Hey meine Freunde

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    • Hey meine Freunde

      Hoi meine Freunde ;)

      Meine frage ist:, Was würdet ihr machen,wen ihr wüsstet das ihr wegen eurer Krankheit noch ca, 7 Monate zu leben habt?

      Habt ihr selber Angst vor dem Tot?
      Laßt ihr das auf euch zukommen?

      Würde mich echt über viele Antworten Freuen
    • Hey meine Freunde

      uff...schwere kost am abend...aber ich probier es mal ;)

      also wenn ich wüsste, es geht bald zu ende, würde ich all das machen und erleben wollen, was mich begeistert bzw. meine leidenschaft wäre, also ohne kompromisse. Intensiv leben, was wir leider im gesunden zustand viel zu wenig tun. Erst wenn eine krankheit oder dergleichen einen wachrüttelt, denken wir intensiv darüber nach. Ich kenne einige, die solche erfahrungen gemacht haben bzw. noch mal davon gekommen sind und weiter leben durften. Bei allen habe ich das gleiche beobachtet...sie haben keine angst mehr vor dem tod und leben intensiver...

      Angst vor dem tod...hm, nein, angst habe ich keine, ich habe respekt davor. Ich blende nicht aus, dass es auch eines tages zu ende gehen könnte. Ich habe auch eine vorstellung davon wie ich beerdigt werden möchte. Der tod gehört für mich zum leben dazu.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Hey meine Freunde

      schwere kost...puh...!

      in diese situation sich hinein zu versetzen nich leicht...hmmm

      ob ich wirklich so reagieren würd ka..

      vorm tot selbst hab ich keine angst..nur wie ich sterbe... lieber unvorbereitet schnell als langsam und sabbernd im bett

      meine fam. würde dabei noch mehr in meinen fokus kommen..evtl würd ich ganz viele filme von mir und mit fam gemeinsam machen.. so das meine kinder ihren dady wenn sie erwachsen sind auch noch "sehen" können...würde versuchen jeden tag so zu gestalten als wenns mein letzter wär..
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • Hey meine Freunde

      Eines Abends nach der Arbeit daheim unter der Dusche, beim waschen meiner Edelsten Teile stellte ich fest das iwas falsch war. Da kriegst schon mal schlimme Bilder im Kopfkino. 5 min später mal google befragt. Verdacht zu 99% bestätigt. Unter Hodenkrebs weitergegoogelt.
      Ah ! Erfolgschancen gar nicht mal so schlecht !
      Auf die Uhr geschaut, natürlich schon zu spät um ne Praxis anzurufen. Also mal 7 Telefonnummern von Urologen rausgeschrieben.

      Mir eine Zigarett angezündet, mal die Alternativen überdacht falls ich bei meinem üblichen Glück zu den 5% gehöre dies nicht schaffen sollte.

      - Ab in die Karibik und eines Tages zu weit rausschwimmen
      - Leaving Las Vegas (wer s nicht kennt... zu Tode saufen)
      - Bucket List ( Filme sind einfach gute Ideengeber ;)
      - etc.
      - etc.
      - etc.

      Was ich ganz sicher NICHT wollte ist wie meine Schwester 7 Jahre kämpfen und dann doch verlieren.

      Nach 15 Min. hab ich ALLE Alternativen verworfen und laut gesagt : (ups Selbstgespräche führen zu andern Diagnosen...)

      " Scheiss drauf ! Ich werde das durchstehen !!! Egal was kommt ! DU kriegst mich nicht klein."

      Abgesehen von einem kleinen Herzinfarkt der durch die Chemotherapie herbeigeführt wurde klappte alles nach Plan.
      (Murphys Law, war mir klar das bei mir nie was so geht wies sollte)

      Der Tod kommt für alle, soviel ist Gewiss.
      Solange man Gesund ist machen sich die wenigsten deswegen Sorgen. Und das ist gut so.
      Falls dann etwas eintritt und man sogar ne ungefähre Zeitangabe bekommt setzt einem das wahrscheinlich unter höllischen Druck !

      Trotzdem, regle Dein Sachen, verabschiede Dich von Bekannten, Arbeitskollegen, Freunden und Familie
      und dann geniesse soviel Zeit wie nur möglich mit Deinen Liebsten.

      So würde Ich das machen

      Aber jeder Mensch ist anders.

      Ich hoffe für Dich das war nur eine rethorische Frage, ansonsten alles gute.
      Good logistics alone can’t win a war. Bad logistics alone can lose it. Usque ad finem
    • Hey meine Freunde

      Schoenes Thema!

      Ich habe keine Angst vor dem Tot. Auch nicjt so sehr vor dem Sterben. Aber ich habe Angst davor das diese allerletzte Erfahrung zu frueh kommt :sad:
      Wenn ich nun aber so eine Prognose erhalte... Tja! Ich wuerde mir viel Zeit fuer mich nehmen, versuchen nicht in verzweifelter Depression stecken zu bleiben und meinem ganz engen Umfeld ganz offen und klar beibringen das ich bald gehe. Ich wuerde meine Patientenverfuegung nochmals ueberdenken, ggf. aendern.
      Ich neige dazu... zu behaupzen das ich nochmal die Sau rauslassen wuerde... Das waere abet gelogen. In wirklichkeit wuerde ich darueber reden wollen, ich glaube das ich meine Frau ganz klar und kalt damit konfrontieren wie ich sterben werde und das es wichtig fuer mich ist das sie mich laesst . Das hoert sich jetzt bloed an. Aber ich habe viele Menschen in den Tot begleiten duerfen und musste und muss immernoch oft feststellen das es vielen sterbenden sehr schwer faellt zu gehen wenn die lieben einen nicht gehen lassen. Emotional.
      Wahnsinns harter Tobak. Wie kommst Du auf diese Frage? Interessierst Du Dich fuer den Tot und das Sterben oder bist Du selbst schwer Krank?
      www.Phagomir.de