Bushcraft/Survival-Kurse

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  • Bushcraft/Survival-Kurse

    ...Wer von euch hat schon einen oder mehrere besucht? Was haltet ihr von solchen Kursen? Ich persönlich war noch nie bei einem und es zieht mich auch nicht dahin. Was nicht bedeutet das ich das Konzept das dahinter steht nicht gut finde, auch habe ich schon öfter mal darüber sinniert ob es nicht vielleicht doch Sinn macht einen Kurs zu besuchen. Ob bei Joe Vogel , Michael Sattler, Ronny oder Anton Lennartz, Survivaltrainer gibts echt viele, für Trekking-Fans, Bergsteiger, Wanderer oder andere Outdoorbegeisterte sicherlich eine sehr sinvolle erweiterung des Horizonts. Was aber habt Ihr als passionierte Bushcrafter bei solchen Kursen gelernt? Es geht mir nicht darum eine neue Konstruktion eines Shelter zu lernen, auch Wildpflanzen zu büffeln, gelingt doch mit Büchern oder in Kursen die eben darauf spezialisiert sind viel besser?! Ich weiss es nicht...Welche Erfahrungen also habt Ihr gemacht? Was konntet Ihr mitnehmen?
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    Hab auch noch nie einen besucht. Aber ich glaub meine ganze Kindheit war ein einzger Survivalkurs. Mein Papa hat uns fast jedes Wochenende auf nen Berg gehetzt und im Urlaub sowieso. Und wenns mal nicht auf nen Berg ging dann gings durch den Wald zum spurenlesen und Pilze sammeln. Dazu noch ab und an mit Oma zum Kräuter sammeln und und und... ich glaub da is was hängengeblieben. ;)

    Allerdings halte ich so Kurse für extrem wichtig wenn man eben nicht so groß geworden ist. Mir fallen da nur immer die Leute ein die man mit in Sandalen auf nem Geröllfeld sitzen sieht weil sie sich nicht weitertraun.Ich glaub die kann ich gar nicht mehr zählen so oft hab ich das schon erlebt.Den richtigen Umgang mit der Natur und etwas richtig einschätzen können muß so mancher Mensch erst wieder lernen.
    Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla.
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    Ich kann ja mal meine Sicht der Dinge sagen. Bei meinen Survival-Grundkursen würden sich die alten Hasen hier langweilen, weil sie fast alles was ich den Kursteilnehmern lehre schon selber können - oder gemacht haben. Aber dafür sind solche Grundkurse ja auch nicht da. Ausgenommen evt. Joes Spezial Pflanzenkurse.

    Meine Kunden sind z.b. Menschen, die:
    1. mit dieser Materie neu in Berührung gekommen sind
    2. in der Stadt leben und seltenst mal in der Natur waren
    3. 80% noch nie Nachts ohne Zelt geschlafen haben
    4. durch Fernsehsendungen Interesse am Thema gefunden haben
    5. nach Übernachtung beim Kurs, nie wieder Nachts im Wald schlafen wollen
    6. testen wollen, ob das ganze Thema etwas für sie ist

    Wer beschäftigt sich denn in der heutigen Zeit noch groß mit dem Thema? Wenn ich daran denke, was wir als Kinder alles gemacht haben - und was die Kinder heute machen - die meisten der jungen Generation kennt die ganze Outdoor-Geschichte doch gar nicht mehr. Ich versuche in meinen Kursen von jeden Thema 3 Beispiele zu bringen, zu zeigen und nachmachen zu lassen. geht halt nicht mit allen, z.b. schlachten. Ich kann schlecht 12 Hasen mitbringen.

    Die Leute überwinden in meinen Kursen ihre Angstgrenze (für die meisten das erste mal abseilen), überwinden ihre Ekelgrenze (Maden und Heuschrecken essen) und sehen auch zum ersten mal Live, wie ein Hase geschlachtet wird. Sie lernen wir man mit verschiedenen Arten navigiert, Feuer macht, Wasser aufbereitet etc. Dann gibt es noch einen kleinen Teil Nahkampf, Abwehr gegen Messer und Pistole (Krav Maga). Die Teilnehmer sind 1 1/2 Tage mit Übernachtung im selbstgebautenb Unterschlupf in der Natur. Das sind doch alles Highlights für die meisten Teile der Bevölkerung (immer uns ausgenommen - Ihr kennt das ja schon alles.)

    Ich sage nicht von mir, das ich alles kann. Nein, mir fehlt z.b. fast völlig das Heilkräuter und tiefergehende Pflanzenwissen. Grundlagen kann ich natürlich. Aber da meine Philosophie und der meines Realistic-Survival Programms ja etwas anders als eure Bushraftmentalität ist, sehe ich das für mich und die Schule nicht unbedingt als Nachteil da wir nicht lehren in der Natur auf Dauer zu leben, sondern so schnell wie möglich raus zu kommen. Wer Kräuter- und Pflanzenkurse besuchen will, ist bei uns an der falschen Stelle - da gibt es bessere Anbieter und es wäre auch vermessen zu sagen, das die Teilnehmer in den knapp 2 Tagen, wenn es jetzt auch noch Kräuterkunde geben würde, nicht überfordert währen. Nach 1 Monat wüste 90% der Kunden nicht mehr die Pflanzen auseinander zu halten.

    So, das war meine kurze Meinung zu dem Thema, weil ich finde, das die Frage an Profibushcrafter etwas fehl am Platze ist. Aber auch ich lerne gern von und mit euch neues. Ich würde z.b. auf jeden Fall mit Liz mal ein WE raus gehen um von der Hexe Pflanzenwissen zu lernen. Niemand ist vollkommen und wir können alle noch neue Techniken entdecken!
    Survival-Training in Deutschland | Mein Youtube Kanal. Meine Website: Ronny-Schmidt.de und hier bin ich sonst immer zu finden: Heavy Iron Club
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    Ja richtig, Jeder kann von jedem was dazu lernen. Keine Frage! Ich wollte herausfinden was einige Leute dazu verleitet bestimmte Kursleiter hochzuloben während andere schlecht gemacht werden, das passiert numal meisst von "ProfiBushcraftern" Meine Frage soll nicht Ironisch oder mit einer Meinung behaftet verstanden werden. Ich wollte wirklich ganz wertfrei und unvoreingenommen Wissen ob diese Enttäuschungen lediglich daher kommen das ein erfahrener Bushcrafter einfach enttäuscht war von einem Kurs weil er nix neues gelernt hat und somit Geld in den Sand gesetzt hat oder obs tatsächlich Kursleiter gibt die dem Naturfreund den Unterschlupfbau zum Beispiel aus einer ganz neuen und anderen Sicht zeigen zu Vermag. Hm... Wenn Ich einen Couchpotatoe Frage dann kann er mir ja eben diese Frage Nicht beantworten, deshalb geht die Frage an Pro´s :D
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    Man sollte die ganze Techniksache nicht überbewerten. Natürlich gibt es immer wieder Schulen, die den Leuten vormachen, das sie besondere Dinge ausbilden. Meiner Meinung Schwachsinn. Es gibt nun einmal Grundtechniken die funktionieren und Basta. Ein paar Dinge macht natürlich jede Schule anders (wir zeigen z.b. Feuerrollen), aber der Grund wird immer gleich sein. Es gibt keine geheimen Top Secret Geheimtechniken. Wie schon oben geschrieben, klammere ich jetzt mal Kräuter und Pflanzenkune davon aus. Ich sage meinen Teilnehmern immer, das wichtigste ist Einfallsreichtum und Improvisation. Wer das hat, ist schon fast am Ziel. Wenn es schnell gehen muss und für eine Nacht, würde ich nie den Leuten sagen, sie sollen sich einen Debris Hut oder Lean-To Shelter bauen. Einfach in die nächste Ritze oder in eine Plane einwickeln - Schluss.
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    Jo, das macht in meinen Augen auch Sinn! Bin mal gespannt wie das hier weiter geht! würde mich wirklich Interessieren was eben solche leute wie dein ganz spezieller Freund dazu meint ;) Zum Beispiel, soll nicht zu einem Mobbing Fred werden Hihi. Aber spannedn fänd ich das schon
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    Och Ronny....so einer ist dann ein Fall der statt Heuschrecken die Spinnen zu essen bekommt, wo man aus versehen den Kräuterverband verwechselt und der dann ein paar Pusteln bekommt, oder, oder, oder.... ;)

    Manchmal muß man einfach ein bischen fies sein im Leben. :mrgreen:
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    Ich hab mal eine Fährtenlesekurs bei Wildniswissen belegt.
    Das war schon gut, denn das ist ja schon eine Materie, in die man am besten unter professioneller Anleitung einsteigt.
    Und Wolfgang ist wirklich ein toller Charakter, bei dem man gern lernt.

    Hat alles sehr viel Spaß gemacht, und als wir dann am letzten Tag einen Rendezvousplatz voller frischer Wolfsspuren gfunden hatten war die Woche perfekt.

    Das ist zwar nicht im klassischen Sinne ein Survivalkurs aber definitiv ein schöner Einblick in einen der Randbereiche von Bushcraft.

    Um ein A-Frame-Shelter aufzubauen muss man meines Erachtens nach nicht zwingend einen Kurs belegen, das kann man auch selber machen :)
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    Ich habe bisher noch an keinem Kurs teilgenommen, doch,, mehr oder weniger. Ein medizinischer Kurz-Kräuterkurs, war interessant. Etwas lernt man immer dazu. Dann auch Wiesenkräuter, und schon wieder was zugelernt. Bücher gelesen, viele Youtube-Videos etc.
    Dennoch würde ich schon mal auch gerne den einen oder anderen Kurs besuchen. Denn ist tatsächlich so: Man kann da nie auslernen.
    Meine Meinung: Kurse lohnen sich bestimmt wenn diese gut abgehalten werden. Insbesondere für Neulinge. Denn mal ehrlich: Allein eben schon wie Ronny ähnlich geschrieben hat. Wer hat denn schon mal im Wald übernachtet bzw. ohne Zelt...? Und alleine das mal einfach so zu machen ist für viele sicher eine Riessenüberwindung. Bücher usw. ok, aber die Theorie alleine reicht sicher nicht. Man kann es auch bestimmt alleine lernen in der Praxis, klar, geht alles. Mit Kurs geht es halt schneller.
    Phagomir: Hast du alles selbst erlernt, Bücher usw.? Respekt!
    Also ich persönlich wünschte mir auch eher nicht unbedingt Survival-Kurs, sondern, hm... Wo es nicht nur um Techniken eben geht, sondern auch Intuition, etwas Kräuter usw. also mehr so Gesamtheitlich. So etwas würde mich sehr interessieren.
    Ich finde die Frage von Phagomir schon sehr interessant, würde mich auch ernsthaft interessieren ob und wieviel da so Survival-Kurse wirklich bringen, denke schon, sehr viel letzlich.
    Der Waldläufer
    Mein Youtube Kanal:
    https://www.youtube.com/channel/UCvjhTwqoadQaG91DbREkbeg/videos

    Bushcraft-Trekking - Wenn du schnell gehen willst, gehe alleine. Willst du weit gehen, gehe gemeinsam.

    Survival ist ein Beruf den man erlernen muß.
  • Bushcraft/Survival-Kurse

    Ich wollte auch mal einen Kurs belegen, den mir meine beiden großen Schwestern schenken wollten... mit einer gewissen Vorahnung sind wir also in diesen bekannten Shop, der für diese und andere Aktivitäten solcher Art, so schöne Boxen verkauft und haben einfach mal nachgefragt...
    Der nette, freundliche und sehr durchtrainiert wirkende junge Mann mussterte mich von Oben bis Unten, hatte mich auch schon beim Reinkommen gesehen (wer mit beim Treffen in der Pfalz war, weiß wie ich laufe) :( , schüttelte breit grinsend das Haupt und meinte dann: Nö, das kannste Vergessen Muttchen, beim Strickkurs biste besser aufgehoben... :evil: :x :shock:
    Meine Schwestern und ich sind völlig geschockt, ob diesen Benehmens, wortlos aus dem Laden raus... :roll:
    Nun gut, was hat dieser junge Mann denn gesehen: eine leicht übergewichtige, stark gehbehinderte, völlig untrainiert wirkende Mittfünfzigerin mit schlechtem Gebiss in Begleitung ihrer älteren Schwestern, die auch nicht gerade durchtrainiert sind. :mrgreen: :ugeek:

    Was für eine Anmaßung... Ich habe euch ja schon von meiner Tour nach Kopenhagen geschrieben (für den Großteil von euch nix besonderes, für mich die beste und nachhaltigste Erfahrung meines Lebens). ;)
    Tja und vom 19.8. - 23.8.d.J. war ich mit 'ner Gruppe in Bad Schandau im Elbsandsteingebirge und habe in der Zeit mir selbst und allen anderen gezeigt, was für ein 'zähes Luder' ich tatsächlich bin, ich bin bei jeder Tour mitgewandert, zwar in meinem eigenen Tempo, aber ich bin immer mit der Gruppe gemeinsam am Ziel angekommen und zum Startpunkt wieder zurück, ohne Jammern, ohne Wehklagen, auch wenn mir am Abend die Knie brannten. :(
    Doch warum erzähl ich euch das?
    Es geht um Vorurteile! :twisted:
    Ich weiß wie ich auf Andere wirke, wenn sie mich zum ersten Mal sehen und ich bin ganz bestimmt nicht das Bild einer vorzeigbaren Bushcrafterin oder Survivalistin, und dennoch habe ich genug Lebenserfahrung um zu erkennen, wann es besser ist sich aus einer brenzligen Situation rauszuhalten, wie ich mit dürftigsten Mitteln, auch in der Wildnis, überleben kann, auch wenn ich nicht unbedingt auf 'nacktem' Boden schlafen kann, schaffe ich es dennoch, wenn es denn unbedingt sein muss.
    Und das alles ohne einen Kurs besucht zu haben! :shock:
    Ich nutze meine angeborenen Instinkte und den gesunden Menschenverstand... :mrgreen:
    Ich würde nochimmer gern so einen Kurs besuchen, einfach um meine eigenen Grenzen weiter auszutesten, aber ich bin sicher, andere Anbieter würden es ebenfalls ablehnen, wenn auch mit sehr viel freundlicheren Worten... :twisted: :oops:
    Nur wer die eigenen Grenzen kennt, kann auch darüber hinaus schauen...


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    Alt werden ist nichts für Feiglinge :) (Hannelore Hoger in 'Bella Block')

    Das Leben ist hart... ICH bin härter!!!
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    Ich habe zur Erweiterung meines Wissen ein paar Seminare bei Uwe Belz belegt - es dreht sich nicht um Survival, sondern verfolgt den Ansatz von Tom Brown (bei dem Uwe gelernt hat) und besagt im Grunde - wenn du mit der Natur leben kannst, musst du nicht überleben lernen...
    Also eher "klassische" Bushcraft-Fähigkeiten von Tec-Survival.

    Hier der Link:

    cm.wildnistraining.de/
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