Projekt Family-BOBs

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    • Projekt Family-BOBs

      Projekt Family-BOBs (Teil 1)

      Bei der Beschäftigung mit dem Thema Bug Out Bag ist mir aufgefallen, dass die meisten Artikel zum Thema eher auf Einzelkämpfer als auf Familien abzielen. Daher habe ich mich entschlossen, in diesem Thread den Aufbau von Bug Out Bags für eine Familie zu beschreiben. Dabei gehe ich davon aus, einen möglichst vollständigen BOB für den Mann zu erarbeiten, einen (auch gewichts-) reduzierten BOB für die Frau (gewisse Dinge braucht man einfach nur einmal in der Gruppe) sowie einen ergänzenden BOB für ein Kind (bzw. mehrere BOBs für mehrere Kinder).

      Da man als Familie meist finanziell nicht ganz so große Spielräume hat, beschreibe ich den Aufbau der BOBs über einen mehrmonatigen Zeitraum, wobei ich von einem monatlich zur Verfügung stehendem Budget von EUR 50 ausgehe. Ich werde dabei konkrete Artikel empfehlen, die ich selbst im Einsatz habe oder hatte.

      Bei erwünschten und erbetenen Diskussionsbeiträgen bitte ich zu beachten, dass man bei dem zur Verfügung stehenden Budget natürlich Kompromisse machen muss. Ein Hinweis, dass der Rucksack xy für ? 600 natürlich viel besser sei mag natürlich zutreffen, hilft aber nicht weiter, da die Familien-BOBs nicht erst in 10 Jahren fertig sein sollen, nachdem bereits das Ansparen für die Rucksäcke beider Eltern zwei Jahre in Anspruch genommen hat. Entsprechenden Foristen empfehle ich die Anlage eines eigenen Threads "Luxus-BOB in einer Woche".

      Die einzelnen Vorschläge sind als solche zu verstehen. Der optimale BOB ist der, den man auf seine Familie, die im persönlichen Umfeld bestehenden Risiken etc. abgestimmt ist. So mag für den Einen das Thema Atemschutz eher untergeordnet sein, während für einen Anderen, der neben einem störfallgeplagten Chemiewerk wohnt, hier eine deutlich höhere Bedeutung zuzumessen ist.

      Noch ein paar allgemeine Hinweise vorab:

      Ein oft nicht gewürdigter Bereich im Themenkomplex Bug Out ist das getragene Schuhwerk. Ein Bug Out in High Heels oder Büroschuhen dürfte relativ schnell scheitern. Daher sollte bei der nächsten Anschaffung von Schuhen darauf geachtet werden, wandertaugliches Schuhwerk zu kaufen, sofern nicht bereits jedes Familienmitglied entsprechend ausgestattet ist.

      Einen BOB packen und dann in die Ecke stellen, bis vielleicht Wurscht Käse eintritt, ist sicherlich besser, als sich gar nicht vorzubereiten. Noch besser ist es allerdings, den BOB wieder und wieder zu nutzen. Also einfach beim wochenendlichen Familienausflug in den Wald den BOB auf den Rücken schnallen. Und den Inhalt nutzen. Also z.B. an der Grillhütte im Wald den Kocher auspacken und In der Wanderpause Kaffee/Tee/Kakao zubreiten. Die Kinder haben meist einen Riesenspass an so etwas.

      Für körperlich weniger trainierte Eltern bietet der allmähliche Aufbau des BOBs auch den Vorteil, sich an das zunehmende Gewicht zu gewöhnen und nicht von Null auf Hundert mit einem randvollen, schweren Rucksack zu starten.

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    • Projekt Family-BOBs (Teil 2)

      Wir befinden uns im ersten Monat und haben ein Budget von EUR 50 zur Verfügung. Erster Anschaffungsposten ist der Rucksack, der den wesentlichen Teil der Ausrüstung aufnehmen wird. Für EUR 50 kann man natürlich keinen Luxusrucksack erwarten, aber man bekommt schon eine solide Lösung.

      Ich habe seit rund sechs Monaten den Brandit US Cooper Basic im Einsatz und bin recht zufrieden. Amazon gibt das Volumen der größeren Version mit 50l an, Brandit auf der eigenen Homepage mit ca. 40l. Knapp 40l dürfte auch hinkommen. Der Rucksack ist bei Amazon mit EUR 39,95 stolze EUR 10,50 teurer als der äußerlich gleich aussehende MilTec US Assault Pack, allerdings scheint es nach zahlreichen Rezension in der Verarbeitungsqualität einen deutlichen Unterschied zugunsten des Brandit-Modells zu geben. Die Farbwahl ist Geschmacks- oder Einstellungssache. Ein Tarnmuster fällt im urbanen Bereich eher auf und erhöht in bestimmten Krisenszenarien die Gefahr, für einen Kombattanten gehalten zu werden, hat aber im zur Tarnung passenden Gelände einen Vorteil, sofern dieser nicht von der getragenen Kleidung zunichte gemacht wird.

      Von den verbleibenden EUR 10,05 gehen nun EUR 8,95 in eine Nalgkene "Everyday Oasis". Die BPA-freie Kunststoffflasche in der klassischen US-Feldflaschenform ist zwar teurer als Konkurrenzprodukte von z.B. MilTec, aber meines Erachtens den Mehrpreis wert. Man riecht meist den Unterschied. Auch bei der Nalgene-Flasche ist die Farbauswahl eine Frage des persönlichen Geschmacks.

      Die verbliebenen EUR 1,10 investieren wir in der Tankstelle oder im Kiosk in ein Feuerzeug.

      Somit ist der aktuelle Stand im ersten Monat:

      Vater-BOB:
      - Brandit US Cooper Basic 50l
      - Nalgene Everyday Oasis Kunststoffflasche
      - Feuerzeug

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Klappspaten ()

    • Klappspaten schrieb:

      Die verbliebenen € 1,10 investieren wir in der Tankstelle oder im Kiosk in ein Feuerzeug.

      Von den verbliebenen € 1,10 investieren wir beim Aldi für 0,99 Euro in eine 3er-Packung Feuerzeuge ... ;)

      Bei "Kinder-BOB" möchte ich noch anmerken, dass es auch Leute mit Wickelkindern gibt. Finden diese besonderen Hürden in diesem Thread ebenfalls Berücksichtigung, oder gehst du nur von älteren Kindern aus (wenn ja: ab welchem Alter?)?

      Ansonsten: Guter Thread (auch wenn ich diesen Rucksack nicht wählen würde, zuviel Molle, schlechte Schwerpunktlage). :)


      Nochmal Edit:
      Statt genau ein Produkt zu empfehlen, vielleicht eine grobe Auswahl mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen (diese natürlich ansprechen).
      Beispiel:
      • Die Nalgene Oasis hat eine Nierenform und ist daher angenehmer am Körper zu tragen.
      • Die runde Nalgene Everyday hat dagegen eine Weithalsöffnung.
      • Eine normale 1,5 Liter PET-Flasche kostet fast nichts.
      • ...
      Bei meinem Barte!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BushKraft ()

    • Den Rucksack kauft man für gewöhnlich zuletzt, sodass man sehen kann ob alles an Equipment auch problemlos rein passt.
      Wäre doch ärgerlich, nachher das ganze Zeug nicht unter zu bekommen oder auf irgendwas wegen Platzmangel verzichten zu müssen.

      Der Brandit trägt sich wie ein Seesack und hat unnötig viel Molle vernäht. Gewichtstechnisch geht das auch besser. Schau Dir mal die Rucksäcke von der Firma Osprey an.

      Gruß
    • Ich würde mir auch ZUERST den Rucksack kaufen. Denn erstens weiß ich ja, was alles im Laufe der Zeit rein soll und zweitens habe ich damit schon mal etwas, womit ich im Fall des Falles auch mit improvisieren Sachen raus kann. Da der TS ja von einem mehrmonatigen Aufbau ausgeht, finde ich das sinnvoller.
      Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
    • BushKraft schrieb:

      Klappspaten schrieb:

      Die verbliebenen EUR 1,10 investieren wir in der Tankstelle oder im Kiosk in ein Feuerzeug.
      Von den verbliebenen EUR 1,10 investieren wir beim Aldi für 0,99 Euro in eine 3er-Packung Feuerzeuge ... ;)

      Bei "Kinder-BOB" möchte ich noch anmerken, dass es auch Leute mit Wickelkindern gibt. Finden diese besonderen Hürden in diesem Thread ebenfalls Berücksichtigung, oder gehst du nur von älteren Kindern aus (wenn ja: ab welchem Alter?)?

      Ansonsten: Guter Thread (auch wenn ich diesen Rucksack nicht wählen würde, zuviel Molle, schlechte Schwerpunktlage). :)


      Nochmal Edit:
      Statt genau ein Produkt zu empfehlen, vielleicht eine grobe Auswahl mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen (diese natürlich ansprechen).
      Beispiel:
      • Die Nalgene Oasis hat eine Nierenform und ist daher angenehmer am Körper zu tragen.
      • Die runde Nalgene Everyday hat dagegen eine Weithalsöffnung.
      • Eine normale 1,5 Liter PET-Flasche kostet fast nichts.
      • ...

      Das mit den Discounter-Feuerzeugen ist ein guter Hinweis. Danke.

      Was das Alter der Kinder angeht, gehe ich grob vom Grundschulalter (bzw. älteren Kindergartenkindern) aus. Ich freue mich aber auf Kommentare und Ergänzungen hinsichtlich kleineren Kindern.

      Zur Vorstellung alternativer Produkte: Die Nalgene WH hätte ich durchaus vorstellen können, die nutze ich in meinem EDC. Ich werde zukünftig versuchen, so etwas zu beachten. Allerdings versuche ich mich auf Artikel zu beschränken, die ich selbst schon im Einsatz hatte. Einfach aus dem Grund, dass ich mich schwer damit tue, einen Artikel zu empfehlen, den ich selbst noch nie genutzt habe und eingentlich nicht wirklich kenne.

      Damit geht natürlich das Problem einher, dass mir Vergleichsmöglichkeiten fehlen. Den US Cooper habe ich seit rund einem halben Jahr eigentlich jedes Wochenende im Einsatz, in den Ferien über zwei Wochen täglich. Ich bin mit dem Rucksack wunderbar klargekommen. Genau aus diesem Grund finde ich ja, dass sich ein Forum für so ein Aufbau-Thema gut eignet: Andere können ihren Senf dazu geben und Alternativen vorstellen. Daher noch einmal die Einladung: Kommentiert, bewertet, schlagt Alternativen vor. Auch ich bin gerne bereit, dazuzulernen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Klappspaten ()

    • Barbarossa schrieb:

      waldathlet schrieb:

      Den Rucksack kauft man für gewöhnlich zuletzt, sodass man sehen kann ob alles an Equipment auch problemlos rein passt.
      :thumbup: Wichtiger Einwand.
      Hat auch den Vorteil, dass man zuerst über die Ausrüstung verfügt, die man ja auch zu Hause beim Aussitzen nutzen kann.
      Bei so einer Aktion, bei der man die Ausrüstung über einem mehrmonatigen Zeitraum aufbaut, weil man einfach nicht die Kohle hat, alles für Eltern und ggf. mehrere Kinder auf einen Schlag anzuschaffen, sollte meiner Ansicht nach von Anfang an eine Transportlösung stehen. Erstens kann man so schon regelmäßig mit der bereits angeschafften Ausrüstung arbeiten und üben und zweitens hat man, wenn ein Wurscht Käse kommen sollte, zumindest schon einen Teil der Ausrüstung samt Transportmöglichkeit.
    • Mahlzeit,
      also ich würde noch Kopien von den Papieren aus dem Familienstammbuch anfertigen und laminieren.
      Diese könnten auch von grossen nutzen sein in einem BOB.
      Vielleicht auch noch Kopien von diversen Versicherungsunterlagen,Impfpässen oder sonstige wichtige Dokumente.

      Falls es mal zu einen Wohnungsbrand oder was ähnlichem kommt, wären sonst alle Unterlagen futsch, so hätte man wenigstens noch etwas in der Hand.

      LG
    • Coole Idee :)

      Ich würde erst einmal sortieren nach

      a) muss nur zwei mal vorhanden sein (ich würde wirklich nicht wollen, dass etwas nur ein einziges mal für alle zur Verfügung steht >> einmal ist keinmal)
      b) braucht jeder für sich
      c) ist exklusiv für Erwachsene
      d) Optionales für die Kinder (Dinge, die nicht zwingend in einen BOB gehören, aber dennoch nützlich sein können, sofern man nur den Platz dazu hätte) >> ob es diese Option braucht, hängt natürlich vom Alter der Kinder ab, d.h. sind sie alt genug zu tragen, aber zu jung, um bestimmtes Equipment (Axt, Wasserfilter, Erste Hilfe Box etc.) zu nutzen

      Als erstes würde ich die B-Dinge besorgen (Wasserbehälter, jod-Tabletten, Feuer, Licht, Wärme...) und mit dem was übrig ist, die A-Sachen. Wenn alle B-Dinge da sind, nur die A-Sachen und letztlich dann das C-Zeugs.

      Wenn das dann erledigt ist, die Kür (D).

      Coole Idee, wie gesagt.

      Ich muss meine Checkliste mal so einteilen :)
    • Klappspaten schrieb:

      Barbarossa schrieb:

      waldathlet schrieb:

      Den Rucksack kauft man für gewöhnlich zuletzt, sodass man sehen kann ob alles an Equipment auch problemlos rein passt.
      :thumbup: Wichtiger Einwand.Hat auch den Vorteil, dass man zuerst über die Ausrüstung verfügt, die man ja auch zu Hause beim Aussitzen nutzen kann.
      Bei so einer Aktion, bei der man die Ausrüstung über einem mehrmonatigen Zeitraum aufbaut, weil man einfach nicht die Kohle hat, alles für Eltern und ggf. mehrere Kinder auf einen Schlag anzuschaffen, sollte meiner Ansicht nach von Anfang an eine Transportlösung stehen. Erstens kann man so schon regelmäßig mit der bereits angeschafften Ausrüstung arbeiten und üben und zweitens hat man, wenn ein Wurscht Käse kommen sollte, zumindest schon einen Teil der Ausrüstung samt Transportmöglichkeit.
      Ich habe das so gelöst, dass ich mein Equipment in einer günstigen Sporttasche deponiert habe und so einen ultralight Daypack mit reingepackt habe.
      Habe schon ein paar Artikel wegen nichtgefallen ausgetauscht und was anderes reingenommen. Dabei hat sich manchmal Packmaß oder Gewicht unvorhergesehen verändert.
    • Sollte der Platz im Rucksack am Ende unverhergesehen doch nicht reichen, hat man sich ja inzwischen an die EUR 50 im Monat gewöhnt und kann dann auf einen teuren Rucksack sparen. Den alten Rucksack kann man ja später weiterverwenden. Die Kurzen wachsen ja noch...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Klappspaten ()

    • Solch ein Vorhaben über Monate durchzuführen liest sich natürlich ganz nett für alle Außenstehenden. Ich selber hätte aber keine Lust so mein Equipment Stück für Stück aufzubauen. Das gleicht einem Planspiel, aber eben nicht der Realität. Der praktische Nutzen geht da meiner Meinung nach fast gegen Null.

      Einen Monat lang habe ich also lediglich einen Rucksack, eine Trinkflasche und ein Feuerzeug? Toller BoB, der mir gar nichts bringt, wenn er in diesem Moment zum Einsatz kommen muss. Da bin ich mit einer 1,5 L PET Flasche, einem ollen Beutel und 'nem Werbefeuerzeug besser beraten und das kostet mich quasi nichts.

      Sinnvoll wäre es meiner Meinung nach eine Liste zusammenzustellen und die Dinge dann gemäß Budget sinnvoll gruppiert (Versandkosten, etc.) zu kaufen. Dinge, die nicht unbedingt am Anfang notwendig sind, können vorerst durch gratis Artikel (Werbegeschenke wie Feuerzeug, Taschenmesser, etc., aber auch bereits vorhandenes und das gibts wirklich in jedem Haushalt) ersetzt werden, bis eben Geld über bleibt um sie gegen etwas brauchbareres zu ersetzen (Beispiel auch hier die PET Flasche vs. Trinkflasche oder auch ein Billig-Wegwerffeuerzeug vs. Benzin-Feuerzeug, etc., was man eben als sinnvoll erachtet).

      Wichtig finde ich persönlich, dass ein funktionsfähiger BoB (bzw. im Familienfall eben mehrere) so schnell wie möglich zur Verfügung stehen. Ich bin der Meinung man kann zumindest einen BoB mit ausreichendem Nutzen bereits mit vorhandenem Material zusammenstellen. So habe ich es auch gemacht. Wenn ich heute drüber nachdenke, wie mein erster INCH damals aussah (und der war wohl höchstens ein BoB), ist es fast peinlich, aber dieses Sammelsurium hätte mir im schlimmen Fall schon einiges gebracht. Verglichen mit dem erreichten Nutzen von deinem BoB, der bereits 50€ verschlungen hat, war er hingegen unfassbar gut. Ich will wirklich nichts unnötig schlecht machen, aber es gibt - finde ich - sinnvollere Vorgehen, wenn es darum geht einen/mehrere BoB zusammenzustellen, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass er ab jetzt jederzeit zum Einsatz kommen könnte. Lieber einen miesen BoB mit zusammengesuchtem Material als ein BoB bestehend aus nagelneuem Rucksack, Trinkflasche und Feuerzeug - immerhin einen ganzen Monat lang. Und ich bin mir sicher, dass es auch im 2. und 3. Monat nicht wirklich in Richtung nützlich gehen wird.
    • @mehrten

      Es geht mir darum, einen Weg aufzuzeigen, als Anfänger ohne große Hürde miteiner gewissen WC-Vorbereitung zu beginnen, auch wenn man nicht das Geld übrig hat, sofort voll anzeigen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, wie von Dir beschrieben, mit einem "Behelfs-BOB" anzufangen. Hier sehe ich einfach die Gefahr, dass viele Neulinge dann den "Behelfs-BOB" zu Hause stehen haben und nicht mehr daran arbeiten, den Inhalt durch "vernünftiges Gear" zu ersetzen.

      Gerade die Presseberichterstattung zum neuen Zivilschutz-Konzept hat viele Menschen erstmalig in Berührung mit dem Thema gebracht. Vieles, was man im Netz an Artikeln und Videos findet, halte ich aber für nur beschränkt einsteigertauglich. Unter den Prepping-Youtubern finden sich viele, die ihr Video mit dem Super-Duper-Nobel-Rucksack beginnen, den sich die meisten Anfänger eh nicht leisten können/wollen.

      Natürlich ist es besser, sich den BOB eher als morgern fertig in die Bude zu stellen, aber ich fahre hier das Konzept, sich lieber über einen überschaubaren Zeitpunkt den BOB aufzubauen, als es frustriert sein zu lassen.

      Die Frage ist eh, ob sich wirklich Themenneulinge gerade hier ins Forum verirren und das wirklich umsetzen. Wenn nicht, ist es eh nur Zeitvertreib für eine Szene, die im Zweifelsfall eh schon über BOB, INCH, EDC und CarKit verfügt.