 10 versch.
      Inhalte. Weil eben jeder andere Prioritäten setzt.
      Bei mir findet man das, was ich aus meiner ureigenen Erfahrung glaube, haben zu müssen.
      Das im Detail hier aufzählen zu müssen, Heiliger Strohsack! Andere setzen andere Prioritäten.
      Viel wichtiger ist:
      - Du brauchst zwei festgelegte Fluchtrouten, die Du
      bereits begangen hast und kennst. Mit festlegtem Endpunkt natürlich. Du mußt in der Lage sein auch im
      Winter, alles zugeschneit und weiss (Wege, Pfade etc.),
      den Überblick zwecks Orientierung zu behalten.
      Dies sind nur mal zwei Beispiele. Es hängt noch mehr
      daran.
      Diesbezügliche Gedanken machen, Fluchtroute festlegen,
      ablaufen - in Etappen -.
      Die Geschichte mit der Ausrüstung, was Dir wirklich
      wichtig ist, erfährt man dann aus eigener Erfahrung.
      Wenn Du dann glaubst "ausrüstungssicher" zu sein, dann
      hier Deine Ausrüstung präsentieren/aufzählen.
      Du wirst dann mit Sicherheit Tipps zur Ergänzung oder
      Ausmusterung bekommen.
      So wird ein Schuh daraus :!: :idea:

      Mit internettem "Gute Nacht"!

      Sinclair :D
      Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
      Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
      Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Als Kochsystem würde ich einen Hobo wählen und zwar einen Holzvergaser.
      Die Vorteile liegen auf der Hand, man braucht weniger Brennstoff als bei einem normalem Hobo und die Rauchentwicklung ist auch um ein vielfaches kleiner, somit würde man auch weniger auffallen. Außerdem bekommt man damit auch noch relativ feuchte Materialien zum brennen.
      Ich habe mir vor einigen Monaten den Solo Stove zugelegt und bin begeistert! Wenn man kein Holz verwenden möchte stellt man einfach einen Spitusbrenner rein und kann somit auf zwei arten kochen.



      Zusammengebaut ist das ganze nur 11,5 cm hoch und 12 cm breit.






      Und den Trangia Spiritusbrenner bekommt man sogar im Topf auch noch unter




      Das ganze wiegt dann nichtmal 500g (ohne Spirituskocher gewogen) und den Brennstoff findet man überall.



      Also für mich der perfekte BOB Kocher ;)

      Hier noch zwei Videos wo ich ihn verwende:



      Bilder

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Oriphiel ()

    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Dein Hobo macht schon ordentlich was her, aber wenn ich mir die Preise so anschaue ist der mir schon zu schade um im BOB rumzugammeln und auf seinen Einsatz zu warten :D

      Darf ich fragen was das für ein Topf ist und wv du für das Set (Kocher und Topf) bezahlt hast?

      PS: Denkst du dass der Eigenbau von seinem Solo Stove Nachbau möglich ist oder doch zu kompliziert?
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Der Topf ist der SOLO Pot 900, der ist extra für den Hobo.
      Zu Zeit gibts den Hobo und Topf glaube bei Amazon für 99,99 das ist natürlich ein stolzer Preis.
      Nur für nen BOB sicher viel zu schade, da gebe ich dir recht, aber ich habe für mich an eine Zwischenlösung gedacht. Man kann die Kochutensilien ja auch so nutzen und nach gebrauch wieder in den BOB packen oder halt in einen Schrank wo alles gemeinsam verstaut ist.
      Wenn ich meinen BOB zusammen stelle, werde ich die einzelnen Dinge, die ich darin verstaut habe sicher auch mal rausnehmen und benutzen, um alles zweimal zu kaufen fehlt mir die Asche ;) und ein gewisses maß an Qualität sollen die Sachen ja auch aufweisen.
      Ich hatte auch schon überlegt mir einfach ein Regal anzuschaffen wo ich alles einordne und im Fall der Fälle packe ich das ein was ich brauche, mal sehen wie ich das löse ;)

      PS: Denkst du dass der Eigenbau von seinem Solo Stove Nachbau möglich ist oder doch zu kompliziert?


      EDIT: Man kann so einen Holzvergaser nachbauen, ja!
      Volker von Franken Trekking hat nen schönen aus Dosen gebaut
      franken-trekking.de/myog/franken-hobo/index.html
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Da wären wir wieder bei einem anderen Kompromiss den man beim BOB treffen muss, möchte/kann man nicht hunderte von Euros für den BOB ausgeben muss man sich entscheiden ob man den dann im Fall eines Falles noch packen muss, aus seinen qualitativ sehr guten und teuren "Alltagssachen" oder ob man eher auf günsigere Produkte zurückgreift die man immer eingepackt lässt. Im Zweifelsfall kann man natürlich auch eine gewisse Grundausrüstung immer parat haben und im Idealfall dann das beste Zeug noch einpacken, wenn die Zeit fehlt muss halt das Basiszeug reichen. Einen guten Kompromiss zwischen Qualität und Preis erfüllen meist ja die Armeesachen, welche zwar nicht immer ultralight und ultra kompakt sind, aber relativ günstig und auch auf Haltbarkeit ausgelegt. Wenn man mit gebrauchten Sachen leben kann kommt man wieder nochmal ne Ecke günstiger weg.

      Wenn man sich nicht über jeden Item den Kopf zerbrechen will muss man wohl einfach mal loslegen und das Ding packen um zu sehn was sich mehr eignet und was weniger. Da hat man zwar dann auch wiederum das Risiko dass man Sachen umsonst gekauft hat, aber irgendwann wird man schon noch eine Verwendung dafür finden :D

      Ich glaube ich werde morgen mal wenn das Wetter wieder zu Kacke ist um raus zu gehen anfangen das Ding zu packen und wenns geht auch hier berichten :)

      EDIT: Der Volker, immer wieder genial :)
    • BOB zusammenstellen - diverse Fragen

      Da stimme ich dir 100% zu. Aber ich sehe es auch immer aus der Sicht, das ich viele der Sachen Hobby bedingt ja eh besitze. Jemand der nur nen BOB möchte weil er sich damit sicherer fühlt muss sich ja alles neu oder zum ersten mal kaufen.
      Wenn ich einen sehr guten Schlafsack habe der kompakt ist und super warm hält, diesen für Touren nutze usw. aber im BOB hab ich nur son Kack Ding, der Doppelt so viel Platz weg nimmt und müffelt wie sau ;) das widerspricht sich irgendwie ;)

      Naja ich werde auf jeden fall die Sachen die einfach gut sein müssen so parat legen das ich immer genug Zeit habe sie einpacken zu können ;)
      Oder man Konzipiert seinen Bushcraftrucksack einfach als BOB oder seinen Tourenrucksack, das wär auch eine Lösung. Wenn man nur ne kleine Tour macht kann man auch wieder Sachen auspacken und später wird alles wieder schön zusammengepackt und ist griffbereit ;)
      Naja jeder wie er will, Du wirst deinen Weg schon finden! Bin gespannt. besonders wie du das Thema Schlaf und Schutz löst ;) Berichte auf alle Fälle weiter! ;)

      Und ja Volker hat schon was drauf ;)
    • BOB zusammenstellen - diverse Antworten

      Hallole Gerome, hier meine 0,02 EUR

      1) Für wie lange soll man den BOB planen?

      Hängt davon ab was man erreichen will. Willst du deine Familie in Sicherheit bringen oder geht es nur um dich? Meistens hast du das ganze Zeug sowieso nicht dabei wenn du dich in Schwierigkeiten befindest.
      Für mich dient ein Bug Out Bag ausschließlich zur Flucht und Rettung, ohne Zeitangabe.
      2) Welche Nahrung?

      das hängt davon ab, wo du dich befindest. Bist du auf dem Land, oder in der Stadt. Ich wohne in der Nähe von einer Großstadt, deshalb habe ich nur z.B. Studentenfutter, Trockenobst und ein kleines Päckchen mit Vollkornbrot (Lieken) als Proviant für den Notfall vorrätig. Dazu kommen ein paar PET-Flaschen mit 0,5 l Wasser und Dosenfutter in einer großen Blechdose.
      Ohne Nahrung kommst du weit und in einer Stadt gibt es viele Möglichkeiten Nahrung zu finden. Irgendeine Stadt in Deutschland ist in der Regel innerhalb von 2 Tagen zu Fuß zu erreichen.


      3) Welches Kochsystem?

      gar keins, das bastele ich mir aus einer Dose wenn ich es brauche. Ein luxus wäre vielleicht mein Trangia, wobei das ist viel zu schwer und globig


      4) Auf welches Kochgeschirr setzen?

      Ein Edelstahlschüssel 0,7 L mit verschließbarem Deckel (dient gleichzeitig Proviantbehälter). Löffel.

      5) Wieviel Schlafkomfort?

      Wenig: Rettungsdecke, Poncho und Wolldecke, 120L Müllsack. Das was zu finden ist z.B. Pappkartons, Zeitungen, Plane usw.

      6) Selbstverteidigung?

      trainiere ich 2 Mal in der Woche. Waffen ohne das Wissen wie man sie einsetzt sind nutzlos.
      Meine Fluchtwaffen für den Worst Case: ausziehbaren Schlagstock, Messer, Ledergürtel, Schleuder, Affenfaust am Seil mit Stahlkugelkern, Tierabwehrspray (vorsicht, Einsatz gegen Menschen gilt das als gefährliche Körperverletzung!)

      7) Dokumente

      Das was im Geldbeutel ist.

      8) Ausrüstung am Rucksack

      Am liebsten was kleines Unauffälliges bis 25 l.
      Stoffbeutel und Plastiksäcke



      Ich glaube wenn du 100 Leuten fragen würdest, würdest du auch 100 verschiedene Antworten bekommen.

      Für mich ist das was man zwischen den Ohren hat am wichtigsten.

      Ich plane eher für eine Naturkatastrophe oder Havarie.
      Mobilität ist meine 1. Priorität.

      Für die Flucht liegen ein Seil, 2 Bandschlingen, Reepschnüre, 1 Karabiner, ein kleines Brecheisen, ein richtiger Schraubendreher mit diversen Bits sowie eine Rohrzange in meiner Kiste zum Mitnehmen bereit. Somit bin ich in der Lage z.B. Türe aufzubrechen, und von oben nach unten zu kommen bzw. auch von unten nach oben.


      1 robustes Survivalmesser. Lederhandschuhe, das übliche Survivalpack, sowie Erste Hilfe Set, Taschenmesser, Kompass, Stadtplan, Topokarte 1:50.000, Feuerzeug, LED Taschenlampe mit Batterien usw.

      Cheers Mike
      Silence is golden, duct tape is silver

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