Die Zeit vor You-Tube und BCD

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  • Die Zeit vor You-Tube und BCD

    Hallo Zusammen,

    Wie war das, als es noch kein You-Tube gab und „Bear“ etwas mit Bären zu tun hatte?

    You-Tube gibt es überhaupt erst seit April 2005. Sozialnetzwerke für die breite Masse sind ebenfalls auch eher ein Ereignis des 21. Jahrhunderts.
    Trotzdem werden viele Bushcraft- und Survivalthemen gerade mit solchen Medien behandelt und diskutiert. Techniken werden gezeigt und Ausrüstung wird getestet. Will man etwas schnell nachschlagen, gibt es Google (seit 1998) und Wikipedia (seit 2001).

    Beim Discovery Channel sind die ganzen Survivalsendungen auch relativ jung, Dual Survival seit 2010, Man vs. Wild seit 2006, Survivorman seit 2005, oder Ray Mears Extreme Survival seit 1999 bei der BBC.
    (alle Zeitangaben ohne Gewähr) ;)

    Aber, wie war das alles in der Zeit zuvor?

    Dazu meine Fragen an die Mitglieder des BCD-Forums:

    1. Kennt Ihr Bushcraft / Survival aus der Zeit vor You-Tube (also vor 2005)?
    2. Wie habt Ihr eure Kenntnisse und Wissen gesammelt?
    3. Wie seid Ihr auf dieses Forum aufmerksam geworden?



    Ich fange mal an:
    1. Bushcraft / Survival kenne ich unter dem Begriff „Backwoodsmanship“aus den Pfadfinderzeiten zwischen 1979 und 1988. „Survival“ als Teil meines SV-Kampfsports mache ich seit 2006.

    2. Das meiste Wissen wurde in der Gruppe unter Anweisung gelernt (damals, wie auch heute). Der Rest aus Büchern oder durch (oft misslungene) Selbstversuche. Erst nach praktischem Eigenerfolg kommt etwas in die Sammelakte. Internetrecherchen in Sachen Bushcraft / Survival mache ich überhaupt erst seit 2010.

    3. Anfang 2012 wollte ich ein stabiles Survivalmesser kaufen und bin bei You-Tube auf einem Messerreview von Black-Forest-Ghost gestoßen (Extreme Knife Abuse LMF II) Dort wurde das Tacticalforum genannt. Später, beim TF angekommen habe ich Links zum Bushcraft-Forum gefolgt und bin schließlich hier gelandet. Seit August lese ich hier Beiträge. Im Oktober habe ich es doch gewagt aktiv mitzumachen.
    Silence is golden, duct tape is silver
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    Hi Mac

    Ich bin mittlerweile 48Jahre alt.

    Auf dem Lande geboren und aufgewachsen. Bushcraft kannte ich da nicht ---- wir nannten es damals im Wald spielen, Lagerbauen, am Lagerfeuer sitzen und kochen, Angeln und Spass haben in der Natur!
    Die beste Armut ist die des Geistes, denn die bekommt man als Betroffener nicht mit !
    Wissen wiegt nichts !

    Es gibt immer was zu tun... Und wenn mal nichts mehr zu tun ist hat man davor bereits so viel getan, dass es gut tut nichts zu tun...(Shamanironheart)
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    Also ich bin durch meinen Opa zum "Bushcraften" gekommen. Wir sind als ich klein war ständig mit´m Trabbi in Wald gefahren, zum Pilze und Beeren sammeln. Ja dadurch lernte ich die Natur kennen und lieben. Das erste was mir Opa damals beibrachte war mir einen Donnerbalken zu bauen :mrgreen: und das war auch gut so.

    Das meiste lernte ich aus Büchern und versuchte es dann einfach in der Praxis.
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
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    Genauso wie kelte1964 (nur ich bin ein bisschen jünger, 17 ^^) nannten wir es als Kinder "im Wald spielen" oder auch hauptsächlich "Hütten bauen".
    Das hatten wir allerdings aus der Grundschule mitgenommen, da nannten wir es "Tobihütte" bauen. Der Name hat eine lange geschichte ^^
    Das hat dann alles abgenommen, als die Computer ins Spiel kamen. Aber zum Glück (kann man so sagen) bin ich bei der Suche nach geocaching-Videos auf die Videos von Izulabite gestoßen. Das hat mich so fasziniert und auch teilweise an meine Kindheit (die ja noch nicht allzulange her ist ;) erinnert.
    Aber seitdem war noch nicht ein einziges mal gutes Wetter, damit man mal das "aufgesaugte" Wissen in echt anwenden kann und nicht immer nur im Kopf alles durchgeht.

    Soweit so gut, Gruß nxtman
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
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    bei mir hat das mit dem film rambo angefangen....als teene....dazu wollte ich unbedingt auch dieses billigteil von
    rambomesser...gg...in den ferien haben dann wir und meine sand-kasten-kumpels immer ganz auf primitiv gezeltet...das war so in den 80er...ich bin am land bie meine oma aufgewachsen...unterhaltungsmedien wie heute gab es damals noch nicht...also war mann zwangsweise schon viel drausen...ganz in der nähe war ein übungsplatz der bw...und wir kinder schauten immer ganz faszieniert den soldaten wie sie ihre biwaks machten...(wenn wir durften).in der bw lernte ich dann das ganze
    schon etwas professioneller...2jahre aufklärer in roding... danach normales campen....mal mehr mal weniger ausgerüstet...danach heirat...meine frau ist absolut nicht fürs outdoor zu begeistern schlief das ganze immer mehr ein.
    und dann kam schon DEMAX...yt usw...und heute sehe ich mit freude das meine kinder gern mit ihren papa rausgehen...schöner kann mann die 2 nicht vom dauer wii und
    nintendo-zocken mal weg bringen...gg...ich merke dadurch wie gut auch mir die etwas mehr natur gut tut....und somit hab ich mich entschlossen das als ernsthaftes hobby anzufangen..
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
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    "Bushcraft" kenne ich erst seit Kurzem. Ich bin draußen unterwegs seit ich ein kleiner Fratz bin, also demnächst fast 40 Jahre "Bushcrafterfahrung" wenn man so will (wenn man unter Bushcraft Wildcampen und Feuermachen versteht).
    Bei Youtube und Facebook usw. können viele Leute halt ihr Geltungsbedürfnis ausleben, man muss schauen wer gehaltvolles liefert und wer nur Sülze quatscht.
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.