Vorstellung meines BW KTS Überlebensgürtel

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    • Vorstellung meines BW KTS Überlebensgürtel

      Servus zusammen!
      Ich bin ja selbst kein "Survivalkitverehrer" und trotzdem habe ich einen Überlebensgürtel frei nach Nehberg. Der stellt aber nicht eine unbenützte Ausrüstung für den Notfall dar, sondern wird dauernd benutzt, unter anderem als Bushcraftkit und zum wandern.
      An einem (ur)alten BW Koppel (der mit der Messingschnalle) hängen eine Feldflasche (US),Comando-Schnur(7mm),eine Baumarktplane,und das Herzstück:eine Tasche mit einer wasserdichten Box in der ich Feuerzeug,Firesteel,Angelzeug,Schnur,med.Kit,eine Rettungsdecke,usw usw habe.
      An der Tasche, die eine Umhängetasche ist ist auch noch mein Linder HD Hunter Survivalmesser dran. Der Koppel ist mit uralten "Hosenträgern" gegen verrutschen gesichert.Die Umhängetasche ist auch extern ganz praktisch.
      Außerdem habe ich mir eine Vorrichtung gebastelt mit der ich an die Hosenträger noch ein Bündel hinmachen kann.

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    • Vorstellung meines BW KTS Überlebensgürtel

      "frei nach Nehberg" find ich klasse - seine ursprüngliche Idee von vor 20 Jahren ist ja in USA oder UK eigentlich gang und gäbe, wenn ich mir das so anschaue.

      Ich hatte schon länger drüber nachgedacht, mir so einen MOLLE Gürtel mit Polsterung zu holen.
      BE-X Ration Tasche dran, Messer, Poncho/Liner, Crusader Set - fertig und raus

      Viele in USA oder UK nehmen ja einfach so ein RIGG Set oder das PLCE Set - sieht aber ziemlich militärisch aus.

      Auf Bushcraft Stil sieht dann so aus:
      paulkirtley.co.uk/2010/essential-wilderness-equipment/
    • Vorstellung meines BW KTS Überlebensgürtel

      Ich bin ganz ehrlich nicht so ein Freund eines solchen "Gürtels". Schon allein aus den Grund das die Sachen da dran rumbaumeln.
      Aber das scheint Geschmackssache zu sein.
    • Vorstellung meines BW KTS Überlebensgürtel

      Ich kann dieses Gebaumel auch nicht leiden...

      Damit laufen oder durch Gestrüpp pirschen funktioniert nicht.. bleibt man ständig hängen...
      Lauf damit mal durch ne Brombeerhecke draussen am Waldrand o.ä.

      Ich hab als kleines "Pack" eine grössere Hüfttasche, die man vorne oder hinten tragen kann oder sich um die Schultern hängen kann wie ne Umhängetasche.. Find ich geschickter und einfacher als ein Gürtel an dem 20 Taschen und Gegenstände baumeln..
      Die Hüfttasche ist in 1 Sek vom Rücken nach vorne und ich komm an alles zentral ran - oder mit Schnellverschluss öffnen in 1 Sek vor mir aufm Boden usw..

      Was ist im Winter...? Wird da der Gürtel über der dicken Jacke getragen...?

      Fürn Anfang ist so ein Güretl sicher nett... Aber benutz ihn mal eine Weile.... und zwar draussen - nicht im Wohnzimmer... dann wird sich zeigen, wie Du damit zu Recht kommst...

      Für kleine Packs bieten sich auch die Trinkrucksäcke an... Die sind für ein paar Liter Wasser + Kleinzeug ausgelegt..
      Trinkblase raus oder nur mässig gefüllt und der Rest einer Survival-Ausrüstung passt gut rein und kann sehr bequem - fast (vom Gewicht her) unbemerkt aufm Rücken getragen werden..
      *Never hesitate...!*

      Es gibt immer was zu tun.. Und wenn mal
      nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so
      viel getan, dass es gut tut nichts zu tun..
      (Von mir - die andern fandens witzig. :lol: )
    • Vorstellung meines BW KTS Überlebensgürtel

      Rumgeklimper kann ich auch nicht leiden... in China hatte ich auf vielen Bergtouren, wo Unterkunft vorhanden war, eine Deuter Hüfttasche mit Flaschenköcher dran etc., sogar mit Schlaufen unten für die Bauplane/Poncho. Da war nur zu wenig "Gürtel" dran, also kaum Platz für was anderes zusätzliches...

      Deshalb die Frage nach Eurer Meinung zu einem hohen Molle-Gürtel mit Polstern und Taschen modular fest dran.
      Der geht ja auch über die Jacke, kann "ausgezogen" werden, über die Schulter usw.
      Vielleicht hat einer von den Gedienten da Erfahrung?

      Etwas auf der Hüfte zu tragen, find ich irgendwie "back-to-the-roots" und sympathisch, und man hat den "Rücken frei"
    • Vorstellung meines BW KTS Überlebensgürtel

      so ähnlich würd ich mir das vorstellen....

      - Hüfttasche wie die üblichen Snugpak Response Bag oder teurer von Maxpedition, und noch was an den Hüftgurt wie Messer und Flaschenset

      Aber bevor es die Hosen noch runterzieht oder den Bauch einschnürt, denke ich eher über eine Kombination nach.
      Gürtel oder Koppel über die Jacke mit Messer, Essential Pack und Crusader am Rücken. Dann ruhig die kleine Kampftasche o.ä. umgehängt für Poncho-Liner/Plane/Kocher/Proviant

      Das müsst doch gehen fürs Wochenende??!!
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    • Vorstellung meines BW KTS Überlebensgürtel

      Die Hosenträger wirst Du wahrscheinlich ziemlich schnell wieder abmachen. Denn beim Kleinmachen rutschen die bis zum Ellenbogen weg und müssen ständig wieder hochgeschoben werden. Könnte man durch einen Brustgurt verhindern. Der sitzt in Froschhaltung dann aber etwa auf dem Hals. Und wenn Du Dich streckst, laden Dir die Schultergurte Deinen Gürtel mitsamt dem Bauch auf's Schlüsselbein. Könnte man zwar mit Beingurten ebenfalls verhindern, aber die klemmen dir dann beim Hangeln über einen Bach ruckzuck die Genkopiereinrichtung ein. Wie man's auch macht, die Hosenträger sind im Weg...

      Das Seil würde ich außerdem beim Bewandern weitgehend waagrechter Flächen in eine eigene Tasche packen. Damit bleibst Du nämlich schon einen Meter abseits deutscher Wanderwege an jedem Ast hängen oder ribbelst zumindest beim offenen Tragen den Mantel auf.

      Leg' Dir lieber mit dem Hosenträgergürtel im Schlepptau beim Ausrüster Deines Vertrauens praxisnah eine oder mehrere zu Dir passende Taschen mit Molle-System zu. Dann klappert, rutscht und scheuert da nichts, wenn's abseits deutscher Holzplantagen mal ausnahmsweise wirklich durch ein Stückchen Wald geht. Da bist Du dann nämlich heilfroh, wenn Du ein einziges Mal durch bist. Und willst ganz bestimmt nicht nochmal auf der eigenen Spur zurück, um verlorene Teile Deines Außengehänges aufzusammeln.