Steinzeiternährung und Bushcraft

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    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      Ich wollt mal wissen, ob hier im Forum noch jemand ist, der Bushcraft und Steinzeiternährung zusammen gebracht hat! Für all die, die diese Verbindung noch nicht gemacht haben, stell ich hier mal ne kleine Einführung rein und einen Link, denn ich entdeckt hab.

      Steinzeiternährung ist natürlich nur eine theoretische Annäherung! Man kann es natürlich nicht wirklich wissen wie die das damals gemacht haben und es gibt viele verschiedene Theorien zu diesem Thema...

      Die, die ich hier vorstellen will ist eine Moderne Steinzeiternährung, die ich mit Bushcraft kombiniert hab.

      Mit Bushcraft fasse ich hier alle Techniken und Methoden zusammen, die ich nutzte, um in der Natur unabhängig zu sein. Dabei ist es mir wichtig keine Tiere zu verletzen/töten/essen, die sich um ihre Jungen kümmern und einen Mutterinstinkt besitzen! Das wird bei meiner Darstellung immer wieder im Vordergrund steht, weil es meiner Meinung nach heutzutage nicht mehr nötig ist, Tiere wegen Nahrung zu töten.

      Ich möchte hier niemanden verurteilen! Das ist nur meine ganz persönliche Herangehensweise bei diesem Thema!

      Auf der anderen Seite, bin ich auch kein Vegetarier! Ich esse Insekten, Meeresfrüchte und Schnecken. Einerseits wegen der Gesetzeslage zum Thema Wilderei und zum anderen, weil ich es wie gesagt nicht für nötig halte Tiere ,die einen Mutterinstinkt haben, zu töten aber mein Essen auch selbst erjagen und sammeln will!

      Ich hoffe, dass hier nicht gleich eine Diskussion entbrennt, wo Jäger ihren Standpunkt vertreten und all die anderen, die ihren Fleisch Konsum irgendwie verteidigen oder rechtfertigen müssen.
      Das ist hier nicht das Thema!

      Es ist wie gesagt nur meine persönliche Annäherung zu dem Thema. :smile:

      Nun zu ein paar Grundsätzlichen Eigenarten der Steinzeiternährung.

      - keine Fertigprodukte
      - kein raffinierter Zucker
      - kein Getreide oder Getreideprodukte
      - keine Hülsenfrüchte
      - keine Milchprodukte

      Dafür alles was man in der Natur als Nahrung finden kann. Nüsse und Beeren, Wurzel und Wildkräuter. Tiere, die keinen Mutterinstinkt haben und Insekten. (Ich esse auch Eier und die gehören auch in die Steinzeiternährung mit rein, aber durch den Wilderei Paragraf ist auch das verboten! ) Im Moment "erjage" ich Eier noch im Supermarkt, aber ich möchte in Zukunft Wachteln halten, doch im Moment fehlt mir dafür der Platz!

      Außerdem ist noch geklärte Butter(Ghee) erlaubt und Olivenöl... Es ist wie gesagt eine Moderne Steinzeiternährung, da darf man auch im Supermarkt jagen und sammeln gehen! Wenn man mehr Wissen angesammelt hat, fällt das aber nach und nach weg. Ich nähere mich dadurch an, dass ich nur Angebote erjage! Das erzeugt in etwa das selbe Setting, wie in der Natur, wo man auch nur das essen/kochen kann, was da ist!

      Da ich mein Bushcraft auch viel im normalen Alltag und im urbanem Raum praktiziere, benutzte ich auch viel Müll, der dann weiterbenutzt wird. Ich nutze eben alles was da ist! Also, ich esse keinen "Müll", sondern benutze ihn soweit das möglich ist. Auch Hausmüll wird hier verwendet! Da ich der einzige in der Familie bin, der sich mit Steinzeiternährung beschäftigt, entsteht natürlich auch ganz normaler Hausmüll.
      Den versuch ich mit zu nutzten, wenn ich irgendetwas herstelle oder einen Container brauche oder so! Mein Hund hält auch nichts von Steinzeiternährung und so hab ich im Durchschnitt jede Woche etwa 10 leere Dosen zur Verfügung! Die verwende ich als Fallen für Insekten oder wenn ich etwas röste oder mit Harz arbeite und/oder zum Transport oder zur Aufbewahrung.

      Am Anfang muss man erst mal rauskriegen, wo alles ist! Als Jäger/Sammler braucht man eine Art innere Karte, auf die man zugreifen kann. Man geht nicht einfach los und sucht nach Nahrung, sondern merkt sich die Stellen!
      Man geht dort auch zu verschiedenen Jahreszeiten hin, um die Pflanzen vollends kennen zu lernen und um Samen zu sammeln und die Pflanzen dadurch zu vermehren! Es ist auch wichtig, die Pflanzen in jeder Jahreszeit zu erkennen! Damit man sie wieder erkennt, wen man die Wurzeln im Herbst/Winter ausgraben möchte! Entscheidend ist, die Pflanzen zu er-kennen, die dort wo man sich aufhält viel vorkommen! Das kann man noch unterstützen indem man die Verhältnisse für die Pflanzen verbessert. Licht, Wasser und Düngung verbessern diese Verhältnisse! Die selben Techniken kann man auch anwenden, wenn man Survivalgärten anlegt, aber dazu in einem anderen Tread mehr!
      Der Schwerpunkt bei der Nahrungssuche ist auch der Wintervorrat! Schnecken eignen sich als Wintervorrat am besten, da sie sich ,wenns kalt wird "eindeckeln"!
      Sie verschliessen dazu ihr Haus mit einem Kalkdeckel. Das machen sie übrigens auch wenns zu trocken wird! Dieses Verhalten kann man auch ausnutzen, indem man sie in irgendwas tut, was trocken ist...(z.B. getrocknete Samen oder Kräuter ) ! Dann deckeln sie sich auch ein und man hat Proviant, der nicht verdirbt, weil noch lebendig!
      Deswegen ist es auch eine gute Sache, wenn man Schneckenfarmen anlegt, aber auch dazu mehr in einem anderen Tread!

      Hier hab ich noch einen Link, von einem der das auch macht! Ist allerdings auf englisch! Steinzeiternährung übersetzt sich übrigens zu Paleo Diet / Food !

      paleosurvival.blogspot.de/?m=1

      Hoffe, das reicht erst mal für den Anfang!
    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      Aye,

      ...nicht nötig Tiere wegen Nahrung zu töten :?:
      Lasse hier mal die ausdrücklich die Jäger Aussen vor,
      ihr Anteil an der Naturpflege sieht nämlich niemand und die erjagden Tiere haben artgerecht leben dürfen!

      Also noch einmal - nicht nötig, Tiere wegen Nahrung zu
      töten :?:
      Erkläre man das einmal der Fleischindustrie und den
      fleischverschlingenden Verbrauchern hier.
      Bei uns läuft der Umgang mit Tieren doch völlig aus dem
      Ruder:
      Die einen verwöhnen wir mit Haustierfutter, die anderen
      werden dazu verarbeitet :!: :idea:
      Die eine Seite:
      Da werden Tiere bei Facebook angemeldet. :o
      Die andere Seite:
      Fährt man durchs Münsterland, sieht man eine Tierfabrik
      an der anderen. Alle sagen wie grausam das sei, man könne das nicht mehr ansehen.
      Aber dann essen sie Putenschnitzel für Euro 1.99 :!: :shock:

      Das ist krank :!: :!: :!:

      Gruß aus der Toskana Deutschlands!

      Sinclair :D
      Ich traue keiner Uhr-ihre Zeiger haben nicht die gleiche Länge. (Peter Sellers)
      Wir säen nicht und ernten doch. (Joe Dalton)
      Freedom is just annother word for nothing left to loose. (Janice Joplin)
    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      @sinclair
      Ich kann dir (glaube ich zumindest...,das waren ganz schön viele :?::lol::mrgreen::???::|:-x) da recht geben. Wie gesagt, das ist meine ganz persönliche Meinung. Eigentlich geht es hier ja um Steinzeiternährung im Zusammenspiel mit Bushcraft! Ich halte auf jeden Fall nichts von Massentierhaltung ! Was genau hast du denn jetzt damit ausdrücken wollen? Vielleicht das zu viel Fleisch gegessen wird? Auch da kann ich dir recht geben! Man muss nicht jeden Tag Fleisch essen! Hab ich irgendwas geschrieben, was dich aufgeregt hat?

      @Friese
      Ja, Zähne nutzen sich ab, wenn man sie benutzt. Und bevor die Menschen Getreide angebaut haben, waren sie als Jäger und Sammler unterwegs. Ich hab das mit der geklärten Butter nur der Vollständigkeit wegen erwähnt. Wenn Butter geklärt wird, verändern sich die Inhaltsstoffe und sie wird für den menschlichen Körper verträglicher.
      Und es ist wie gesagt nur eine Annäherung! Keiner kann hier in Deutschland über längere Zeit als Jäger/Sammler leben! Aber man kann sich annähern.

      Zum Vergleich:
      Der normale Konsum Mensch
      Braucht sich bei der Nahrungssuche nicht viel bewegen. Auto, Supermarkt, Microwelle, Couch ... fertig

      Der moderene Jäger/Sammler
      Benutzt kein Auto, ist zu Fuß unterwegs, nimmt nur soviel mit wie er gut tragen kann und bereitet und isst seine Beute/Sammelgut Vorort...

      :grin::grin::grin::grin::grin::grin:

      Nein, jetzt mal ehrlich! Es ist nur eine Annäherung, bei der ich aus meiner normalen Konsumenten Komfort Zone heraus gehe und mich einer anderen Art zu leben annähere, indem ich mich absichtlich einschränke und mir es halt nicht einfach mache.

      Das ist alles! Ich bin dabei etwas mehr draußen unterwegs, muss mich mehr bewegen, was mir sehr gut tut. Insgesamt fühlt ich mir sehr gut dabei!
      Keinen raffinierten Zucker mehr zu sich zu nehmen, war schwer. Keinen Käse mehr ..., war auch happig, aber ansonsten gings eigentlich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jcornelius6 ()

    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      Aye,

      nein, nein Alex - aufgeregt hast Du mich nicht. :D

      Was mich empört ist die Art und Weise wie Menschen mit
      Tieren verfahren, im Zusammenhang mit Deiner Feststellung, daß es nicht nötig ist, Tiere bezüglichNahrung zu töten. :idea:
      Aber bezüglich meiner (berechtigten?) Gesellschaftskritik, bin ich gerade dabei, die Handbremse zu ziehen... :mrgreen:

      Entspannte Woche ans Forum!

      Sinclair :D
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    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      "Friese" schrieb:

      Steinzeiternährung? - Stirnrunzel -

      Was heißt Steinzeiternährung? Wieso ohne Getreide? Was ist daran erstrebenswert? Die Lebenserwartung war ja wohl nicht eben dolle...
      Zum Thema Getreide: Es gibt frühzeitliche Knochenfunde mit unzweifelhaftem Hinweis auf Verschleiß, der durch das Mahlen von Gras(Getreide-)körnern hervorgerufen wurde. Demnach dürften Saaten einen wichtigen Teil der steinzeitlichen Ernährung ausgemacht haben.
      Wie kommt man auf den Gebrauch von Butter, wenn man die (zumindest männlichen) Exemplare der Haustiere(!) nicht auch verspeist hätte?
      So ganz schlüssig scheint mir das "Konzept" nicht.
      Friese

      PS Bitte achtet darauf, dass nicht jeder Thread ins gesellschaftskritisch-politische abrutscht, danke!


      Quelle? Epoche?
      Hieß früher AJ im Forum.


      - Die Wüste ruft -
    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      Ich führe das mit der Steinzeiternährung jetzt noch ein wenig weiter aus.

      Durch eine Umstellung in der Ernährung verändern sich auch verschiedene Dinge!

      - > Zucker
      Durch den Entzug(wie Entzug in Drogenentzug) von Zucker verändert sich das Hungergefühl! Genauer gesagt der Heißhunger. Ich kann mich jetzt lange in der Natur aufhalten, ohne ständig Hunger zu kriegen! Dieser Heißhunger wird durch den Blutzuckerabfall ausgelöst. Deswegen hatte ich sonst immer Nüsse und Rosinen oder so was in der Art dabei.
      Nach einer gewissen Entzugsdauer ist es dann nur noch im Kopf, das Hungergefühl.Dieses, ich sollte jetzt eigentlich was essen, Gefühl ... Mittlerweile hat sich wieder ein normales Hungeremfinden eingestellt und ich kann jetzt besser erkennen, wann ich "wirklich" Hunger hab! Man isst dann nicht mehr aus Gewohnheit oder weil jetzt grad Frühstücks, Mittagessen, Kaffee oder Abendessens Zeit ist, sondern nur noch weil man richtig Hunger hat. Das war für mich sehr interessant!
      Man schläft auch besser und ist danach ausgeruhter, weil der Körper nicht durch einen Abfall des Blutzuckerspiegels geweckt wird! Der bleibt nämlich durch die Steinzeiternährung konstant.

      Es ist übrigens gut erst mal nur mit dem Zucker anzufangen! Schon beim Einkaufen bemerkt man, wo eigentlich überall Zucker drin ist. Das beschleunigt erheblich die Einkaufszeit! Weil überall Zucker drin ist. Sogar bei Produkten, wo man es nie vermuten würde!

      Als ich das mit der Steinzeiternährung zum ersten Mal probiert hab, bin ich alles auf einmal angegangen! Das ist leider zum scheitern verurteilt! Es ist besser, erst mal das mit Zucker anzugehen und dann erst die nächste Hürde zu nehmen.

      -> Milchprodukte
      Mit Käse aufzuhören ist bei weitem schwieriger als mit Zucker!
      Der Hintergrund hierzu ist, daß es einfach nicht natürlich ist nach der Stillzeit weiterhin Milchprodukte zu sich zu nehmen. Es wird nämlich nicht richtig verdaut! Das einzige Milchprodukt, was erlaubt ist, weil es die Eigentarten der normalen Milchprodukte verliert, ist Butterschmalz oder man kann auch geklärte(gereinigte)Butter sagen oder Ghee.

      -> Getreideprodukte und alle Gemüse mit hohem Kohlenhydratgehalt

      Die werden zu leicht in Zucker umgewandelt(siehe weiter oben) und der Kleber im Getreide verklebt die Darmwände, was dazu führt, dass Nährstoffe nicht aufgenommen werden. Man isst und isst und der Körper hat nichts davon!
      Hier ist es auch schwierig, aber eher weil man gar nicht mehr weiß, was man essen soll! Keine Nudeln mehr, kein Reis, kein Brot, Müsli ...usw
      Bei Kartoffeln geht es noch dazu um Giftstoffe! Alle Nachtschattengewächse haben zum Schutz vor Frassfeinden Giftstoffe entwickelt, die sich in der Wurzel/Knolle schon bildet, wenn der erste Trieb erscheint oder an Stellten, die schon etwas grün sind. Diese Giftstoffe können sich im Körper ansammeln und machen einen dann krank. Wenn irgendwo auf einem Fest/Messe Katoffelpuffer angeboten werden, sollte man das nicht vergessen! Wenn grosse Mengen an Kartoffeln verarbeitet werden, achtet keiner mehr auf die Augen, die ersten Triebe oder grüne Stellen! Das Gift sammelt sich dann alles im Ausbratfett an...! Also ,wenn man erst so gegen Abend auf ein Fest kommt und mit einem Katoffelpuffer liebäugelt ...,lieber die Finger davon lassen.:wink:

      Wenn man diese drei ersten Hürden genommen hat, kann man mit den Feinheiten der Steinzeiternährung anfangen! Damit lässt sich nämlich richtig schön kochen und das gerade draußen!

      So, wenn ich wieder n bisschen Zeit hab, schreib ich weiter!

      Hoffe, ihr könnt was damit anfangen! :smile:
    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      @silbermann
      Ich kenne mich mit Kal.nicht aus! Beschreib mir mal kurz, wie so ein 2500 Kal. Essen aussieht, damit ich ne Vorstellung hab, was du meinst.

      Generell kann man am Anfang erst mal mit einer leichteren Annäherung anfangen, indem man alle Kleber/stark Kohlenhydrat/Stärke haltigen Sachen erst mal wäscht! Zum Beispiel den Reis! Dann trübt sich das Wasser und man hat schon mal einen Teil der Stoffe reduziert, die man nicht richtig verdauen kann. Brot kann man rösten, dann ist es auch besser verdaubar. Oder man bäckt Brot zweimal und macht Zwieback draus.
      Wichtig ist eigentlich wie gesagt erst mal, dass kein Zucker drin ist! Bannock ist der nächste Schritt, dann verändert man nach und nach den Getreideanteil und ersetzt es dann durch Nussmehl oder Eichelmehl. Wenn man ne Zeitlang keinen Zucker zu sich nimmt, kehrt der Geschmackssinn auch zurück, den man vorher mit Zuckerbomben wie Cola und so, ausgenockt hat.
    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      2 BigMac 2 Pommes 1 Ltr. CocaCola 1 Softeis = 2500 Kal. ;) .

      Hatten die in der Steinzeit Reis ?? - noch dazu hierzulande ? oder gar Zwieback ??.

      Ich vertrage eigendlich alles, ausser manchen sachen die als "Süßwaren" aus Automaten kommen und zuviel Bier. Das verursacht Soodbrennen. Zucker brauch ich so gut wie gar nicht, also diesen Weissen Zucker. Was in Obst Gemüse Haferflocken ist ..... keine Ahnung.

      Also wenn ich hierzulande 5 Tage der Regionalen Authentischen Steinzeitkost fröhnen will - was brauche ich da ?
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      Also, soweit ich weiß, sind in Süßigkeiten die meisten Kal drin. Aber Zucker oder alles wo Zucker drin ist fällt weg...
      Hier ist so n Schaubild, das hilft vielleicht weiter...
      paleosurvival.blogspot.de/2012/02/what-is-paleo.html?m=1

      Man versucht sich halt vorzustellen, wie das wohl unsere Jäger/Sammler Vorfahren gemacht haben...!

      Hier ein paar Tipps:

      Wenn etwas verpackt ist, sollte man sich erst mal vorsichtig ranschleichen und lesen was da alles drin ist!

      Die meiste Beute macht man in der Obst und Gemüse Abteilung!

      Bei der Steinzeiternährung ist auch die Frische ein massgeblicher Faktor! Je frischer um so besser! Deswegen ist es auch besser regional einzukaufen und beim sammeln und jagen darauf zu achten, wo die Sachen herkommen und wie lange sie unterwegs waren!

      Als ich heute im Lidl jagen war, hab ich Äpfel, Rosenkohl, Chicorie, grüne Bohnen, Bioeier, ne Flasche Olivenöl, Feldsalat, Schnittsalat, Pistazien, verschiedene Wurzelgemüse, Blumenkohl, Brokkoli, Basilikum im Topf und Zwiebeln mitgenommen! Damit komm ich die Woche über gut aus! Ich hab zuhause noch selbstgesammelte Walnüsse und ein paar andere Vorräte, die ich mit meinem Darrgerät getrocknet hab( ist auch praktisch für die schnelle Tütensuppe unterwegs!) Und verschiedene eingekochte Sachen, wenn ich mal von was zuviel hatte.

      Ich mach das aber schon ne Weile und dementsprechend hab ich auch schon einen Stock an Steinzeiternährungsvorräten!

      Wenn man neu damit anfängt, sollte man erst mal kucken, was man so zuhause hat und dementsprechend auf die Jagd gehen!

      Ich persönlich mach es mir noch schwieriger, indem ich für mich nur Angebote erjage oder auf'm Wochenmarkt oder in nen Hofladen gehe!
      Aber heute war meine Frau dabei, um sicher zu gehen, dass ich auch was mitbringen, dass alle essen wollen!:)
    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      Ich finde das wirklich interessant und habe mich damit auch schonmal beschäftigt und mir von einem Youtuber dazu relativ viele Videos angesehen.
      Was ich an der Sache allerdings lustig finde ist das es zu jeder Diät positive wie negative Studien gibt und man nie zu 100% weiß was jetzt Sache ist. Darum halte ich eine ausgewogene Ernährung für die einfach beste Lösung. Dazu sollte man seine Ernährung natürlich auf sich selbst anpassen, nicht jeder verträgt das gleiche usw.
      Ein Veganer wird dir sagen das Fleisch mit Medikamenten zugepumt ist und nachweislich das Krebskisiko erhöt, ein Fleischesser/Allesesser sagt wiederum diese ganzen Sojaprodukte sind Müll und ungesund... Das wird immer so weiter gehen und nie enden.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Steinzeiternährung und Bushcraft

      "Oriphiel" schrieb:

      Ich finde das wirklich interessant und habe mich damit auch schonmal beschäftigt und mir von einem Youtuber dazu relativ viele Videos angesehen.
      Was ich an der Sache allerdings lustig finde ist das es zu jeder Diät positive wie negative Studien gibt und man nie zu 100% weiß was jetzt Sache ist. Darum halte ich eine ausgewogene Ernährung für die einfach beste Lösung. Dazu sollte man seine Ernährung natürlich auf sich selbst anpassen, nicht jeder verträgt das gleiche usw.
      Ein Veganer wird dir sagen das Fleisch mit Medikamenten zugepumt ist und nachweislich das Krebskisiko erhöt, ein Fleischesser/Allesesser sagt wiederum diese ganzen Sojaprodukte sind Müll und ungesund... Das wird immer so weiter gehen und nie enden.


      Mir ging es in meinem Beitrag vorrangig um den Zusammenhang zwischen bushcraften und der Steinzeiternährung! Dass man sich halt sein Essen selbst erjagd/sammelt und weg von dem ganzen Zeugs aus dem Supermarkt kommt.
      Gerade jetzt, wo schon wieder ein Lebensmittel Skandal aufgedeckt wurde...
      Unsere Vorfahren, die sich für ihr Essen noch bewegen mussten, und ich mein hier nicht nur die Strecke vom Auto bis zur Supermarktkasse, hatten gerade durch diese Bewegung eine bessere Gesundheit!
      Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Wild Movment Guide, weil dort Natürliche Bewegung, Barfusslaufen und Steinzeiternährung optimal zusammen gebracht werden.

      Hier ein Link dazu,
      wildmovement.com